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Befund · Haßberge · Beschäftigte am Arbeitsort

In Haßberge arbeiten 26.960 Menschen. Beim Anteil deutlich berührbarer Tätigkeiten trifft der Kreis den typischen deutschen Wert praktisch exakt — was diese Übereinstimmung verdeckt, sind sehr gegensätzlich eingeordnete Berufsfelder.

Beschäftigtenzahlen: Bundesagentur für Arbeit, Stichtag Januar 2026 · Berufsdaten: Forschungsstand v1.1 vom 2026-08-06

Block 1

Die Lage

26.960
Beschäftigte in Haßberge
6.909
in deutlich von KI betroffenen Tätigkeiten
10.751
in nicht von KI betroffenen Tätigkeiten

Bundesagentur für Arbeit, Stichtag Januar 2026 · alle Werte auf Zehner gerundet · Quellen im Detail

Block 2

Die Verteilung

So verteilen sich die 26.960 Beschäftigten in Haßberge.

Beschäftigte nach Kategorie
nicht betroffen10.751
nicht oder gering betroffen2.770
gering betroffen2.672
gering oder deutlich betroffen2.060
deutlich betroffen6.909
Stufe ungewiss368
keine Einstufung möglich610
nicht fein auflösbar790
ohne Angabe zum Beruf20
zusammen26.950

Zwischen 6.909 und 9.337 der 26.960 Beschäftigten arbeiten in deutlich betroffenen Tätigkeiten. Die Spanne entsteht, wo die amtliche Statistik mehrere Stufen offenlässt — aufgeteilt wird nichts.

Alle Werte auf Zehner gerundet; eine 0 heißt „unter 5“, nie „niemand“. Die Differenz zwischen Summenzeile und Gesamtzahl ist Rundung. Woher die Zuordnung stammt: Methodik

Qualifikationsebenen im Kreis

Beschäftigte nach Anforderungsniveau
Helfer5.110
Fachkräfte15.670
Spezialisten3.970
Experten2.200
ohne Angabe20
zusammen26.960

Block 3

Berufsfelder

Die Berufe in Haßberge, nach Berufsfeldern — aufklappbar bis zur einzelnen Tätigkeit.

Woher die Beschäftigtenzahlen stammen

Die Bundesagentur für Arbeit weist für Haßberge nicht jede Tätigkeit einzeln aus, sondern größere Berufsgruppen. Wo eine Gruppe mehrere Tätigkeiten umfasst, leiten wir die feinere Zahl aus regionalen Daten ab — die Gesamtzahl des Kreises bleibt dabei unverändert.

Beschäftigte nach Herkunft der Zahl
direkt aus der Kreisstatistik14.090
regional abgeleitet12.050
nicht fein auflösbar790
ohne Angabe zur Tätigkeit20

Regional abgeleitete Zahlen entstehen mit dem Schlüssel aus den Landesdaten der Bundesagentur für Bayern, Datenstand Dezember 2025. Wie die Ableitung geprüft wurde, steht in der Methodik.

Die Berufsfelder decken zusammen 26.140 Beschäftigte ab; 810 lassen sich keinem einzelnen Feld zuordnen. Mit 10 aus Rundung ergibt das 26.960. Alle Werte auf Zehner gerundet; eine 0 heißt „unter 5“.

Block 4

Was daran bemerkenswert ist

Einordnung der Zahlen, keine Handlungsanweisung

Haßberge ist auf den ersten Blick der unauffälligste Fall, den man sich vorstellen kann. Deutlich berührbare Beschäftigung, die offenbleibenden Zwischenkategorien und der Unsicherheitsanteil liegen allesamt praktisch auf dem typischen deutschen Niveau. Das ist hier tatsächlich der Befund — nicht der Auftakt zu einer Dramatisierung.

Unter dieser glatten Oberfläche stehen die Felder allerdings sehr unterschiedlich da. Im Handwerk gilt die eingeordnete Beschäftigung vollständig, bei den Hilfsarbeitskräften nahezu vollständig als nicht berührbar. Bei den Bürokräften ist es umgekehrt: Dort gilt die große Mehrheit als deutlich berührbar, der Rest bleibt zwischen zwei Stufen offen. Der ausgeglichene Kreiswert entsteht also nicht aus lauter mittleren Feldern, sondern aus dem Nebeneinander eindeutiger Gegensätze.

Einzig die Qualifikationsstruktur weicht spürbar ab: Expertentätigkeiten sind hier deutlich seltener als im typischen Kreis, während Helfer und Spezialisten leicht darüber liegen.

Haßberge zeigt damit, wie wenig ein Mittelwert über die Struktur dahinter verrät.

Diese Region vertiefen — was die Daten für eine konkrete Fragestellung bedeuten.

Block 5

Wo diese Aussage endet

Die Werte stammen aus Forschung zu generativer KI, nicht zu Robotik oder Automatisierung von Handarbeit.

Die Zuordnung deutscher zu internationalen Berufsgruppen ist nicht in jedem Fall eindeutig. Wo sie es nicht ist, nennen wir nur die Gesamtzahl der Gruppe, statt sie rechnerisch aufzuteilen.

Beschäftigtenzahlen sind Stichtagswerte am Arbeitsort. Sie sind keine Prognose und keine Aussage über einzelne Betriebe.

Diese Seite beschreibt, was technisch berührbar ist — nicht, was Betriebe in dieser Region tatsächlich einsetzen, und nicht, was daraus für Beschäftigung folgt. Regionale Einführungsdaten existieren nicht.

Block 6

Quellen

Jeder Datenstand behält seinen eigenen Pfad. Wer heute zitiert, dessen Link stimmt in zwei Jahren noch.

Quellen des Datenstands
BeschäftigungsstatistikStatistik der Bundesagentur für Arbeit, „Beschäftigte nach Berufen am Arbeitsort", Stichtag Januar 2026. Rohdatei mit Prüfsumme, Wiederhol-URL und Nutzungshinweis im BA-Manifest. Werte auf Vielfache von zehn gerundet.
VerteilungEigene Berechnung: Summen der BA-Werte je Berufsgruppe und Qualifikationsebene, übersetzt über den amtlichen Schlüssel der Berufsklassifikation (KldB 2010, Fassung 2020 → ISCO-08). Wo die Kreisstatistik nur eine übergeordnete Gruppe ausweist, wird die feinere Zahl regional abgeleitet — mit dem Schlüssel aus den BA-Landesdaten für Bayern, Datenstand Dezember 2025. Die Gesamtzahl des Kreises bleibt dabei unverändert.
ZitierweiseVeniora (2026): Haßberge. Berufsdaten v1.1. /kreis/hassberge/2026-q1

Wer sagt was

Beschäftigung
Statistik der Bundesagentur für Arbeit, Stichtag Januar 2026
KI-Einstufung
International Labour Organization, Working Paper 140 (2025)
Verbindung
Veniora — Übersetzung der Berufsklassifikation, regionale Kaskade, Validierung
Einordnung
Veniora, redaktionell

Die Bundesagentur für Arbeit trifft keine Aussage darüber, wie stark KI einen Beruf verändert. Die Einstufung stammt aus der ILO-Studie, die Verbindung zur regionalen Beschäftigung von Veniora.

Diese Seite zitieren

Veniora (2026): KI und Arbeit in Haßberge. Regionale Analyse auf Basis der Statistik der Bundesagentur für Arbeit (Stichtag Januar 2026) und ILO Working Paper 140 (2025). Datenstand 2026-q1, Methodik v1.1. https://veniora.de/kreis/hassberge