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Befund · Odenwaldkreis · Beschäftigte am Arbeitsort

Im Odenwaldkreis arbeiten 28.610 Menschen. Fast jeder Vierte übt eine Helfertätigkeit aus — ein Spitzenwert in Deutschland; Spezialisten sind hier so selten wie in kaum einem anderen Kreis.

Beschäftigtenzahlen: Bundesagentur für Arbeit, Stichtag Januar 2026 · Berufsdaten: Forschungsstand v1.1 vom 2026-08-06

Block 1

Die Lage

28.610
Beschäftigte in Odenwaldkreis
5.954
in deutlich von KI betroffenen Tätigkeiten
11.240
in nicht von KI betroffenen Tätigkeiten

Bundesagentur für Arbeit, Stichtag Januar 2026 · alle Werte auf Zehner gerundet · Quellen im Detail

Block 2

Die Verteilung

So verteilen sich die 28.610 Beschäftigten in Odenwaldkreis.

Beschäftigte nach Kategorie
nicht betroffen11.240
nicht oder gering betroffen4.892
gering betroffen2.992
gering oder deutlich betroffen1.891
deutlich betroffen5.954
Stufe ungewiss288
keine Einstufung möglich394
nicht fein auflösbar980
zusammen28.631

Zwischen 5.954 und 8.133 der 28.610 Beschäftigten arbeiten in deutlich betroffenen Tätigkeiten. Die Spanne entsteht, wo die amtliche Statistik mehrere Stufen offenlässt — aufgeteilt wird nichts.

Alle Werte auf Zehner gerundet; eine 0 heißt „unter 5“, nie „niemand“. Die Differenz zwischen Summenzeile und Gesamtzahl ist Rundung. Woher die Zuordnung stammt: Methodik

Qualifikationsebenen im Kreis

Beschäftigte nach Anforderungsniveau
Helfer6.880
Fachkräfte16.400
Spezialisten2.850
Experten2.490
ohne Angabe0
zusammen28.610

Block 3

Berufsfelder

Die Berufe in Odenwaldkreis, nach Berufsfeldern — aufklappbar bis zur einzelnen Tätigkeit.

Woher die Beschäftigtenzahlen stammen

Die Bundesagentur für Arbeit weist für Odenwaldkreis nicht jede Tätigkeit einzeln aus, sondern größere Berufsgruppen. Wo eine Gruppe mehrere Tätigkeiten umfasst, leiten wir die feinere Zahl aus regionalen Daten ab — die Gesamtzahl des Kreises bleibt dabei unverändert.

Beschäftigte nach Herkunft der Zahl
direkt aus der Kreisstatistik15.060
regional abgeleitet12.590
nicht fein auflösbar980
ohne Angabe zur Tätigkeit0

Regional abgeleitete Zahlen entstehen mit dem Schlüssel aus den Landesdaten der Bundesagentur für Hessen, Datenstand Dezember 2025. Wie die Ableitung geprüft wurde, steht in der Methodik.

Die Berufsfelder decken zusammen 27.650 Beschäftigte ab; 980 lassen sich keinem einzelnen Feld zuordnen. Abzüglich 20 aus Rundung ergibt das 28.610. Alle Werte auf Zehner gerundet; eine 0 heißt „unter 5“.

Block 4

Was daran bemerkenswert ist

Einordnung der Zahlen, keine Handlungsanweisung

Der Odenwaldkreis fällt vor allem durch seine Qualifikationsstruktur auf. Der Helferanteil gehört bundesweit zu den höchsten, der Spezialistenanteil zu den niedrigsten — der Kreis ist an einem Ende der Skala stark und am anderen ausgesprochen dünn besetzt. In Hessen steht er damit deutlich abseits.

