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Befund · Oder-Spree · Beschäftigte am Arbeitsort

In Oder-Spree arbeiten 66.920 Menschen. Der Anteil deutlich von KI berührbarer Tätigkeiten gehört zu den niedrigsten in ganz Deutschland — das größte Berufsfeld des Kreises ist das Handwerk.

Beschäftigtenzahlen: Bundesagentur für Arbeit, Stichtag Januar 2026 · Berufsdaten: Forschungsstand v1.1 vom 2026-08-06

Block 1

Die Lage

66.920
Beschäftigte in Oder-Spree
12.097
in deutlich von KI betroffenen Tätigkeiten
29.379
in nicht von KI betroffenen Tätigkeiten

Bundesagentur für Arbeit, Stichtag Januar 2026 · alle Werte auf Zehner gerundet · Quellen im Detail

Block 2

Die Verteilung

So verteilen sich die 66.920 Beschäftigten in Oder-Spree.

Beschäftigte nach Kategorie
nicht betroffen29.379
nicht oder gering betroffen8.845
gering betroffen7.155
gering oder deutlich betroffen4.372
deutlich betroffen12.097
Stufe ungewiss1.257
keine Einstufung möglich674
nicht fein auflösbar2.530
ohne Angabe zum Beruf690
zusammen66.999

Zwischen 12.097 und 17.726 der 66.920 Beschäftigten arbeiten in deutlich betroffenen Tätigkeiten. Die Spanne entsteht, wo die amtliche Statistik mehrere Stufen offenlässt — aufgeteilt wird nichts.

Alle Werte auf Zehner gerundet; eine 0 heißt „unter 5“, nie „niemand“. Die Differenz zwischen Summenzeile und Gesamtzahl ist Rundung. Woher die Zuordnung stammt: Methodik

Qualifikationsebenen im Kreis

Beschäftigte nach Anforderungsniveau
Helfer9.930
Fachkräfte42.570
Spezialisten7.900
Experten5.830
ohne Angabe690
zusammen66.920

Block 3

Berufsfelder

Die Berufe in Oder-Spree, nach Berufsfeldern — aufklappbar bis zur einzelnen Tätigkeit.

Woher die Beschäftigtenzahlen stammen

Die Bundesagentur für Arbeit weist für Oder-Spree nicht jede Tätigkeit einzeln aus, sondern größere Berufsgruppen. Wo eine Gruppe mehrere Tätigkeiten umfasst, leiten wir die feinere Zahl aus regionalen Daten ab — die Gesamtzahl des Kreises bleibt dabei unverändert.

Beschäftigte nach Herkunft der Zahl
direkt aus der Kreisstatistik30.310
regional abgeleitet33.470
nicht fein auflösbar2.530
ohne Angabe zur Tätigkeit690

Regional abgeleitete Zahlen entstehen mit dem Schlüssel aus den Landesdaten der Bundesagentur für Brandenburg, Datenstand Dezember 2025. Wie die Ableitung geprüft wurde, steht in der Methodik.

Die Berufsfelder decken zusammen 63.780 Beschäftigte ab; 3.220 lassen sich keinem einzelnen Feld zuordnen. Abzüglich 80 aus Rundung ergibt das 66.920. Alle Werte auf Zehner gerundet; eine 0 heißt „unter 5“.

Block 4

Was daran bemerkenswert ist

Einordnung der Zahlen, keine Handlungsanweisung

Oder-Spree ist ein Handwerkskreis, und das erklärt fast alles am Befund. Handwerks- und verwandte Berufe stellen hier das größte Feld und gehören bundesweit zu den am stärksten besetzten; ihre eingeordnete Beschäftigung liegt vollständig in der Kategorie kaum berührbar. Auch die Bediener von Anlagen und Maschinen sind überdurchschnittlich vertreten und fallen fast geschlossen dorthin.

Was anderswo in die andere Richtung zieht, fehlt hier weitgehend. Die Bürokräfte, in fast jedem Kreis das Feld mit dem höchsten Anteil deutlich berührbarer Tätigkeiten, sind in Oder-Spree so schwach besetzt wie in kaum einem anderen Kreis. Auch akademische Berufe und Techniker liegen klar unter dem typischen Kreis.

Die Qualifikationsstruktur zeigt in dieselbe Richtung: Fachkräfte gehören zu den am stärksten vertretenen bundesweit, während Helfer, Spezialisten und Experten alle im unteren Viertel liegen.

So ergibt sich ein ausgesprochen einseitiges Bild. Der Anteil deutlich berührbarer Tätigkeiten gehört zu den niedrigsten in Deutschland, der Anteil kaum berührbarer zu den höchsten. Beides beschreibt dieselbe Struktur von zwei Seiten.

Diese Region vertiefen — was die Daten für eine konkrete Fragestellung bedeuten.

Block 5

Wo diese Aussage endet

Die Werte stammen aus Forschung zu generativer KI, nicht zu Robotik oder Automatisierung von Handarbeit.

Die Zuordnung deutscher zu internationalen Berufsgruppen ist nicht in jedem Fall eindeutig. Wo sie es nicht ist, nennen wir nur die Gesamtzahl der Gruppe, statt sie rechnerisch aufzuteilen.

Beschäftigtenzahlen sind Stichtagswerte am Arbeitsort. Sie sind keine Prognose und keine Aussage über einzelne Betriebe.

Diese Seite beschreibt, was technisch berührbar ist — nicht, was Betriebe in dieser Region tatsächlich einsetzen, und nicht, was daraus für Beschäftigung folgt. Regionale Einführungsdaten existieren nicht.

Block 6

Quellen

Jeder Datenstand behält seinen eigenen Pfad. Wer heute zitiert, dessen Link stimmt in zwei Jahren noch.

Quellen des Datenstands
BeschäftigungsstatistikStatistik der Bundesagentur für Arbeit, „Beschäftigte nach Berufen am Arbeitsort", Stichtag Januar 2026. Rohdatei mit Prüfsumme, Wiederhol-URL und Nutzungshinweis im BA-Manifest. Werte auf Vielfache von zehn gerundet.
VerteilungEigene Berechnung: Summen der BA-Werte je Berufsgruppe und Qualifikationsebene, übersetzt über den amtlichen Schlüssel der Berufsklassifikation (KldB 2010, Fassung 2020 → ISCO-08). Wo die Kreisstatistik nur eine übergeordnete Gruppe ausweist, wird die feinere Zahl regional abgeleitet — mit dem Schlüssel aus den BA-Landesdaten für Brandenburg, Datenstand Dezember 2025. Die Gesamtzahl des Kreises bleibt dabei unverändert.
ZitierweiseVeniora (2026): Oder-Spree. Berufsdaten v1.1. /kreis/oder-spree/2026-q1

Wer sagt was

Beschäftigung
Statistik der Bundesagentur für Arbeit, Stichtag Januar 2026
KI-Einstufung
International Labour Organization, Working Paper 140 (2025)
Verbindung
Veniora — Übersetzung der Berufsklassifikation, regionale Kaskade, Validierung
Einordnung
Veniora, redaktionell

Die Bundesagentur für Arbeit trifft keine Aussage darüber, wie stark KI einen Beruf verändert. Die Einstufung stammt aus der ILO-Studie, die Verbindung zur regionalen Beschäftigung von Veniora.

Diese Seite zitieren

Veniora (2026): KI und Arbeit in Oder-Spree. Regionale Analyse auf Basis der Statistik der Bundesagentur für Arbeit (Stichtag Januar 2026) und ILO Working Paper 140 (2025). Datenstand 2026-q1, Methodik v1.1. https://veniora.de/kreis/oder-spree