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Befund · Münster · Beschäftigte am Arbeitsort

In Münster arbeiten 196.000 Menschen. Mehr als jeder Dritte übt eine Tätigkeit aus, die KI nach heutiger Forschung deutlich verändern könnte — deutlich mehr als im typischen deutschen Kreis.

Beschäftigtenzahlen: Bundesagentur für Arbeit, Stichtag Januar 2026 · Berufsdaten: Forschungsstand v1.1 vom 2026-08-06

Block 1

Die Lage

196.000
Beschäftigte in Münster
71.403
in deutlich von KI betroffenen Tätigkeiten
54.491
in nicht von KI betroffenen Tätigkeiten

Bundesagentur für Arbeit, Stichtag Januar 2026 · alle Werte auf Zehner gerundet · Quellen im Detail

Block 2

Die Verteilung

So verteilen sich die 196.000 Beschäftigten in Münster.

Beschäftigte nach Kategorie
nicht betroffen54.491
nicht oder gering betroffen14.577
gering betroffen28.479
gering oder deutlich betroffen15.757
deutlich betroffen71.403
Stufe ungewiss4.527
keine Einstufung möglich1.226
nicht fein auflösbar4.620
ohne Angabe zum Beruf1.050
zusammen196.130

Zwischen 71.403 und 91.687 der 196.000 Beschäftigten arbeiten in deutlich betroffenen Tätigkeiten. Die Spanne entsteht, wo die amtliche Statistik mehrere Stufen offenlässt — aufgeteilt wird nichts.

Alle Werte auf Zehner gerundet; eine 0 heißt „unter 5“, nie „niemand“. Die Differenz zwischen Summenzeile und Gesamtzahl ist Rundung. Woher die Zuordnung stammt: Methodik

Qualifikationsebenen im Kreis

Beschäftigte nach Anforderungsniveau
Helfer27.370
Fachkräfte96.150
Spezialisten35.990
Experten35.460
ohne Angabe1.040
zusammen196.000

Block 3

Berufsfelder

Die Berufe in Münster, nach Berufsfeldern — aufklappbar bis zur einzelnen Tätigkeit.

Woher die Beschäftigtenzahlen stammen

Die Bundesagentur für Arbeit weist für Münster nicht jede Tätigkeit einzeln aus, sondern größere Berufsgruppen. Wo eine Gruppe mehrere Tätigkeiten umfasst, leiten wir die feinere Zahl aus regionalen Daten ab — die Gesamtzahl des Kreises bleibt dabei unverändert.

Beschäftigte nach Herkunft der Zahl
direkt aus der Kreisstatistik86.670
regional abgeleitet103.790
nicht fein auflösbar4.620
ohne Angabe zur Tätigkeit1.050

Regional abgeleitete Zahlen entstehen mit dem Schlüssel aus den Landesdaten der Bundesagentur für Nordrhein-Westfalen, Datenstand Dezember 2025. Wie die Ableitung geprüft wurde, steht in der Methodik.

Die Berufsfelder decken zusammen 190.460 Beschäftigte ab; 5.670 lassen sich keinem einzelnen Feld zuordnen. Abzüglich 130 aus Rundung ergibt das 196.000. Alle Werte auf Zehner gerundet; eine 0 heißt „unter 5“.

Block 4

Was daran bemerkenswert ist

Einordnung der Zahlen, keine Handlungsanweisung

In Münster weisen zwei große Berufsfelder in dieselbe Richtung, und ein drittes stellt sich quer. Akademische Berufe und Bürokräfte sind beide deutlich stärker besetzt als im typischen Kreis. Bei den Akademikern gelten gut drei Fünftel der eingeordneten Tätigkeiten als deutlich berührbar, bei den Bürokräften fast neun Zehntel. Zusammen prägen sie den hohen Gesamtwert.

Das größte Feld, die Technikerberufe, liegt gegenläufig: Dort trägt die eingeordnete Beschäftigung kaum deutlich berührbare Tätigkeiten, sondern verteilt sich auf geringe Berührbarkeit und offene Kategorien. Und was anderswo als Gegengewicht dient — Handwerk, Hilfsarbeit, Maschinenbedienung — ist hier durchweg schwach vertreten.

Die Qualifikationsstruktur passt ins Bild: Spezialisten- und Expertentätigkeiten sind deutlich häufiger als üblich, klassische Fachkrafttätigkeiten deutlich seltener.

Ein Vorbehalt gehört dazu: Gut die Hälfte der Zahlen entsteht regional abgeleitet, und bei den akademischen Berufen ruht die Kategorienangabe auf einem Bruchteil der Feldzahl.

Diese Region vertiefen — was die Daten für eine konkrete Fragestellung bedeuten.

Block 5

Wo diese Aussage endet

Die Werte stammen aus Forschung zu generativer KI, nicht zu Robotik oder Automatisierung von Handarbeit.

Die Zuordnung deutscher zu internationalen Berufsgruppen ist nicht in jedem Fall eindeutig. Wo sie es nicht ist, nennen wir nur die Gesamtzahl der Gruppe, statt sie rechnerisch aufzuteilen.

Beschäftigtenzahlen sind Stichtagswerte am Arbeitsort. Sie sind keine Prognose und keine Aussage über einzelne Betriebe.

Diese Seite beschreibt, was technisch berührbar ist — nicht, was Betriebe in dieser Region tatsächlich einsetzen, und nicht, was daraus für Beschäftigung folgt. Regionale Einführungsdaten existieren nicht.

Block 6

Quellen

Jeder Datenstand behält seinen eigenen Pfad. Wer heute zitiert, dessen Link stimmt in zwei Jahren noch.

Quellen des Datenstands
BeschäftigungsstatistikStatistik der Bundesagentur für Arbeit, „Beschäftigte nach Berufen am Arbeitsort", Stichtag Januar 2026. Rohdatei mit Prüfsumme, Wiederhol-URL und Nutzungshinweis im BA-Manifest. Werte auf Vielfache von zehn gerundet.
VerteilungEigene Berechnung: Summen der BA-Werte je Berufsgruppe und Qualifikationsebene, übersetzt über den amtlichen Schlüssel der Berufsklassifikation (KldB 2010, Fassung 2020 → ISCO-08). Wo die Kreisstatistik nur eine übergeordnete Gruppe ausweist, wird die feinere Zahl regional abgeleitet — mit dem Schlüssel aus den BA-Landesdaten für Nordrhein-Westfalen, Datenstand Dezember 2025. Die Gesamtzahl des Kreises bleibt dabei unverändert.
ZitierweiseVeniora (2026): Münster. Berufsdaten v1.1. /kreis/muenster/2026-q1

Wer sagt was

Beschäftigung
Statistik der Bundesagentur für Arbeit, Stichtag Januar 2026
KI-Einstufung
International Labour Organization, Working Paper 140 (2025)
Verbindung
Veniora — Übersetzung der Berufsklassifikation, regionale Kaskade, Validierung
Einordnung
Veniora, redaktionell

Die Bundesagentur für Arbeit trifft keine Aussage darüber, wie stark KI einen Beruf verändert. Die Einstufung stammt aus der ILO-Studie, die Verbindung zur regionalen Beschäftigung von Veniora.

Diese Seite zitieren

Veniora (2026): KI und Arbeit in Münster. Regionale Analyse auf Basis der Statistik der Bundesagentur für Arbeit (Stichtag Januar 2026) und ILO Working Paper 140 (2025). Datenstand 2026-q1, Methodik v1.1. https://veniora.de/kreis/muenster