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Befund · Ostallgäu · Beschäftigte am Arbeitsort

Im Ostallgäu arbeiten 52.570 Menschen. Nahezu zwei von drei Beschäftigten üben eine Fachkrafttätigkeit aus — ein Anteil, der bundesweit zu den höchsten gehört; alle anderen Qualifikationsebenen sind schwächer besetzt als im typischen Kreis.

Beschäftigtenzahlen: Bundesagentur für Arbeit, Stichtag Januar 2026 · Berufsdaten: Forschungsstand v1.1 vom 2026-08-06

Block 1

Die Lage

52.570
Beschäftigte in Ostallgäu
12.663
in deutlich von KI betroffenen Tätigkeiten
21.213
in nicht von KI betroffenen Tätigkeiten

Bundesagentur für Arbeit, Stichtag Januar 2026 · alle Werte auf Zehner gerundet · Quellen im Detail

Block 2

Die Verteilung

So verteilen sich die 52.570 Beschäftigten in Ostallgäu.

Beschäftigte nach Kategorie
nicht betroffen21.213
nicht oder gering betroffen5.739
gering betroffen5.127
gering oder deutlich betroffen3.593
deutlich betroffen12.663
Stufe ungewiss1.113
keine Einstufung möglich1.091
nicht fein auflösbar1.940
ohne Angabe zum Beruf190
zusammen52.669

Zwischen 12.663 und 17.369 der 52.570 Beschäftigten arbeiten in deutlich betroffenen Tätigkeiten. Die Spanne entsteht, wo die amtliche Statistik mehrere Stufen offenlässt — aufgeteilt wird nichts.

Alle Werte auf Zehner gerundet; eine 0 heißt „unter 5“, nie „niemand“. Die Differenz zwischen Summenzeile und Gesamtzahl ist Rundung. Woher die Zuordnung stammt: Methodik

Qualifikationsebenen im Kreis

Beschäftigte nach Anforderungsniveau
Helfer8.340
Fachkräfte32.990
Spezialisten6.260
Experten4.790
ohne Angabe190
zusammen52.570

Block 3

Berufsfelder

Die Berufe in Ostallgäu, nach Berufsfeldern — aufklappbar bis zur einzelnen Tätigkeit.

Woher die Beschäftigtenzahlen stammen

Die Bundesagentur für Arbeit weist für Ostallgäu nicht jede Tätigkeit einzeln aus, sondern größere Berufsgruppen. Wo eine Gruppe mehrere Tätigkeiten umfasst, leiten wir die feinere Zahl aus regionalen Daten ab — die Gesamtzahl des Kreises bleibt dabei unverändert.

Beschäftigte nach Herkunft der Zahl
direkt aus der Kreisstatistik27.550
regional abgeleitet22.990
nicht fein auflösbar1.940
ohne Angabe zur Tätigkeit190

Regional abgeleitete Zahlen entstehen mit dem Schlüssel aus den Landesdaten der Bundesagentur für Bayern, Datenstand Dezember 2025. Wie die Ableitung geprüft wurde, steht in der Methodik.

Die Berufsfelder decken zusammen 50.540 Beschäftigte ab; 2.130 lassen sich keinem einzelnen Feld zuordnen. Abzüglich 100 aus Rundung ergibt das 52.570. Alle Werte auf Zehner gerundet; eine 0 heißt „unter 5“.

Block 4

Was daran bemerkenswert ist

Einordnung der Zahlen, keine Handlungsanweisung

Das Ostallgäu ist ein Fachkräftekreis. Diese Qualifikationsebene ist hier stärker vertreten als in fast allen anderen Kreisen; alle drei übrigen Ebenen liegen darunter. Die Beschäftigung konzentriert sich also ungewöhnlich stark auf die Mitte.

