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Befund · Oberallgäu · Beschäftigte am Arbeitsort

Im Oberallgäu arbeiten 58.260 Menschen. Im Gesamtbild ist es ein Kreis der Mitte — auffällig ist vor allem, dass sich ein Teil der Beschäftigung keiner klaren Stufe zuordnen lässt.

Beschäftigtenzahlen: Bundesagentur für Arbeit, Stichtag Januar 2026 · Berufsdaten: Forschungsstand v1.1 vom 2026-08-06

Block 1

Die Lage

58.260
Beschäftigte in Oberallgäu
15.164
in deutlich von KI betroffenen Tätigkeiten
21.225
in nicht von KI betroffenen Tätigkeiten

Bundesagentur für Arbeit, Stichtag Januar 2026 · alle Werte auf Zehner gerundet · Quellen im Detail

Block 2

Die Verteilung

So verteilen sich die 58.260 Beschäftigten in Oberallgäu.

Beschäftigte nach Kategorie
nicht betroffen21.225
nicht oder gering betroffen6.536
gering betroffen7.053
gering oder deutlich betroffen3.955
deutlich betroffen15.164
Stufe ungewiss1.785
keine Einstufung möglich1.162
nicht fein auflösbar1.450
zusammen58.330

Zwischen 15.164 und 20.904 der 58.260 Beschäftigten arbeiten in deutlich betroffenen Tätigkeiten. Die Spanne entsteht, wo die amtliche Statistik mehrere Stufen offenlässt — aufgeteilt wird nichts.

Alle Werte auf Zehner gerundet; eine 0 heißt „unter 5“, nie „niemand“. Die Differenz zwischen Summenzeile und Gesamtzahl ist Rundung. Woher die Zuordnung stammt: Methodik

Qualifikationsebenen im Kreis

Beschäftigte nach Anforderungsniveau
Helfer9.800
Fachkräfte34.740
Spezialisten7.990
Experten5.730
ohne Angabe0
zusammen58.260

Block 3

Berufsfelder

Die Berufe in Oberallgäu, nach Berufsfeldern — aufklappbar bis zur einzelnen Tätigkeit.

Woher die Beschäftigtenzahlen stammen

Die Bundesagentur für Arbeit weist für Oberallgäu nicht jede Tätigkeit einzeln aus, sondern größere Berufsgruppen. Wo eine Gruppe mehrere Tätigkeiten umfasst, leiten wir die feinere Zahl aus regionalen Daten ab — die Gesamtzahl des Kreises bleibt dabei unverändert.

Beschäftigte nach Herkunft der Zahl
direkt aus der Kreisstatistik30.800
regional abgeleitet26.080
nicht fein auflösbar1.450
ohne Angabe zur Tätigkeit0

Regional abgeleitete Zahlen entstehen mit dem Schlüssel aus den Landesdaten der Bundesagentur für Bayern, Datenstand Dezember 2025. Wie die Ableitung geprüft wurde, steht in der Methodik.

Die Berufsfelder decken zusammen 56.880 Beschäftigte ab; 1.450 lassen sich keinem einzelnen Feld zuordnen. Abzüglich 70 aus Rundung ergibt das 58.260. Alle Werte auf Zehner gerundet; eine 0 heißt „unter 5“.

Block 4

Was daran bemerkenswert ist

Einordnung der Zahlen, keine Handlungsanweisung

Das Oberallgäu ist im Gesamtbild ein Kreis der Mitte. Der Anteil deutlich berührbarer Tätigkeiten liegt nahe am typischen Kreis, der Anteil kaum berührbarer ebenso, und auch die Kategorien, die zwischen zwei Stufen offenbleiben, treffen den typischen Wert praktisch.

Eine Auffälligkeit gibt es dennoch, und sie lässt sich sogar lokalisieren. Bei den Hilfsarbeitskräften entfällt ein spürbarer Teil der eingeordneten Beschäftigung auf die Kategorie „Stufe ungewiss“; der Rest liegt fast vollständig auf der kaum berührbaren Seite. Dort sitzt ein Gutteil der Unschärfe im Kreis.

Die Feldstruktur zeigt den vertrauten Gegensatz. Dienstleistungsberufe und Verkäufer bilden das zweitgrößte Feld und sind überdurchschnittlich besetzt. Bei den Bürokräften gelten gut vier Fünftel der eingeordneten Tätigkeiten als deutlich berührbar, bei den Handwerksberufen praktisch alles als kaum berührbar. Zwei etwa gleich große Felder, entgegengesetzt geprägt — daraus ergibt sich das mittlere Gesamtbild.

Diese Region vertiefen — was die Daten für eine konkrete Fragestellung bedeuten.

Block 5

Wo diese Aussage endet

Die Werte stammen aus Forschung zu generativer KI, nicht zu Robotik oder Automatisierung von Handarbeit.

Die Zuordnung deutscher zu internationalen Berufsgruppen ist nicht in jedem Fall eindeutig. Wo sie es nicht ist, nennen wir nur die Gesamtzahl der Gruppe, statt sie rechnerisch aufzuteilen.

Beschäftigtenzahlen sind Stichtagswerte am Arbeitsort. Sie sind keine Prognose und keine Aussage über einzelne Betriebe.

Diese Seite beschreibt, was technisch berührbar ist — nicht, was Betriebe in dieser Region tatsächlich einsetzen, und nicht, was daraus für Beschäftigung folgt. Regionale Einführungsdaten existieren nicht.

Block 6

Quellen

Jeder Datenstand behält seinen eigenen Pfad. Wer heute zitiert, dessen Link stimmt in zwei Jahren noch.

Quellen des Datenstands
BeschäftigungsstatistikStatistik der Bundesagentur für Arbeit, „Beschäftigte nach Berufen am Arbeitsort", Stichtag Januar 2026. Rohdatei mit Prüfsumme, Wiederhol-URL und Nutzungshinweis im BA-Manifest. Werte auf Vielfache von zehn gerundet.
VerteilungEigene Berechnung: Summen der BA-Werte je Berufsgruppe und Qualifikationsebene, übersetzt über den amtlichen Schlüssel der Berufsklassifikation (KldB 2010, Fassung 2020 → ISCO-08). Wo die Kreisstatistik nur eine übergeordnete Gruppe ausweist, wird die feinere Zahl regional abgeleitet — mit dem Schlüssel aus den BA-Landesdaten für Bayern, Datenstand Dezember 2025. Die Gesamtzahl des Kreises bleibt dabei unverändert.
ZitierweiseVeniora (2026): Oberallgäu. Berufsdaten v1.1. /kreis/oberallgaeu/2026-q1

Wer sagt was

Beschäftigung
Statistik der Bundesagentur für Arbeit, Stichtag Januar 2026
KI-Einstufung
International Labour Organization, Working Paper 140 (2025)
Verbindung
Veniora — Übersetzung der Berufsklassifikation, regionale Kaskade, Validierung
Einordnung
Veniora, redaktionell

Die Bundesagentur für Arbeit trifft keine Aussage darüber, wie stark KI einen Beruf verändert. Die Einstufung stammt aus der ILO-Studie, die Verbindung zur regionalen Beschäftigung von Veniora.

Diese Seite zitieren

Veniora (2026): KI und Arbeit in Oberallgäu. Regionale Analyse auf Basis der Statistik der Bundesagentur für Arbeit (Stichtag Januar 2026) und ILO Working Paper 140 (2025). Datenstand 2026-q1, Methodik v1.1. https://veniora.de/kreis/oberallgaeu