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Befund · Koblenz · Beschäftigte am Arbeitsort

In Koblenz arbeiten 79.230 Menschen. Etwa jeder Dritte übt eine Tätigkeit aus, die KI nach heutiger Forschung deutlich verändern könnte — innerhalb von Rheinland-Pfalz ist das ein Ausnahmewert.

Beschäftigtenzahlen: Bundesagentur für Arbeit, Stichtag Januar 2026 · Berufsdaten: Forschungsstand v1.1 vom 2026-08-06

Block 1

Die Lage

79.230
Beschäftigte in Koblenz
27.215
in deutlich von KI betroffenen Tätigkeiten
21.633
in nicht von KI betroffenen Tätigkeiten

Bundesagentur für Arbeit, Stichtag Januar 2026 · alle Werte auf Zehner gerundet · Quellen im Detail

Block 2

Die Verteilung

So verteilen sich die 79.230 Beschäftigten in Koblenz.

Beschäftigte nach Kategorie
nicht betroffen21.633
nicht oder gering betroffen5.860
gering betroffen10.045
gering oder deutlich betroffen7.397
deutlich betroffen27.215
Stufe ungewiss2.544
keine Einstufung möglich737
nicht fein auflösbar3.930
zusammen79.361

Zwischen 27.215 und 37.156 der 79.230 Beschäftigten arbeiten in deutlich betroffenen Tätigkeiten. Die Spanne entsteht, wo die amtliche Statistik mehrere Stufen offenlässt — aufgeteilt wird nichts.

Alle Werte auf Zehner gerundet; eine 0 heißt „unter 5“, nie „niemand“. Die Differenz zwischen Summenzeile und Gesamtzahl ist Rundung. Woher die Zuordnung stammt: Methodik

Qualifikationsebenen im Kreis

Beschäftigte nach Anforderungsniveau
Helfer10.030
Fachkräfte44.810
Spezialisten11.890
Experten12.510
ohne Angabe0
zusammen79.230

Block 3

Berufsfelder

Die Berufe in Koblenz, nach Berufsfeldern — aufklappbar bis zur einzelnen Tätigkeit.

Woher die Beschäftigtenzahlen stammen

Die Bundesagentur für Arbeit weist für Koblenz nicht jede Tätigkeit einzeln aus, sondern größere Berufsgruppen. Wo eine Gruppe mehrere Tätigkeiten umfasst, leiten wir die feinere Zahl aus regionalen Daten ab — die Gesamtzahl des Kreises bleibt dabei unverändert.

Beschäftigte nach Herkunft der Zahl
direkt aus der Kreisstatistik37.800
regional abgeleitet37.630
nicht fein auflösbar3.930
ohne Angabe zur Tätigkeit0

Regional abgeleitete Zahlen entstehen mit dem Schlüssel aus den Landesdaten der Bundesagentur für Rheinland-Pfalz, Datenstand Dezember 2025. Wie die Ableitung geprüft wurde, steht in der Methodik.

Die Berufsfelder decken zusammen 75.430 Beschäftigte ab; 3.930 lassen sich keinem einzelnen Feld zuordnen. Abzüglich 130 aus Rundung ergibt das 79.230. Alle Werte auf Zehner gerundet; eine 0 heißt „unter 5“.

Block 4

Was daran bemerkenswert ist

Einordnung der Zahlen, keine Handlungsanweisung

Koblenz weicht vor allem von seinem eigenen Bundesland ab. Der Anteil an Tätigkeiten, die KI nach heutiger Forschung deutlich verändern könnte, liegt weit über dem rheinland-pfälzischen und deutlich über dem typischen deutschen Kreis. Spiegelbildlich gehört der Anteil nicht berührbarer Tätigkeiten zu den niedrigsten bundesweit.

