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Befund · Offenbach · Beschäftigte am Arbeitsort

Im Kreis Offenbach arbeiten 135.090 Menschen. Ein Drittel der Beschäftigung entfällt auf Tätigkeiten, die KI nach heutiger Forschung deutlich verändern könnte — einer der höheren Werte in Deutschland.

Beschäftigtenzahlen: Bundesagentur für Arbeit, Stichtag Januar 2026 · Berufsdaten: Forschungsstand v1.1 vom 2026-08-06

Block 1

Die Lage

135.090
Beschäftigte in Offenbach
45.187
in deutlich von KI betroffenen Tätigkeiten
42.013
in nicht von KI betroffenen Tätigkeiten

Bundesagentur für Arbeit, Stichtag Januar 2026 · alle Werte auf Zehner gerundet · Quellen im Detail

Block 2

Die Verteilung

So verteilen sich die 135.090 Beschäftigten in Offenbach.

Beschäftigte nach Kategorie
nicht betroffen42.013
nicht oder gering betroffen12.954
gering betroffen12.482
gering oder deutlich betroffen10.411
deutlich betroffen45.187
Stufe ungewiss2.519
keine Einstufung möglich1.394
nicht fein auflösbar8.380
zusammen135.340

Zwischen 45.187 und 58.117 der 135.090 Beschäftigten arbeiten in deutlich betroffenen Tätigkeiten. Die Spanne entsteht, wo die amtliche Statistik mehrere Stufen offenlässt — aufgeteilt wird nichts.

Alle Werte auf Zehner gerundet; eine 0 heißt „unter 5“, nie „niemand“. Die Differenz zwischen Summenzeile und Gesamtzahl ist Rundung. Woher die Zuordnung stammt: Methodik

Qualifikationsebenen im Kreis

Beschäftigte nach Anforderungsniveau
Helfer24.010
Fachkräfte67.190
Spezialisten23.250
Experten20.630
ohne Angabe0
zusammen135.090

Block 3

Berufsfelder

Die Berufe in Offenbach, nach Berufsfeldern — aufklappbar bis zur einzelnen Tätigkeit.

Woher die Beschäftigtenzahlen stammen

Die Bundesagentur für Arbeit weist für Offenbach nicht jede Tätigkeit einzeln aus, sondern größere Berufsgruppen. Wo eine Gruppe mehrere Tätigkeiten umfasst, leiten wir die feinere Zahl aus regionalen Daten ab — die Gesamtzahl des Kreises bleibt dabei unverändert.

Beschäftigte nach Herkunft der Zahl
direkt aus der Kreisstatistik65.270
regional abgeleitet61.690
nicht fein auflösbar8.380
ohne Angabe zur Tätigkeit0

Regional abgeleitete Zahlen entstehen mit dem Schlüssel aus den Landesdaten der Bundesagentur für Hessen, Datenstand Dezember 2025. Wie die Ableitung geprüft wurde, steht in der Methodik.

Die Berufsfelder decken zusammen 126.960 Beschäftigte ab; 8.380 lassen sich keinem einzelnen Feld zuordnen. Abzüglich 250 aus Rundung ergibt das 135.090. Alle Werte auf Zehner gerundet; eine 0 heißt „unter 5“.

Block 4

Was daran bemerkenswert ist

Einordnung der Zahlen, keine Handlungsanweisung

Der Kreis Offenbach liegt beim Anteil deutlich berührbarer Tätigkeiten weit über dem typischen deutschen Kreis und auch klar über seinem Bundesland. Zugleich ist der Anteil kaum berührbarer Beschäftigung ungewöhnlich niedrig — die beiden Befunde gehören zusammen.

Getragen wird das von den Bürokräften. Das Feld ist hier deutlich stärker besetzt als anderswo, und dort gilt der weit überwiegende Teil der eingeordneten Tätigkeiten als deutlich berührbar; mehr als diese eine Alternative gibt es in dem Feld nicht. Was gegenhalten könnte, ist schwach vertreten: Handwerks- und verwandte Berufe, deren eingeordnete Beschäftigung geschlossen als kaum berührbar gilt, gehören zu den am schwächsten besetzten bundesweit.

Die Qualifikationsstruktur ist nach oben verschoben. Klassische Fachkrafttätigkeiten sind so selten wie in kaum einem anderen Kreis, Spezialisten und Experten dagegen häufig.

Einschränkend gilt: Ein spürbarer Teil der Beschäftigung lässt sich nicht fein auflösen oder trägt keine eindeutige Stufe. Der hohe Wert ist damit gut belegt, aber der Kreis gehört nicht zu denen mit der schärfsten Einordnung.

Diese Region vertiefen — was die Daten für eine konkrete Fragestellung bedeuten.

Block 5

Wo diese Aussage endet

Die Werte stammen aus Forschung zu generativer KI, nicht zu Robotik oder Automatisierung von Handarbeit.

Die Zuordnung deutscher zu internationalen Berufsgruppen ist nicht in jedem Fall eindeutig. Wo sie es nicht ist, nennen wir nur die Gesamtzahl der Gruppe, statt sie rechnerisch aufzuteilen.

Beschäftigtenzahlen sind Stichtagswerte am Arbeitsort. Sie sind keine Prognose und keine Aussage über einzelne Betriebe.

Diese Seite beschreibt, was technisch berührbar ist — nicht, was Betriebe in dieser Region tatsächlich einsetzen, und nicht, was daraus für Beschäftigung folgt. Regionale Einführungsdaten existieren nicht.

Block 6

Quellen

Jeder Datenstand behält seinen eigenen Pfad. Wer heute zitiert, dessen Link stimmt in zwei Jahren noch.

Quellen des Datenstands
BeschäftigungsstatistikStatistik der Bundesagentur für Arbeit, „Beschäftigte nach Berufen am Arbeitsort", Stichtag Januar 2026. Rohdatei mit Prüfsumme, Wiederhol-URL und Nutzungshinweis im BA-Manifest. Werte auf Vielfache von zehn gerundet.
VerteilungEigene Berechnung: Summen der BA-Werte je Berufsgruppe und Qualifikationsebene, übersetzt über den amtlichen Schlüssel der Berufsklassifikation (KldB 2010, Fassung 2020 → ISCO-08). Wo die Kreisstatistik nur eine übergeordnete Gruppe ausweist, wird die feinere Zahl regional abgeleitet — mit dem Schlüssel aus den BA-Landesdaten für Hessen, Datenstand Dezember 2025. Die Gesamtzahl des Kreises bleibt dabei unverändert.
ZitierweiseVeniora (2026): Offenbach. Berufsdaten v1.1. /kreis/offenbach/2026-q1

Wer sagt was

Beschäftigung
Statistik der Bundesagentur für Arbeit, Stichtag Januar 2026
KI-Einstufung
International Labour Organization, Working Paper 140 (2025)
Verbindung
Veniora — Übersetzung der Berufsklassifikation, regionale Kaskade, Validierung
Einordnung
Veniora, redaktionell

Die Bundesagentur für Arbeit trifft keine Aussage darüber, wie stark KI einen Beruf verändert. Die Einstufung stammt aus der ILO-Studie, die Verbindung zur regionalen Beschäftigung von Veniora.

Diese Seite zitieren

Veniora (2026): KI und Arbeit in Offenbach. Regionale Analyse auf Basis der Statistik der Bundesagentur für Arbeit (Stichtag Januar 2026) und ILO Working Paper 140 (2025). Datenstand 2026-q1, Methodik v1.1. https://veniora.de/kreis/offenbach