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Befund · Herne · Beschäftigte am Arbeitsort

In Herne arbeiten 52.510 Menschen. Ungewöhnlich viele Tätigkeiten werden hier als nur gering von KI berührbar eingestuft — bundesweit einer der höchsten Werte —, während deutlich berührbare Tätigkeiten seltener sind als im typischen Kreis.

Beschäftigtenzahlen: Bundesagentur für Arbeit, Stichtag Januar 2026 · Berufsdaten: Forschungsstand v1.1 vom 2026-08-06

Block 1

Die Lage

52.510
Beschäftigte in Herne
11.690
in deutlich von KI betroffenen Tätigkeiten
19.615
in nicht von KI betroffenen Tätigkeiten

Bundesagentur für Arbeit, Stichtag Januar 2026 · alle Werte auf Zehner gerundet · Quellen im Detail

Block 2

Die Verteilung

So verteilen sich die 52.510 Beschäftigten in Herne.

Beschäftigte nach Kategorie
nicht betroffen19.615
nicht oder gering betroffen5.606
gering betroffen8.848
gering oder deutlich betroffen3.530
deutlich betroffen11.690
Stufe ungewiss738
keine Einstufung möglich393
nicht fein auflösbar1.200
ohne Angabe zum Beruf920
zusammen52.540

Zwischen 11.690 und 15.958 der 52.510 Beschäftigten arbeiten in deutlich betroffenen Tätigkeiten. Die Spanne entsteht, wo die amtliche Statistik mehrere Stufen offenlässt — aufgeteilt wird nichts.

Alle Werte auf Zehner gerundet; eine 0 heißt „unter 5“, nie „niemand“. Die Differenz zwischen Summenzeile und Gesamtzahl ist Rundung. Woher die Zuordnung stammt: Methodik

Qualifikationsebenen im Kreis

Beschäftigte nach Anforderungsniveau
Helfer10.170
Fachkräfte30.120
Spezialisten6.020
Experten5.270
ohne Angabe920
zusammen52.510

Block 3

Berufsfelder

Die Berufe in Herne, nach Berufsfeldern — aufklappbar bis zur einzelnen Tätigkeit.

Woher die Beschäftigtenzahlen stammen

Die Bundesagentur für Arbeit weist für Herne nicht jede Tätigkeit einzeln aus, sondern größere Berufsgruppen. Wo eine Gruppe mehrere Tätigkeiten umfasst, leiten wir die feinere Zahl aus regionalen Daten ab — die Gesamtzahl des Kreises bleibt dabei unverändert.

Beschäftigte nach Herkunft der Zahl
direkt aus der Kreisstatistik25.890
regional abgeleitet24.530
nicht fein auflösbar1.200
ohne Angabe zur Tätigkeit920

Regional abgeleitete Zahlen entstehen mit dem Schlüssel aus den Landesdaten der Bundesagentur für Nordrhein-Westfalen, Datenstand Dezember 2025. Wie die Ableitung geprüft wurde, steht in der Methodik.

Die Berufsfelder decken zusammen 50.420 Beschäftigte ab; 2.120 lassen sich keinem einzelnen Feld zuordnen. Abzüglich 30 aus Rundung ergibt das 52.510. Alle Werte auf Zehner gerundet; eine 0 heißt „unter 5“.

Block 4

Was daran bemerkenswert ist

Einordnung der Zahlen, keine Handlungsanweisung

In Herne verteilt sich die Beschäftigung anders auf die Betroffenheitsstufen als fast überall sonst. Der Anteil gering berührbarer Tätigkeiten gehört bundesweit zu den höchsten, der Anteil deutlich berührbarer liegt dagegen unter dem typischen Kreis und noch klarer unter dem nordrhein-westfälischen Wert. Die Verschiebung geht also nicht ins kaum Berührbare, sondern in die mittlere Stufe.

Der Grund ist im größten Feld sichtbar. Die Techniker und gleichrangigen Berufe sind hier deutlich stärker besetzt als im typischen Kreis. Ihre eingeordnete Beschäftigung entfällt zu einem ungewöhnlich großen Teil auf gering berührbare Tätigkeiten — mehr als in den übrigen Kreisen dieses Vergleichs. Deutlich berührbar ist dort praktisch nichts.

Hinzu kommt, dass das Bürokräftefeld, das andernorts nach oben zieht, hier vergleichsweise schwach besetzt ist — obwohl seine Einordnung wie üblich eindeutig ausfällt.

Die Einordnung trägt dabei weit: Der Anteil ohne eindeutige Stufe liegt deutlich unter dem typischen Kreis. Herne ist damit kein Kreis mit einem geringen, sondern mit einem anders verteilten Betroffenheitsbild.

Diese Region vertiefen — was die Daten für eine konkrete Fragestellung bedeuten.

Block 5

Wo diese Aussage endet

Die Werte stammen aus Forschung zu generativer KI, nicht zu Robotik oder Automatisierung von Handarbeit.

Die Zuordnung deutscher zu internationalen Berufsgruppen ist nicht in jedem Fall eindeutig. Wo sie es nicht ist, nennen wir nur die Gesamtzahl der Gruppe, statt sie rechnerisch aufzuteilen.

Beschäftigtenzahlen sind Stichtagswerte am Arbeitsort. Sie sind keine Prognose und keine Aussage über einzelne Betriebe.

Diese Seite beschreibt, was technisch berührbar ist — nicht, was Betriebe in dieser Region tatsächlich einsetzen, und nicht, was daraus für Beschäftigung folgt. Regionale Einführungsdaten existieren nicht.

Block 6

Quellen

Jeder Datenstand behält seinen eigenen Pfad. Wer heute zitiert, dessen Link stimmt in zwei Jahren noch.

Quellen des Datenstands
BeschäftigungsstatistikStatistik der Bundesagentur für Arbeit, „Beschäftigte nach Berufen am Arbeitsort", Stichtag Januar 2026. Rohdatei mit Prüfsumme, Wiederhol-URL und Nutzungshinweis im BA-Manifest. Werte auf Vielfache von zehn gerundet.
VerteilungEigene Berechnung: Summen der BA-Werte je Berufsgruppe und Qualifikationsebene, übersetzt über den amtlichen Schlüssel der Berufsklassifikation (KldB 2010, Fassung 2020 → ISCO-08). Wo die Kreisstatistik nur eine übergeordnete Gruppe ausweist, wird die feinere Zahl regional abgeleitet — mit dem Schlüssel aus den BA-Landesdaten für Nordrhein-Westfalen, Datenstand Dezember 2025. Die Gesamtzahl des Kreises bleibt dabei unverändert.
ZitierweiseVeniora (2026): Herne. Berufsdaten v1.1. /kreis/herne/2026-q1

Wer sagt was

Beschäftigung
Statistik der Bundesagentur für Arbeit, Stichtag Januar 2026
KI-Einstufung
International Labour Organization, Working Paper 140 (2025)
Verbindung
Veniora — Übersetzung der Berufsklassifikation, regionale Kaskade, Validierung
Einordnung
Veniora, redaktionell

Die Bundesagentur für Arbeit trifft keine Aussage darüber, wie stark KI einen Beruf verändert. Die Einstufung stammt aus der ILO-Studie, die Verbindung zur regionalen Beschäftigung von Veniora.

Diese Seite zitieren

Veniora (2026): KI und Arbeit in Herne. Regionale Analyse auf Basis der Statistik der Bundesagentur für Arbeit (Stichtag Januar 2026) und ILO Working Paper 140 (2025). Datenstand 2026-q1, Methodik v1.1. https://veniora.de/kreis/herne