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Befund · Nordhausen · Beschäftigte am Arbeitsort

In Nordhausen arbeiten 28.550 Menschen. Bei fast jedem Sechsten lässt sich die Tätigkeit gar nicht sicher einer Stufe zuordnen — ein Befund, der alle weiteren Zahlen einfärbt.

Beschäftigtenzahlen: Bundesagentur für Arbeit, Stichtag Januar 2026 · Berufsdaten: Forschungsstand v1.1 vom 2026-08-06

Block 1

Die Lage

28.550
Beschäftigte in Nordhausen
5.342
in deutlich von KI betroffenen Tätigkeiten
9.538
in nicht von KI betroffenen Tätigkeiten

Bundesagentur für Arbeit, Stichtag Januar 2026 · alle Werte auf Zehner gerundet · Quellen im Detail

Block 2

Die Verteilung

So verteilen sich die 28.550 Beschäftigten in Nordhausen.

Beschäftigte nach Kategorie
nicht betroffen9.538
nicht oder gering betroffen3.571
gering betroffen2.805
gering oder deutlich betroffen1.830
deutlich betroffen5.342
Stufe ungewiss1.812
keine Einstufung möglich673
nicht fein auflösbar2.540
ohne Angabe zum Beruf510
zusammen28.621

Zwischen 5.342 und 8.984 der 28.550 Beschäftigten arbeiten in deutlich betroffenen Tätigkeiten. Die Spanne entsteht, wo die amtliche Statistik mehrere Stufen offenlässt — aufgeteilt wird nichts.

Alle Werte auf Zehner gerundet; eine 0 heißt „unter 5“, nie „niemand“. Die Differenz zwischen Summenzeile und Gesamtzahl ist Rundung. Woher die Zuordnung stammt: Methodik

Qualifikationsebenen im Kreis

Beschäftigte nach Anforderungsniveau
Helfer3.970
Fachkräfte17.930
Spezialisten3.410
Experten2.730
ohne Angabe510
zusammen28.550

Block 3

Berufsfelder

Die Berufe in Nordhausen, nach Berufsfeldern — aufklappbar bis zur einzelnen Tätigkeit.

Woher die Beschäftigtenzahlen stammen

Die Bundesagentur für Arbeit weist für Nordhausen nicht jede Tätigkeit einzeln aus, sondern größere Berufsgruppen. Wo eine Gruppe mehrere Tätigkeiten umfasst, leiten wir die feinere Zahl aus regionalen Daten ab — die Gesamtzahl des Kreises bleibt dabei unverändert.

Beschäftigte nach Herkunft der Zahl
direkt aus der Kreisstatistik15.400
regional abgeleitet10.170
nicht fein auflösbar2.540
ohne Angabe zur Tätigkeit510

Regional abgeleitete Zahlen entstehen mit dem Schlüssel aus den Landesdaten der Bundesagentur für Thüringen, Datenstand Dezember 2025. Wie die Ableitung geprüft wurde, steht in der Methodik.

Die Berufsfelder decken zusammen 25.570 Beschäftigte ab; 3.050 lassen sich keinem einzelnen Feld zuordnen. Abzüglich 70 aus Rundung ergibt das 28.550. Alle Werte auf Zehner gerundet; eine 0 heißt „unter 5“.

Block 4

Was daran bemerkenswert ist

Einordnung der Zahlen, keine Handlungsanweisung

Bei Nordhausen muss die Datenqualität am Anfang stehen, weil sie den ganzen Befund färbt. Ein erheblicher Teil der Beschäftigung trägt keine eindeutige Stufe oder lässt sich nicht fein genug auflösen — deutlich mehr als im typischen Kreis. Für Thüringen ist das allerdings nicht ungewöhnlich.

Wo diese Unschärfe sitzt, zeigt das größte Feld: Bei den Technikerberufen entfällt der größte Einzelanteil der eingeordneten Beschäftigung auf die Kategorie „Stufe ungewiss“ — mehr als auf jede andere. Was dort tatsächlich eingestuft ist, trägt kaum deutlich berührbare Tätigkeiten.

Vor diesem Hintergrund ist der auffälligste Zahlenwert zu lesen: Der Anteil deutlich berührbarer Tätigkeiten gehört bundesweit zu den niedrigsten. Wie viel davon auf die Beschäftigungsstruktur und wie viel auf den großen unentschiedenen Rest entfällt, lässt sich anhand dieser Daten nicht trennen.

Struktur zeigt der Kreis dennoch: Der Fachkraftanteil gehört zu den hohen, Bürokräfte und Hilfsarbeitskräfte sind auffällig klein besetzt, und im Handwerk trägt die eingeordnete Beschäftigung ausschließlich nicht berührbare Tätigkeiten.

Diese Region vertiefen — was die Daten für eine konkrete Fragestellung bedeuten.

Block 5

Wo diese Aussage endet

Die Werte stammen aus Forschung zu generativer KI, nicht zu Robotik oder Automatisierung von Handarbeit.

Die Zuordnung deutscher zu internationalen Berufsgruppen ist nicht in jedem Fall eindeutig. Wo sie es nicht ist, nennen wir nur die Gesamtzahl der Gruppe, statt sie rechnerisch aufzuteilen.

Beschäftigtenzahlen sind Stichtagswerte am Arbeitsort. Sie sind keine Prognose und keine Aussage über einzelne Betriebe.

Diese Seite beschreibt, was technisch berührbar ist — nicht, was Betriebe in dieser Region tatsächlich einsetzen, und nicht, was daraus für Beschäftigung folgt. Regionale Einführungsdaten existieren nicht.

Block 6

Quellen

Jeder Datenstand behält seinen eigenen Pfad. Wer heute zitiert, dessen Link stimmt in zwei Jahren noch.

Quellen des Datenstands
BeschäftigungsstatistikStatistik der Bundesagentur für Arbeit, „Beschäftigte nach Berufen am Arbeitsort", Stichtag Januar 2026. Rohdatei mit Prüfsumme, Wiederhol-URL und Nutzungshinweis im BA-Manifest. Werte auf Vielfache von zehn gerundet.
VerteilungEigene Berechnung: Summen der BA-Werte je Berufsgruppe und Qualifikationsebene, übersetzt über den amtlichen Schlüssel der Berufsklassifikation (KldB 2010, Fassung 2020 → ISCO-08). Wo die Kreisstatistik nur eine übergeordnete Gruppe ausweist, wird die feinere Zahl regional abgeleitet — mit dem Schlüssel aus den BA-Landesdaten für Thüringen, Datenstand Dezember 2025. Die Gesamtzahl des Kreises bleibt dabei unverändert.
ZitierweiseVeniora (2026): Nordhausen. Berufsdaten v1.1. /kreis/nordhausen/2026-q1

Wer sagt was

Beschäftigung
Statistik der Bundesagentur für Arbeit, Stichtag Januar 2026
KI-Einstufung
International Labour Organization, Working Paper 140 (2025)
Verbindung
Veniora — Übersetzung der Berufsklassifikation, regionale Kaskade, Validierung
Einordnung
Veniora, redaktionell

Die Bundesagentur für Arbeit trifft keine Aussage darüber, wie stark KI einen Beruf verändert. Die Einstufung stammt aus der ILO-Studie, die Verbindung zur regionalen Beschäftigung von Veniora.

Diese Seite zitieren

Veniora (2026): KI und Arbeit in Nordhausen. Regionale Analyse auf Basis der Statistik der Bundesagentur für Arbeit (Stichtag Januar 2026) und ILO Working Paper 140 (2025). Datenstand 2026-q1, Methodik v1.1. https://veniora.de/kreis/nordhausen