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Befund · Kleve · Beschäftigte am Arbeitsort

In Kleve arbeiten 107.860 Menschen. Der Kreis liegt in den Hauptwerten nahe am typischen deutschen Kreis — was ihn auszeichnet, ist die Größe zweier Felder am unteren Ende der Qualifikationsskala.

Beschäftigtenzahlen: Bundesagentur für Arbeit, Stichtag Januar 2026 · Berufsdaten: Forschungsstand v1.1 vom 2026-08-06

Block 1

Die Lage

107.860
Beschäftigte in Kleve
27.328
in deutlich von KI betroffenen Tätigkeiten
43.590
in nicht von KI betroffenen Tätigkeiten

Bundesagentur für Arbeit, Stichtag Januar 2026 · alle Werte auf Zehner gerundet · Quellen im Detail

Block 2

Die Verteilung

So verteilen sich die 107.860 Beschäftigten in Kleve.

Beschäftigte nach Kategorie
nicht betroffen43.590
nicht oder gering betroffen10.348
gering betroffen12.390
gering oder deutlich betroffen7.987
deutlich betroffen27.328
Stufe ungewiss1.709
keine Einstufung möglich839
nicht fein auflösbar2.960
ohne Angabe zum Beruf870
zusammen108.021

Zwischen 27.328 und 37.024 der 107.860 Beschäftigten arbeiten in deutlich betroffenen Tätigkeiten. Die Spanne entsteht, wo die amtliche Statistik mehrere Stufen offenlässt — aufgeteilt wird nichts.

Alle Werte auf Zehner gerundet; eine 0 heißt „unter 5“, nie „niemand“. Die Differenz zwischen Summenzeile und Gesamtzahl ist Rundung. Woher die Zuordnung stammt: Methodik

Qualifikationsebenen im Kreis

Beschäftigte nach Anforderungsniveau
Helfer23.410
Fachkräfte60.510
Spezialisten13.190
Experten9.880
ohne Angabe860
zusammen107.860

Block 3

Berufsfelder

Die Berufe in Kleve, nach Berufsfeldern — aufklappbar bis zur einzelnen Tätigkeit.

Woher die Beschäftigtenzahlen stammen

Die Bundesagentur für Arbeit weist für Kleve nicht jede Tätigkeit einzeln aus, sondern größere Berufsgruppen. Wo eine Gruppe mehrere Tätigkeiten umfasst, leiten wir die feinere Zahl aus regionalen Daten ab — die Gesamtzahl des Kreises bleibt dabei unverändert.

Beschäftigte nach Herkunft der Zahl
direkt aus der Kreisstatistik53.350
regional abgeleitet50.840
nicht fein auflösbar2.960
ohne Angabe zur Tätigkeit870

Regional abgeleitete Zahlen entstehen mit dem Schlüssel aus den Landesdaten der Bundesagentur für Nordrhein-Westfalen, Datenstand Dezember 2025. Wie die Ableitung geprüft wurde, steht in der Methodik.

Die Berufsfelder decken zusammen 104.190 Beschäftigte ab; 3.830 lassen sich keinem einzelnen Feld zuordnen. Abzüglich 160 aus Rundung ergibt das 107.860. Alle Werte auf Zehner gerundet; eine 0 heißt „unter 5“.

Block 4

Was daran bemerkenswert ist

Einordnung der Zahlen, keine Handlungsanweisung

Kleve liegt bei den Hauptkategorien nah an der Mitte der Verteilung. Was den Kreis auszeichnet, ist die Größe zweier Felder am unteren Ende der Qualifikationsskala.

Die Hilfsarbeitskräfte gehören hier bundesweit zu den am stärksten besetzten Feldern; von ihrer eingeordneten Beschäftigung gilt fast alles als von KI nicht berührt. Auch die Fachkräfte in Land- und Forstwirtschaft und Fischerei sind ungewöhnlich stark vertreten — ein kleines Feld, dessen eingeordnete Beschäftigung vollständig in dieselbe Kategorie fällt. Entsprechend liegt die Helferebene deutlich über dem typischen Kreis.

Auf der anderen Seite steht das Bürokräftefeld, dessen Größe dem typischen Kreis entspricht, dessen eingeordnete Beschäftigung aber überwiegend als deutlich berührbar gilt. Auch bei den akademischen Berufen ist knapp die Hälfte der eingeordneten Beschäftigung so eingestuft.

Bemerkenswert ist schließlich die Datenlage: Der Anteil, der keine eindeutige Stufe trägt oder sich nicht auflösen lässt, gehört zu den niedrigsten. Der unauffällige Gesamtwert steht hier also auf besonders festem Grund.

Diese Region vertiefen — was die Daten für eine konkrete Fragestellung bedeuten.

Block 5

Wo diese Aussage endet

Die Werte stammen aus Forschung zu generativer KI, nicht zu Robotik oder Automatisierung von Handarbeit.

Die Zuordnung deutscher zu internationalen Berufsgruppen ist nicht in jedem Fall eindeutig. Wo sie es nicht ist, nennen wir nur die Gesamtzahl der Gruppe, statt sie rechnerisch aufzuteilen.

Beschäftigtenzahlen sind Stichtagswerte am Arbeitsort. Sie sind keine Prognose und keine Aussage über einzelne Betriebe.

Diese Seite beschreibt, was technisch berührbar ist — nicht, was Betriebe in dieser Region tatsächlich einsetzen, und nicht, was daraus für Beschäftigung folgt. Regionale Einführungsdaten existieren nicht.

Block 6

Quellen

Jeder Datenstand behält seinen eigenen Pfad. Wer heute zitiert, dessen Link stimmt in zwei Jahren noch.

Quellen des Datenstands
BeschäftigungsstatistikStatistik der Bundesagentur für Arbeit, „Beschäftigte nach Berufen am Arbeitsort", Stichtag Januar 2026. Rohdatei mit Prüfsumme, Wiederhol-URL und Nutzungshinweis im BA-Manifest. Werte auf Vielfache von zehn gerundet.
VerteilungEigene Berechnung: Summen der BA-Werte je Berufsgruppe und Qualifikationsebene, übersetzt über den amtlichen Schlüssel der Berufsklassifikation (KldB 2010, Fassung 2020 → ISCO-08). Wo die Kreisstatistik nur eine übergeordnete Gruppe ausweist, wird die feinere Zahl regional abgeleitet — mit dem Schlüssel aus den BA-Landesdaten für Nordrhein-Westfalen, Datenstand Dezember 2025. Die Gesamtzahl des Kreises bleibt dabei unverändert.
ZitierweiseVeniora (2026): Kleve. Berufsdaten v1.1. /kreis/kleve/2026-q1

Wer sagt was

Beschäftigung
Statistik der Bundesagentur für Arbeit, Stichtag Januar 2026
KI-Einstufung
International Labour Organization, Working Paper 140 (2025)
Verbindung
Veniora — Übersetzung der Berufsklassifikation, regionale Kaskade, Validierung
Einordnung
Veniora, redaktionell

Die Bundesagentur für Arbeit trifft keine Aussage darüber, wie stark KI einen Beruf verändert. Die Einstufung stammt aus der ILO-Studie, die Verbindung zur regionalen Beschäftigung von Veniora.

Diese Seite zitieren

Veniora (2026): KI und Arbeit in Kleve. Regionale Analyse auf Basis der Statistik der Bundesagentur für Arbeit (Stichtag Januar 2026) und ILO Working Paper 140 (2025). Datenstand 2026-q1, Methodik v1.1. https://veniora.de/kreis/kleve