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Befund · Hof · Beschäftigte am Arbeitsort

Im Landkreis Hof arbeiten 38.760 Menschen. Insgesamt liegt der Kreis nahe am typischen deutschen Kreis — bemerkenswert ist, dass sein größtes Feld die Bürokräfte sind, so stark besetzt wie in kaum einem anderen Kreis.

Beschäftigtenzahlen: Bundesagentur für Arbeit, Stichtag Januar 2026 · Berufsdaten: Forschungsstand v1.1 vom 2026-08-06

Block 1

Die Lage

38.760
Beschäftigte in Hof
10.138
in deutlich von KI betroffenen Tätigkeiten
15.639
in nicht von KI betroffenen Tätigkeiten

Bundesagentur für Arbeit, Stichtag Januar 2026 · alle Werte auf Zehner gerundet · Quellen im Detail

Block 2

Die Verteilung

So verteilen sich die 38.760 Beschäftigten in Hof.

Beschäftigte nach Kategorie
nicht betroffen15.639
nicht oder gering betroffen3.519
gering betroffen3.724
gering oder deutlich betroffen3.241
deutlich betroffen10.138
Stufe ungewiss475
keine Einstufung möglich455
nicht fein auflösbar1.630
zusammen38.821

Zwischen 10.138 und 13.854 der 38.760 Beschäftigten arbeiten in deutlich betroffenen Tätigkeiten. Die Spanne entsteht, wo die amtliche Statistik mehrere Stufen offenlässt — aufgeteilt wird nichts.

Alle Werte auf Zehner gerundet; eine 0 heißt „unter 5“, nie „niemand“. Die Differenz zwischen Summenzeile und Gesamtzahl ist Rundung. Woher die Zuordnung stammt: Methodik

Qualifikationsebenen im Kreis

Beschäftigte nach Anforderungsniveau
Helfer8.510
Fachkräfte22.800
Spezialisten4.560
Experten2.890
ohne Angabe0
zusammen38.760

Block 3

Berufsfelder

Die Berufe in Hof, nach Berufsfeldern — aufklappbar bis zur einzelnen Tätigkeit.

Woher die Beschäftigtenzahlen stammen

Die Bundesagentur für Arbeit weist für Hof nicht jede Tätigkeit einzeln aus, sondern größere Berufsgruppen. Wo eine Gruppe mehrere Tätigkeiten umfasst, leiten wir die feinere Zahl aus regionalen Daten ab — die Gesamtzahl des Kreises bleibt dabei unverändert.

Beschäftigte nach Herkunft der Zahl
direkt aus der Kreisstatistik19.470
regional abgeleitet17.720
nicht fein auflösbar1.630
ohne Angabe zur Tätigkeit0

Regional abgeleitete Zahlen entstehen mit dem Schlüssel aus den Landesdaten der Bundesagentur für Bayern, Datenstand Dezember 2025. Wie die Ableitung geprüft wurde, steht in der Methodik.

Die Berufsfelder decken zusammen 37.190 Beschäftigte ab; 1.630 lassen sich keinem einzelnen Feld zuordnen. Abzüglich 60 aus Rundung ergibt das 38.760. Alle Werte auf Zehner gerundet; eine 0 heißt „unter 5“.

Block 4

Was daran bemerkenswert ist

Einordnung der Zahlen, keine Handlungsanweisung

Der Landkreis Hof wirkt in der Summe unauffällig, hat aber eine ungewöhnliche Feldstruktur. Die Bürokräfte bilden hier das größte Feld und gehören bundesweit zu den am stärksten besetzten. Von der Beschäftigung, für die eine Einordnung vorliegt, gilt dort gut zwei Drittel als deutlich berührbar; der Rest bleibt zwischen geringer und deutlicher Berührbarkeit offen.

Dagegen stehen gleich zwei ebenfalls überdurchschnittlich große Felder mit umgekehrter Einordnung: Maschinen- und Anlagenbediener sowie Hilfsarbeitskräfte, beide bundesweit weit oben besetzt und beide fast vollständig als nicht berührbar eingeordnet. Auch das Handwerk trägt in diese Richtung.

Weil sich diese Gewichte gegenseitig aufheben, landet der Kreis insgesamt nahe am typischen deutschen Kreis. Auffälliger als der Betroffenheitswert ist deshalb das Qualifikationsprofil: Helfertätigkeiten sind hier ausgesprochen häufig, Expertentätigkeiten so selten wie in kaum einem anderen Kreis.

Das Bild ist damit weniger eine Frage der Höhe als der Spannweite: Zwei sehr unterschiedlich eingeordnete Arbeitswelten stehen hier ungewöhnlich groß nebeneinander.

Diese Region vertiefen — was die Daten für eine konkrete Fragestellung bedeuten.

Block 5

Wo diese Aussage endet

Die Werte stammen aus Forschung zu generativer KI, nicht zu Robotik oder Automatisierung von Handarbeit.

Die Zuordnung deutscher zu internationalen Berufsgruppen ist nicht in jedem Fall eindeutig. Wo sie es nicht ist, nennen wir nur die Gesamtzahl der Gruppe, statt sie rechnerisch aufzuteilen.

Beschäftigtenzahlen sind Stichtagswerte am Arbeitsort. Sie sind keine Prognose und keine Aussage über einzelne Betriebe.

Diese Seite beschreibt, was technisch berührbar ist — nicht, was Betriebe in dieser Region tatsächlich einsetzen, und nicht, was daraus für Beschäftigung folgt. Regionale Einführungsdaten existieren nicht.

Block 6

Quellen

Jeder Datenstand behält seinen eigenen Pfad. Wer heute zitiert, dessen Link stimmt in zwei Jahren noch.

Quellen des Datenstands
BeschäftigungsstatistikStatistik der Bundesagentur für Arbeit, „Beschäftigte nach Berufen am Arbeitsort", Stichtag Januar 2026. Rohdatei mit Prüfsumme, Wiederhol-URL und Nutzungshinweis im BA-Manifest. Werte auf Vielfache von zehn gerundet.
VerteilungEigene Berechnung: Summen der BA-Werte je Berufsgruppe und Qualifikationsebene, übersetzt über den amtlichen Schlüssel der Berufsklassifikation (KldB 2010, Fassung 2020 → ISCO-08). Wo die Kreisstatistik nur eine übergeordnete Gruppe ausweist, wird die feinere Zahl regional abgeleitet — mit dem Schlüssel aus den BA-Landesdaten für Bayern, Datenstand Dezember 2025. Die Gesamtzahl des Kreises bleibt dabei unverändert.
ZitierweiseVeniora (2026): Hof. Berufsdaten v1.1. /kreis/hof/2026-q1

Wer sagt was

Beschäftigung
Statistik der Bundesagentur für Arbeit, Stichtag Januar 2026
KI-Einstufung
International Labour Organization, Working Paper 140 (2025)
Verbindung
Veniora — Übersetzung der Berufsklassifikation, regionale Kaskade, Validierung
Einordnung
Veniora, redaktionell

Die Bundesagentur für Arbeit trifft keine Aussage darüber, wie stark KI einen Beruf verändert. Die Einstufung stammt aus der ILO-Studie, die Verbindung zur regionalen Beschäftigung von Veniora.

Diese Seite zitieren

Veniora (2026): KI und Arbeit in Hof. Regionale Analyse auf Basis der Statistik der Bundesagentur für Arbeit (Stichtag Januar 2026) und ILO Working Paper 140 (2025). Datenstand 2026-q1, Methodik v1.1. https://veniora.de/kreis/hof