Drei Felder sind hier gleichzeitig überdurchschnittlich groß: Technikerberufe, Bürokräfte und akademische Berufe. Sie sind aber sehr unterschiedlich eingeordnet. Bei den Bürokräften, bundesweit eines der am stärksten besetzten Felder, gilt fast alles Eingeordnete als deutlich berührbar. Im Technikerfeld kommt eindeutig deutlich Berührbares dagegen kaum vor. Das akademische Feld liegt dazwischen und trägt zusätzlich einen spürbaren Anteil ungewisser Einstufungen.

Die gegengewichtigen Felder sind schwach: Handwerk, Hilfsarbeitskräfte und Maschinenbedienung liegen alle deutlich unter dem typischen Kreis. Dazu passt eine Qualifikationsstruktur mit seltenen Helfer- und häufigen Expertentätigkeiten.

Einschränkend gilt, dass hier mehr Beschäftigung als üblich keine eindeutige Stufe trägt. Die Richtung des Befundes ist klar, seine Schärfe nicht ganz.

Diese Region vertiefen — was die Daten für eine konkrete Fragestellung bedeuten.

Block 5

Wo diese Aussage endet

Die Werte stammen aus Forschung zu generativer KI, nicht zu Robotik oder Automatisierung von Handarbeit.

Die Zuordnung deutscher zu internationalen Berufsgruppen ist nicht in jedem Fall eindeutig. Wo sie es nicht ist, nennen wir nur die Gesamtzahl der Gruppe, statt sie rechnerisch aufzuteilen.

Beschäftigtenzahlen sind Stichtagswerte am Arbeitsort. Sie sind keine Prognose und keine Aussage über einzelne Betriebe.

Diese Seite beschreibt, was technisch berührbar ist — nicht, was Betriebe in dieser Region tatsächlich einsetzen, und nicht, was daraus für Beschäftigung folgt. Regionale Einführungsdaten existieren nicht.

Block 6

Quellen

Jeder Datenstand behält seinen eigenen Pfad. Wer heute zitiert, dessen Link stimmt in zwei Jahren noch.

Quellen des Datenstands
BeschäftigungsstatistikStatistik der Bundesagentur für Arbeit, „Beschäftigte nach Berufen am Arbeitsort", Stichtag Januar 2026. Rohdatei mit Prüfsumme, Wiederhol-URL und Nutzungshinweis im BA-Manifest. Werte auf Vielfache von zehn gerundet.
VerteilungEigene Berechnung: Summen der BA-Werte je Berufsgruppe und Qualifikationsebene, übersetzt über den amtlichen Schlüssel der Berufsklassifikation (KldB 2010, Fassung 2020 → ISCO-08). Wo die Kreisstatistik nur eine übergeordnete Gruppe ausweist, wird die feinere Zahl regional abgeleitet — mit dem Schlüssel aus den BA-Landesdaten für Rheinland-Pfalz, Datenstand Dezember 2025. Die Gesamtzahl des Kreises bleibt dabei unverändert.
ZitierweiseVeniora (2026): Koblenz. Berufsdaten v1.1. /kreis/koblenz/2026-q1

Wer sagt was

Beschäftigung
Statistik der Bundesagentur für Arbeit, Stichtag Januar 2026
KI-Einstufung
International Labour Organization, Working Paper 140 (2025)
Verbindung
Veniora — Übersetzung der Berufsklassifikation, regionale Kaskade, Validierung
Einordnung
Veniora, redaktionell

Die Bundesagentur für Arbeit trifft keine Aussage darüber, wie stark KI einen Beruf verändert. Die Einstufung stammt aus der ILO-Studie, die Verbindung zur regionalen Beschäftigung von Veniora.

Diese Seite zitieren

Veniora (2026): KI und Arbeit in Koblenz. Regionale Analyse auf Basis der Statistik der Bundesagentur für Arbeit (Stichtag Januar 2026) und ILO Working Paper 140 (2025). Datenstand 2026-q1, Methodik v1.1. https://veniora.de/kreis/koblenz