Im Gesamtbild liegt der Anteil deutlich berührbarer Tätigkeiten unter dem typischen deutschen Kreis und auch unter dem bayerischen Niveau, der Anteil kaum berührbarer entsprechend darüber. Getragen wird das vom zweitgrößten Feld: Handwerks- und verwandte Berufe sind hier deutlich stärker besetzt als anderswo, und ihre eingeordnete Beschäftigung fällt vollständig in die Kategorie kaum berührbar. Der Gegenpol bei den Bürokräften ist zwar wie üblich scharf, das Feld aber unterdurchschnittlich groß.

Eine Einschränkung betrifft die Datenlage. Bei den Hilfsarbeitskräften trägt ein ungewöhnlich großer Teil der eingeordneten Beschäftigung keine sichere Stufe, und über den ganzen Kreis liegt der Anteil ohne eindeutige Stufe über Bundes- wie Landesniveau.

Der Befund ist damit klar in seiner Richtung, aber nicht in jedem Feld gleich gut abgesichert.

Diese Region vertiefen — was die Daten für eine konkrete Fragestellung bedeuten.

Block 5

Wo diese Aussage endet

Die Werte stammen aus Forschung zu generativer KI, nicht zu Robotik oder Automatisierung von Handarbeit.

Die Zuordnung deutscher zu internationalen Berufsgruppen ist nicht in jedem Fall eindeutig. Wo sie es nicht ist, nennen wir nur die Gesamtzahl der Gruppe, statt sie rechnerisch aufzuteilen.

Beschäftigtenzahlen sind Stichtagswerte am Arbeitsort. Sie sind keine Prognose und keine Aussage über einzelne Betriebe.

Diese Seite beschreibt, was technisch berührbar ist — nicht, was Betriebe in dieser Region tatsächlich einsetzen, und nicht, was daraus für Beschäftigung folgt. Regionale Einführungsdaten existieren nicht.

Block 6

Quellen

Jeder Datenstand behält seinen eigenen Pfad. Wer heute zitiert, dessen Link stimmt in zwei Jahren noch.

Quellen des Datenstands
BeschäftigungsstatistikStatistik der Bundesagentur für Arbeit, „Beschäftigte nach Berufen am Arbeitsort", Stichtag Januar 2026. Rohdatei mit Prüfsumme, Wiederhol-URL und Nutzungshinweis im BA-Manifest. Werte auf Vielfache von zehn gerundet.
VerteilungEigene Berechnung: Summen der BA-Werte je Berufsgruppe und Qualifikationsebene, übersetzt über den amtlichen Schlüssel der Berufsklassifikation (KldB 2010, Fassung 2020 → ISCO-08). Wo die Kreisstatistik nur eine übergeordnete Gruppe ausweist, wird die feinere Zahl regional abgeleitet — mit dem Schlüssel aus den BA-Landesdaten für Bayern, Datenstand Dezember 2025. Die Gesamtzahl des Kreises bleibt dabei unverändert.
ZitierweiseVeniora (2026): Ostallgäu. Berufsdaten v1.1. /kreis/ostallgaeu/2026-q1

Wer sagt was

Beschäftigung
Statistik der Bundesagentur für Arbeit, Stichtag Januar 2026
KI-Einstufung
International Labour Organization, Working Paper 140 (2025)
Verbindung
Veniora — Übersetzung der Berufsklassifikation, regionale Kaskade, Validierung
Einordnung
Veniora, redaktionell

Die Bundesagentur für Arbeit trifft keine Aussage darüber, wie stark KI einen Beruf verändert. Die Einstufung stammt aus der ILO-Studie, die Verbindung zur regionalen Beschäftigung von Veniora.

Diese Seite zitieren

Veniora (2026): KI und Arbeit in Ostallgäu. Regionale Analyse auf Basis der Statistik der Bundesagentur für Arbeit (Stichtag Januar 2026) und ILO Working Paper 140 (2025). Datenstand 2026-q1, Methodik v1.1. https://veniora.de/kreis/ostallgaeu