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Befund · Hof, Stadt · Beschäftigte am Arbeitsort

In der Stadt Hof arbeiten 23.970 Menschen. Ihre Qualifikationsstruktur ist so durchschnittlich wie kaum eine — der Befund steckt allein in der Zusammensetzung der Berufsfelder.

Beschäftigtenzahlen: Bundesagentur für Arbeit, Stichtag Januar 2026 · Berufsdaten: Forschungsstand v1.1 vom 2026-08-06

Block 1

Die Lage

23.970
Beschäftigte in Hof, Stadt
7.007
in deutlich von KI betroffenen Tätigkeiten
7.931
in nicht von KI betroffenen Tätigkeiten

Bundesagentur für Arbeit, Stichtag Januar 2026 · alle Werte auf Zehner gerundet · Quellen im Detail

Block 2

Die Verteilung

So verteilen sich die 23.970 Beschäftigten in Hof, Stadt.

Beschäftigte nach Kategorie
nicht betroffen7.931
nicht oder gering betroffen2.362
gering betroffen2.858
gering oder deutlich betroffen2.145
deutlich betroffen7.007
Stufe ungewiss460
keine Einstufung möglich197
nicht fein auflösbar910
ohne Angabe zum Beruf230
zusammen24.100

Zwischen 7.007 und 9.612 der 23.970 Beschäftigten arbeiten in deutlich betroffenen Tätigkeiten. Die Spanne entsteht, wo die amtliche Statistik mehrere Stufen offenlässt — aufgeteilt wird nichts.

Alle Werte auf Zehner gerundet; eine 0 heißt „unter 5“, nie „niemand“. Die Differenz zwischen Summenzeile und Gesamtzahl ist Rundung. Woher die Zuordnung stammt: Methodik

Qualifikationsebenen im Kreis

Beschäftigte nach Anforderungsniveau
Helfer4.230
Fachkräfte13.660
Spezialisten3.270
Experten2.600
ohne Angabe230
zusammen23.970

Block 3

Berufsfelder

Die Berufe in Hof, Stadt, nach Berufsfeldern — aufklappbar bis zur einzelnen Tätigkeit.

Woher die Beschäftigtenzahlen stammen

Die Bundesagentur für Arbeit weist für Hof, Stadt nicht jede Tätigkeit einzeln aus, sondern größere Berufsgruppen. Wo eine Gruppe mehrere Tätigkeiten umfasst, leiten wir die feinere Zahl aus regionalen Daten ab — die Gesamtzahl des Kreises bleibt dabei unverändert.

Beschäftigte nach Herkunft der Zahl
direkt aus der Kreisstatistik11.450
regional abgeleitet11.510
nicht fein auflösbar910
ohne Angabe zur Tätigkeit230

Regional abgeleitete Zahlen entstehen mit dem Schlüssel aus den Landesdaten der Bundesagentur für Bayern, Datenstand Dezember 2025. Wie die Ableitung geprüft wurde, steht in der Methodik.

Die Berufsfelder decken zusammen 22.960 Beschäftigte ab; 1.140 lassen sich keinem einzelnen Feld zuordnen. Abzüglich 130 aus Rundung ergibt das 23.970. Alle Werte auf Zehner gerundet; eine 0 heißt „unter 5“.

Block 4

Was daran bemerkenswert ist

Einordnung der Zahlen, keine Handlungsanweisung

Die Stadt Hof ist ein Fall, in dem das Qualifikationsprofil nichts erklärt. Helfer, Fachkräfte, Spezialisten und Experten liegen alle vier nahe am typischen Kreis. Wer den Befund sucht, muss auf die Berufsfelder schauen.

Dort stehen zwei benachbarte Felder in entgegengesetzter Lage. Die Technikerberufe bilden das größte Feld; von der eingeordneten Beschäftigung dort gilt fast nichts als deutlich berührbar, der Schwerpunkt liegt auf geringer Berührbarkeit und auf einer Kategorie, die zwischen zwei Stufen offenbleibt. Im zweitgrößten Feld, den Bürokräften, ist es umgekehrt: Dort gilt der weit überwiegende Teil der eingeordneten Beschäftigung als deutlich berührbar. Dieses Feld ist hier zudem deutlich stärker besetzt als im typischen Kreis.

Was fehlt, ist das gewohnte Gegengewicht. Das Handwerk, dessen eingeordnete Beschäftigung vollständig als nicht berührbar gilt, ist in Hof ungewöhnlich schwach vertreten.

So landet die Stadt über dem typischen Kreis, ohne dass ein einzelner spektakulärer Wert dahinterstünde. Es ist eine Frage der Mischung.

Diese Region vertiefen — was die Daten für eine konkrete Fragestellung bedeuten.

Block 5

Wo diese Aussage endet

Die Werte stammen aus Forschung zu generativer KI, nicht zu Robotik oder Automatisierung von Handarbeit.

Die Zuordnung deutscher zu internationalen Berufsgruppen ist nicht in jedem Fall eindeutig. Wo sie es nicht ist, nennen wir nur die Gesamtzahl der Gruppe, statt sie rechnerisch aufzuteilen.

Beschäftigtenzahlen sind Stichtagswerte am Arbeitsort. Sie sind keine Prognose und keine Aussage über einzelne Betriebe.

Diese Seite beschreibt, was technisch berührbar ist — nicht, was Betriebe in dieser Region tatsächlich einsetzen, und nicht, was daraus für Beschäftigung folgt. Regionale Einführungsdaten existieren nicht.

Block 6

Quellen

Jeder Datenstand behält seinen eigenen Pfad. Wer heute zitiert, dessen Link stimmt in zwei Jahren noch.

Quellen des Datenstands
BeschäftigungsstatistikStatistik der Bundesagentur für Arbeit, „Beschäftigte nach Berufen am Arbeitsort", Stichtag Januar 2026. Rohdatei mit Prüfsumme, Wiederhol-URL und Nutzungshinweis im BA-Manifest. Werte auf Vielfache von zehn gerundet.
VerteilungEigene Berechnung: Summen der BA-Werte je Berufsgruppe und Qualifikationsebene, übersetzt über den amtlichen Schlüssel der Berufsklassifikation (KldB 2010, Fassung 2020 → ISCO-08). Wo die Kreisstatistik nur eine übergeordnete Gruppe ausweist, wird die feinere Zahl regional abgeleitet — mit dem Schlüssel aus den BA-Landesdaten für Bayern, Datenstand Dezember 2025. Die Gesamtzahl des Kreises bleibt dabei unverändert.
ZitierweiseVeniora (2026): Hof, Stadt. Berufsdaten v1.1. /kreis/hof-stadt/2026-q1

Wer sagt was

Beschäftigung
Statistik der Bundesagentur für Arbeit, Stichtag Januar 2026
KI-Einstufung
International Labour Organization, Working Paper 140 (2025)
Verbindung
Veniora — Übersetzung der Berufsklassifikation, regionale Kaskade, Validierung
Einordnung
Veniora, redaktionell

Die Bundesagentur für Arbeit trifft keine Aussage darüber, wie stark KI einen Beruf verändert. Die Einstufung stammt aus der ILO-Studie, die Verbindung zur regionalen Beschäftigung von Veniora.

Diese Seite zitieren

Veniora (2026): KI und Arbeit in Hof, Stadt. Regionale Analyse auf Basis der Statistik der Bundesagentur für Arbeit (Stichtag Januar 2026) und ILO Working Paper 140 (2025). Datenstand 2026-q1, Methodik v1.1. https://veniora.de/kreis/hof-stadt