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Befund · Harburg · Beschäftigte am Arbeitsort

In Harburg arbeiten 71.720 Menschen. Kaum ein Kreis lässt sich so belastbar einordnen wie dieser: Nur bei einem sehr kleinen Teil der Beschäftigung bleibt die Stufe offen oder unauflösbar.

Beschäftigtenzahlen: Bundesagentur für Arbeit, Stichtag Januar 2026 · Berufsdaten: Forschungsstand v1.1 vom 2026-08-06

Block 1

Die Lage

71.720
Beschäftigte in Harburg
19.488
in deutlich von KI betroffenen Tätigkeiten
27.999
in nicht von KI betroffenen Tätigkeiten

Bundesagentur für Arbeit, Stichtag Januar 2026 · alle Werte auf Zehner gerundet · Quellen im Detail

Block 2

Die Verteilung

So verteilen sich die 71.720 Beschäftigten in Harburg.

Beschäftigte nach Kategorie
nicht betroffen27.999
nicht oder gering betroffen7.649
gering betroffen7.246
gering oder deutlich betroffen6.142
deutlich betroffen19.488
Stufe ungewiss1.498
keine Einstufung möglich567
nicht fein auflösbar1.190
ohne Angabe zum Beruf30
zusammen71.809

Zwischen 19.488 und 27.128 der 71.720 Beschäftigten arbeiten in deutlich betroffenen Tätigkeiten. Die Spanne entsteht, wo die amtliche Statistik mehrere Stufen offenlässt — aufgeteilt wird nichts.

Alle Werte auf Zehner gerundet; eine 0 heißt „unter 5“, nie „niemand“. Die Differenz zwischen Summenzeile und Gesamtzahl ist Rundung. Woher die Zuordnung stammt: Methodik

Qualifikationsebenen im Kreis

Beschäftigte nach Anforderungsniveau
Helfer14.200
Fachkräfte41.330
Spezialisten9.350
Experten6.820
ohne Angabe20
zusammen71.720

Block 3

Berufsfelder

Die Berufe in Harburg, nach Berufsfeldern — aufklappbar bis zur einzelnen Tätigkeit.

Woher die Beschäftigtenzahlen stammen

Die Bundesagentur für Arbeit weist für Harburg nicht jede Tätigkeit einzeln aus, sondern größere Berufsgruppen. Wo eine Gruppe mehrere Tätigkeiten umfasst, leiten wir die feinere Zahl aus regionalen Daten ab — die Gesamtzahl des Kreises bleibt dabei unverändert.

Beschäftigte nach Herkunft der Zahl
direkt aus der Kreisstatistik37.230
regional abgeleitet33.360
nicht fein auflösbar1.190
ohne Angabe zur Tätigkeit30

Regional abgeleitete Zahlen entstehen mit dem Schlüssel aus den Landesdaten der Bundesagentur für Niedersachsen, Datenstand Dezember 2025. Wie die Ableitung geprüft wurde, steht in der Methodik.

Die Berufsfelder decken zusammen 70.590 Beschäftigte ab; 1.220 lassen sich keinem einzelnen Feld zuordnen. Abzüglich 90 aus Rundung ergibt das 71.720. Alle Werte auf Zehner gerundet; eine 0 heißt „unter 5“.

Block 4

Was daran bemerkenswert ist

Einordnung der Zahlen, keine Handlungsanweisung

Harburg gehört zu den Kreisen, in denen die Einordnung besonders weit trägt. Der Anteil an Beschäftigung ohne eindeutige Stufe liegt deutlich unter dem typischen Kreis und gehört bundesweit zu den niedrigsten. Was hier steht, steht auf vergleichsweise festem Grund — das ist bei diesem Kreis der bemerkenswerteste Befund.

Inhaltlich liegt Harburg leicht über dem typischen Kreis und über dem niedersächsischen Vergleichswert. Getragen wird das von den Bürokräften, wo die klare Mehrheit der eingeordneten Beschäftigung als deutlich berührbar gilt, und von den Dienstleistungsberufen mit knapp der Hälfte. Beide Felder sind hier überdurchschnittlich besetzt.

Auf der anderen Seite steht ein breites, kaum berührbares Fundament. Hilfsarbeitskräfte und Anlagenbediener sind stärker vertreten als im typischen Kreis, und dort gilt die eingeordnete Beschäftigung ganz überwiegend als nicht berührbar; im Handwerk vollständig. Dazu passt ein erhöhter Helferanteil.

Harburg ist damit kein Kreis mit einem ausgeprägten Profil in eine Richtung, sondern einer, in dem zwei gegenläufige Blöcke nebeneinander bestehen — bei ungewöhnlich guter Datengrundlage.

Diese Region vertiefen — was die Daten für eine konkrete Fragestellung bedeuten.

Block 5

Wo diese Aussage endet

Die Werte stammen aus Forschung zu generativer KI, nicht zu Robotik oder Automatisierung von Handarbeit.

Die Zuordnung deutscher zu internationalen Berufsgruppen ist nicht in jedem Fall eindeutig. Wo sie es nicht ist, nennen wir nur die Gesamtzahl der Gruppe, statt sie rechnerisch aufzuteilen.

Beschäftigtenzahlen sind Stichtagswerte am Arbeitsort. Sie sind keine Prognose und keine Aussage über einzelne Betriebe.

Diese Seite beschreibt, was technisch berührbar ist — nicht, was Betriebe in dieser Region tatsächlich einsetzen, und nicht, was daraus für Beschäftigung folgt. Regionale Einführungsdaten existieren nicht.

Block 6

Quellen

Jeder Datenstand behält seinen eigenen Pfad. Wer heute zitiert, dessen Link stimmt in zwei Jahren noch.

Quellen des Datenstands
BeschäftigungsstatistikStatistik der Bundesagentur für Arbeit, „Beschäftigte nach Berufen am Arbeitsort", Stichtag Januar 2026. Rohdatei mit Prüfsumme, Wiederhol-URL und Nutzungshinweis im BA-Manifest. Werte auf Vielfache von zehn gerundet.
VerteilungEigene Berechnung: Summen der BA-Werte je Berufsgruppe und Qualifikationsebene, übersetzt über den amtlichen Schlüssel der Berufsklassifikation (KldB 2010, Fassung 2020 → ISCO-08). Wo die Kreisstatistik nur eine übergeordnete Gruppe ausweist, wird die feinere Zahl regional abgeleitet — mit dem Schlüssel aus den BA-Landesdaten für Niedersachsen, Datenstand Dezember 2025. Die Gesamtzahl des Kreises bleibt dabei unverändert.
ZitierweiseVeniora (2026): Harburg. Berufsdaten v1.1. /kreis/harburg/2026-q1

Wer sagt was

Beschäftigung
Statistik der Bundesagentur für Arbeit, Stichtag Januar 2026
KI-Einstufung
International Labour Organization, Working Paper 140 (2025)
Verbindung
Veniora — Übersetzung der Berufsklassifikation, regionale Kaskade, Validierung
Einordnung
Veniora, redaktionell

Die Bundesagentur für Arbeit trifft keine Aussage darüber, wie stark KI einen Beruf verändert. Die Einstufung stammt aus der ILO-Studie, die Verbindung zur regionalen Beschäftigung von Veniora.

Diese Seite zitieren

Veniora (2026): KI und Arbeit in Harburg. Regionale Analyse auf Basis der Statistik der Bundesagentur für Arbeit (Stichtag Januar 2026) und ILO Working Paper 140 (2025). Datenstand 2026-q1, Methodik v1.1. https://veniora.de/kreis/harburg