Auch der Anteil deutlich von KI berührbarer Tätigkeiten liegt klar unter dem typischen deutschen Kreis, und der Abstand zum eigenen Bundesland ist noch größer. Ein Feld prägt das besonders: Dienstleistungsberufe und Verkäufer sind hier so stark besetzt wie in kaum einem anderen Kreis, und ihre eingeordnete Beschäftigung liegt mehrheitlich in der Kategorie, die zwischen kaum und gering berührbar offenbleibt. Der übliche Gegenpol, die Bürokräfte mit ihrem hohen Anteil deutlich berührbarer Tätigkeiten, ist im Odenwaldkreis ungewöhnlich klein.

Dazu kommt eine Besonderheit der Datenlage. Fast ein Viertel der Beschäftigung entfällt auf Kategorien, die zwei Stufen offenlassen — bundesweit einer der höchsten Werte. Gleichzeitig fehlen kaum Einordnungen. Die Unschärfe liegt hier also nicht in Lücken, sondern in Zuordnungen, die sich nicht auf eine Stufe festlegen.

Diese Region vertiefen — was die Daten für eine konkrete Fragestellung bedeuten.

Block 5

Wo diese Aussage endet

Die Werte stammen aus Forschung zu generativer KI, nicht zu Robotik oder Automatisierung von Handarbeit.

Die Zuordnung deutscher zu internationalen Berufsgruppen ist nicht in jedem Fall eindeutig. Wo sie es nicht ist, nennen wir nur die Gesamtzahl der Gruppe, statt sie rechnerisch aufzuteilen.

Beschäftigtenzahlen sind Stichtagswerte am Arbeitsort. Sie sind keine Prognose und keine Aussage über einzelne Betriebe.

Diese Seite beschreibt, was technisch berührbar ist — nicht, was Betriebe in dieser Region tatsächlich einsetzen, und nicht, was daraus für Beschäftigung folgt. Regionale Einführungsdaten existieren nicht.

Block 6

Quellen

Jeder Datenstand behält seinen eigenen Pfad. Wer heute zitiert, dessen Link stimmt in zwei Jahren noch.

Quellen des Datenstands
BeschäftigungsstatistikStatistik der Bundesagentur für Arbeit, „Beschäftigte nach Berufen am Arbeitsort", Stichtag Januar 2026. Rohdatei mit Prüfsumme, Wiederhol-URL und Nutzungshinweis im BA-Manifest. Werte auf Vielfache von zehn gerundet.
VerteilungEigene Berechnung: Summen der BA-Werte je Berufsgruppe und Qualifikationsebene, übersetzt über den amtlichen Schlüssel der Berufsklassifikation (KldB 2010, Fassung 2020 → ISCO-08). Wo die Kreisstatistik nur eine übergeordnete Gruppe ausweist, wird die feinere Zahl regional abgeleitet — mit dem Schlüssel aus den BA-Landesdaten für Hessen, Datenstand Dezember 2025. Die Gesamtzahl des Kreises bleibt dabei unverändert.
ZitierweiseVeniora (2026): Odenwaldkreis. Berufsdaten v1.1. /kreis/odenwaldkreis/2026-q1

Wer sagt was

Beschäftigung
Statistik der Bundesagentur für Arbeit, Stichtag Januar 2026
KI-Einstufung
International Labour Organization, Working Paper 140 (2025)
Verbindung
Veniora — Übersetzung der Berufsklassifikation, regionale Kaskade, Validierung
Einordnung
Veniora, redaktionell

Die Bundesagentur für Arbeit trifft keine Aussage darüber, wie stark KI einen Beruf verändert. Die Einstufung stammt aus der ILO-Studie, die Verbindung zur regionalen Beschäftigung von Veniora.

Diese Seite zitieren

Veniora (2026): KI und Arbeit in Odenwaldkreis. Regionale Analyse auf Basis der Statistik der Bundesagentur für Arbeit (Stichtag Januar 2026) und ILO Working Paper 140 (2025). Datenstand 2026-q1, Methodik v1.1. https://veniora.de/kreis/odenwaldkreis