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Befund · Ingolstadt · Beschäftigte am Arbeitsort

In Ingolstadt arbeiten 100.560 Menschen. Fast ein Viertel übt eine Expertentätigkeit aus — bundesweit ein Spitzenwert; einfache Helfertätigkeiten sind hier so selten wie fast nirgends sonst.

Beschäftigtenzahlen: Bundesagentur für Arbeit, Stichtag Januar 2026 · Berufsdaten: Forschungsstand v1.1 vom 2026-08-06

Block 1

Die Lage

100.560
Beschäftigte in Ingolstadt
29.614
in deutlich von KI betroffenen Tätigkeiten
30.067
in nicht von KI betroffenen Tätigkeiten

Bundesagentur für Arbeit, Stichtag Januar 2026 · alle Werte auf Zehner gerundet · Quellen im Detail

Block 2

Die Verteilung

So verteilen sich die 100.560 Beschäftigten in Ingolstadt.

Beschäftigte nach Kategorie
nicht betroffen30.067
nicht oder gering betroffen9.644
gering betroffen15.265
gering oder deutlich betroffen8.011
deutlich betroffen29.614
Stufe ungewiss3.524
keine Einstufung möglich2.206
nicht fein auflösbar1.370
ohne Angabe zum Beruf880
zusammen100.581

Zwischen 29.614 und 41.149 der 100.560 Beschäftigten arbeiten in deutlich betroffenen Tätigkeiten. Die Spanne entsteht, wo die amtliche Statistik mehrere Stufen offenlässt — aufgeteilt wird nichts.

Alle Werte auf Zehner gerundet; eine 0 heißt „unter 5“, nie „niemand“. Die Differenz zwischen Summenzeile und Gesamtzahl ist Rundung. Woher die Zuordnung stammt: Methodik

Qualifikationsebenen im Kreis

Beschäftigte nach Anforderungsniveau
Helfer10.850
Fachkräfte50.360
Spezialisten14.160
Experten24.320
ohne Angabe880
zusammen100.560

Block 3

Berufsfelder

Die Berufe in Ingolstadt, nach Berufsfeldern — aufklappbar bis zur einzelnen Tätigkeit.

Woher die Beschäftigtenzahlen stammen

Die Bundesagentur für Arbeit weist für Ingolstadt nicht jede Tätigkeit einzeln aus, sondern größere Berufsgruppen. Wo eine Gruppe mehrere Tätigkeiten umfasst, leiten wir die feinere Zahl aus regionalen Daten ab — die Gesamtzahl des Kreises bleibt dabei unverändert.

Beschäftigte nach Herkunft der Zahl
direkt aus der Kreisstatistik43.720
regional abgeleitet54.610
nicht fein auflösbar1.370
ohne Angabe zur Tätigkeit880

Regional abgeleitete Zahlen entstehen mit dem Schlüssel aus den Landesdaten der Bundesagentur für Bayern, Datenstand Dezember 2025. Wie die Ableitung geprüft wurde, steht in der Methodik.

Die Berufsfelder decken zusammen 98.330 Beschäftigte ab; 2.250 lassen sich keinem einzelnen Feld zuordnen. Abzüglich 20 aus Rundung ergibt das 100.560. Alle Werte auf Zehner gerundet; eine 0 heißt „unter 5“.

Block 4

Was daran bemerkenswert ist

Einordnung der Zahlen, keine Handlungsanweisung

Ingolstadt ist von oben her geprägt. Expertentätigkeiten stellen fast ein Viertel der Beschäftigung und gehören bundesweit zu den höchsten Werten, während Helfertätigkeiten so selten sind wie in kaum einem anderen Kreis. Auch der Anteil an Führungskräften ist bundesweit einer der höchsten.

Bemerkenswert ist, dass sich diese Struktur nicht einfach in Betroffenheit übersetzt. Im größten Feld, den akademischen Berufen, fällt der größte Teil der eingeordneten Beschäftigung in eine Kategorie, die zwischen nicht und gering berührbar offenbleibt — deutlich Berührbares macht dort nur ein gutes Viertel aus. Bei den Führungskräften gilt fast alles Eingeordnete als gering berührbar.

Die eindeutig deutlich berührbare Seite liegt vor allem im Bürokräftefeld, das selbst nur durchschnittlich groß ist, aber fast durchgängig in diese Richtung eingeordnet ist.

Das Ergebnis ist ein Kreis, der über dem typischen Wert liegt — auffälliger aber ist der niedrige Anteil an Tätigkeiten, die KI gar nicht berührt. Die Felder, die diese Kategorie anderswo füllen, sind hier schwach besetzt.

Diese Region vertiefen — was die Daten für eine konkrete Fragestellung bedeuten.

Block 5

Wo diese Aussage endet

Die Werte stammen aus Forschung zu generativer KI, nicht zu Robotik oder Automatisierung von Handarbeit.

Die Zuordnung deutscher zu internationalen Berufsgruppen ist nicht in jedem Fall eindeutig. Wo sie es nicht ist, nennen wir nur die Gesamtzahl der Gruppe, statt sie rechnerisch aufzuteilen.

Beschäftigtenzahlen sind Stichtagswerte am Arbeitsort. Sie sind keine Prognose und keine Aussage über einzelne Betriebe.

Diese Seite beschreibt, was technisch berührbar ist — nicht, was Betriebe in dieser Region tatsächlich einsetzen, und nicht, was daraus für Beschäftigung folgt. Regionale Einführungsdaten existieren nicht.

Block 6

Quellen

Jeder Datenstand behält seinen eigenen Pfad. Wer heute zitiert, dessen Link stimmt in zwei Jahren noch.

Quellen des Datenstands
BeschäftigungsstatistikStatistik der Bundesagentur für Arbeit, „Beschäftigte nach Berufen am Arbeitsort", Stichtag Januar 2026. Rohdatei mit Prüfsumme, Wiederhol-URL und Nutzungshinweis im BA-Manifest. Werte auf Vielfache von zehn gerundet.
VerteilungEigene Berechnung: Summen der BA-Werte je Berufsgruppe und Qualifikationsebene, übersetzt über den amtlichen Schlüssel der Berufsklassifikation (KldB 2010, Fassung 2020 → ISCO-08). Wo die Kreisstatistik nur eine übergeordnete Gruppe ausweist, wird die feinere Zahl regional abgeleitet — mit dem Schlüssel aus den BA-Landesdaten für Bayern, Datenstand Dezember 2025. Die Gesamtzahl des Kreises bleibt dabei unverändert.
ZitierweiseVeniora (2026): Ingolstadt. Berufsdaten v1.1. /kreis/ingolstadt/2026-q1

Wer sagt was

Beschäftigung
Statistik der Bundesagentur für Arbeit, Stichtag Januar 2026
KI-Einstufung
International Labour Organization, Working Paper 140 (2025)
Verbindung
Veniora — Übersetzung der Berufsklassifikation, regionale Kaskade, Validierung
Einordnung
Veniora, redaktionell

Die Bundesagentur für Arbeit trifft keine Aussage darüber, wie stark KI einen Beruf verändert. Die Einstufung stammt aus der ILO-Studie, die Verbindung zur regionalen Beschäftigung von Veniora.

Diese Seite zitieren

Veniora (2026): KI und Arbeit in Ingolstadt. Regionale Analyse auf Basis der Statistik der Bundesagentur für Arbeit (Stichtag Januar 2026) und ILO Working Paper 140 (2025). Datenstand 2026-q1, Methodik v1.1. https://veniora.de/kreis/ingolstadt