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Befund · München · Beschäftigte am Arbeitsort

Im Kreis München arbeiten 264.220 Menschen. Mehr als vier von zehn üben eine Tätigkeit aus, die KI nach heutiger Forschung deutlich verändern könnte — bundesweit einer der höchsten Werte.

Beschäftigtenzahlen: Bundesagentur für Arbeit, Stichtag Januar 2026 · Berufsdaten: Forschungsstand v1.1 vom 2026-08-06

Block 1

Die Lage

264.220
Beschäftigte in München
115.993
in deutlich von KI betroffenen Tätigkeiten
57.854
in nicht von KI betroffenen Tätigkeiten

Bundesagentur für Arbeit, Stichtag Januar 2026 · alle Werte auf Zehner gerundet · Quellen im Detail

Block 2

Die Verteilung

So verteilen sich die 264.220 Beschäftigten in München.

Beschäftigte nach Kategorie
nicht betroffen57.854
nicht oder gering betroffen20.917
gering betroffen31.899
gering oder deutlich betroffen18.149
deutlich betroffen115.993
Stufe ungewiss7.826
keine Einstufung möglich4.372
nicht fein auflösbar7.320
ohne Angabe zum Beruf30
zusammen264.360

Zwischen 115.993 und 141.968 der 264.220 Beschäftigten arbeiten in deutlich betroffenen Tätigkeiten. Die Spanne entsteht, wo die amtliche Statistik mehrere Stufen offenlässt — aufgeteilt wird nichts.

Alle Werte auf Zehner gerundet; eine 0 heißt „unter 5“, nie „niemand“. Die Differenz zwischen Summenzeile und Gesamtzahl ist Rundung. Woher die Zuordnung stammt: Methodik

Qualifikationsebenen im Kreis

Beschäftigte nach Anforderungsniveau
Helfer26.600
Fachkräfte105.480
Spezialisten56.320
Experten75.830
ohne Angabe0
zusammen264.220

Block 3

Berufsfelder

Die Berufe in München, nach Berufsfeldern — aufklappbar bis zur einzelnen Tätigkeit.

Woher die Beschäftigtenzahlen stammen

Die Bundesagentur für Arbeit weist für München nicht jede Tätigkeit einzeln aus, sondern größere Berufsgruppen. Wo eine Gruppe mehrere Tätigkeiten umfasst, leiten wir die feinere Zahl aus regionalen Daten ab — die Gesamtzahl des Kreises bleibt dabei unverändert.

Beschäftigte nach Herkunft der Zahl
direkt aus der Kreisstatistik110.030
regional abgeleitet146.980
nicht fein auflösbar7.320
ohne Angabe zur Tätigkeit30

Regional abgeleitete Zahlen entstehen mit dem Schlüssel aus den Landesdaten der Bundesagentur für Bayern, Datenstand Dezember 2025. Wie die Ableitung geprüft wurde, steht in der Methodik.

Die Berufsfelder decken zusammen 257.010 Beschäftigte ab; 7.350 lassen sich keinem einzelnen Feld zuordnen. Abzüglich 140 aus Rundung ergibt das 264.220. Alle Werte auf Zehner gerundet; eine 0 heißt „unter 5“.

Block 4

Was daran bemerkenswert ist

Einordnung der Zahlen, keine Handlungsanweisung

Der Kreis München ist ein Kreis der Hochqualifizierten, und das erklärt fast alles Weitere. In allen vier Qualifikationsebenen weicht er vom Bundesbild ab, und zwar konsequent in dieselbe Richtung: Experten- und Spezialistentätigkeiten gehören bundesweit zu den häufigsten, Helfer- und Fachkrafttätigkeiten zu den seltensten. Der Fachkraftanteil ist der niedrigste Wertebereich überhaupt.

Entsprechend sehen die Berufsfelder aus. Akademische Berufe bilden das größte Feld und gehören bundesweit zur Spitze; von den Beschäftigten, für die eine Einordnung vorliegt, gilt dort gut die Hälfte als deutlich berührbar. Auch Führungskräfte sind ungewöhnlich häufig. Was gegenhalten würde — Handwerk, Hilfsarbeit, Maschinenbedienung, Dienstleistungsberufe — ist durchweg schwächer besetzt als im typischen Kreis.

Bemerkenswert ist der Abstand zwischen den beiden größten Feldern: Bei den akademischen Berufen trägt die Mehrheit der eingeordneten Beschäftigung deutlich berührbare Tätigkeiten, bei den Technikerberufen fast nichts — dort bleibt vieles zwischen zwei Stufen offen.

Einzuschränken bleibt, dass mehr als die Hälfte der Zahlen regional abgeleitet entsteht statt direkt aus der Kreisstatistik.

Diese Region vertiefen — was die Daten für eine konkrete Fragestellung bedeuten.

Block 5

Wo diese Aussage endet

Die Werte stammen aus Forschung zu generativer KI, nicht zu Robotik oder Automatisierung von Handarbeit.

Die Zuordnung deutscher zu internationalen Berufsgruppen ist nicht in jedem Fall eindeutig. Wo sie es nicht ist, nennen wir nur die Gesamtzahl der Gruppe, statt sie rechnerisch aufzuteilen.

Beschäftigtenzahlen sind Stichtagswerte am Arbeitsort. Sie sind keine Prognose und keine Aussage über einzelne Betriebe.

Diese Seite beschreibt, was technisch berührbar ist — nicht, was Betriebe in dieser Region tatsächlich einsetzen, und nicht, was daraus für Beschäftigung folgt. Regionale Einführungsdaten existieren nicht.

Block 6

Quellen

Jeder Datenstand behält seinen eigenen Pfad. Wer heute zitiert, dessen Link stimmt in zwei Jahren noch.

Quellen des Datenstands
BeschäftigungsstatistikStatistik der Bundesagentur für Arbeit, „Beschäftigte nach Berufen am Arbeitsort", Stichtag Januar 2026. Rohdatei mit Prüfsumme, Wiederhol-URL und Nutzungshinweis im BA-Manifest. Werte auf Vielfache von zehn gerundet.
VerteilungEigene Berechnung: Summen der BA-Werte je Berufsgruppe und Qualifikationsebene, übersetzt über den amtlichen Schlüssel der Berufsklassifikation (KldB 2010, Fassung 2020 → ISCO-08). Wo die Kreisstatistik nur eine übergeordnete Gruppe ausweist, wird die feinere Zahl regional abgeleitet — mit dem Schlüssel aus den BA-Landesdaten für Bayern, Datenstand Dezember 2025. Die Gesamtzahl des Kreises bleibt dabei unverändert.
ZitierweiseVeniora (2026): München. Berufsdaten v1.1. /kreis/muenchen/2026-q1

Wer sagt was

Beschäftigung
Statistik der Bundesagentur für Arbeit, Stichtag Januar 2026
KI-Einstufung
International Labour Organization, Working Paper 140 (2025)
Verbindung
Veniora — Übersetzung der Berufsklassifikation, regionale Kaskade, Validierung
Einordnung
Veniora, redaktionell

Die Bundesagentur für Arbeit trifft keine Aussage darüber, wie stark KI einen Beruf verändert. Die Einstufung stammt aus der ILO-Studie, die Verbindung zur regionalen Beschäftigung von Veniora.

Diese Seite zitieren

Veniora (2026): KI und Arbeit in München. Regionale Analyse auf Basis der Statistik der Bundesagentur für Arbeit (Stichtag Januar 2026) und ILO Working Paper 140 (2025). Datenstand 2026-q1, Methodik v1.1. https://veniora.de/kreis/muenchen