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Befund · Roth · Beschäftigte am Arbeitsort

In Roth arbeiten 43.420 Menschen. Zwischen den beiden größten Berufsfeldern des Kreises liegen Welten: Im einen gilt fast niemand als deutlich von KI berührbar, im anderen fast jeder.

Beschäftigtenzahlen: Bundesagentur für Arbeit, Stichtag Januar 2026 · Berufsdaten: Forschungsstand v1.1 vom 2026-08-06

Block 1

Die Lage

43.420
Beschäftigte in Roth
11.732
in deutlich von KI betroffenen Tätigkeiten
16.487
in nicht von KI betroffenen Tätigkeiten

Bundesagentur für Arbeit, Stichtag Januar 2026 · alle Werte auf Zehner gerundet · Quellen im Detail

Block 2

Die Verteilung

So verteilen sich die 43.420 Beschäftigten in Roth.

Beschäftigte nach Kategorie
nicht betroffen16.487
nicht oder gering betroffen5.197
gering betroffen4.079
gering oder deutlich betroffen3.052
deutlich betroffen11.732
Stufe ungewiss739
keine Einstufung möglich763
nicht fein auflösbar1.010
ohne Angabe zum Beruf420
zusammen43.479

Zwischen 11.732 und 15.523 der 43.420 Beschäftigten arbeiten in deutlich betroffenen Tätigkeiten. Die Spanne entsteht, wo die amtliche Statistik mehrere Stufen offenlässt — aufgeteilt wird nichts.

Alle Werte auf Zehner gerundet; eine 0 heißt „unter 5“, nie „niemand“. Die Differenz zwischen Summenzeile und Gesamtzahl ist Rundung. Woher die Zuordnung stammt: Methodik

Qualifikationsebenen im Kreis

Beschäftigte nach Anforderungsniveau
Helfer7.280
Fachkräfte26.070
Spezialisten5.910
Experten3.750
ohne Angabe420
zusammen43.420

Block 3

Berufsfelder

Die Berufe in Roth, nach Berufsfeldern — aufklappbar bis zur einzelnen Tätigkeit.

Woher die Beschäftigtenzahlen stammen

Die Bundesagentur für Arbeit weist für Roth nicht jede Tätigkeit einzeln aus, sondern größere Berufsgruppen. Wo eine Gruppe mehrere Tätigkeiten umfasst, leiten wir die feinere Zahl aus regionalen Daten ab — die Gesamtzahl des Kreises bleibt dabei unverändert.

Beschäftigte nach Herkunft der Zahl
direkt aus der Kreisstatistik21.720
regional abgeleitet20.330
nicht fein auflösbar1.010
ohne Angabe zur Tätigkeit420

Regional abgeleitete Zahlen entstehen mit dem Schlüssel aus den Landesdaten der Bundesagentur für Bayern, Datenstand Dezember 2025. Wie die Ableitung geprüft wurde, steht in der Methodik.

Die Berufsfelder decken zusammen 42.050 Beschäftigte ab; 1.430 lassen sich keinem einzelnen Feld zuordnen. Abzüglich 60 aus Rundung ergibt das 43.420. Alle Werte auf Zehner gerundet; eine 0 heißt „unter 5“.

Block 4

Was daran bemerkenswert ist

Einordnung der Zahlen, keine Handlungsanweisung

Roth zeigt den schärfsten Feldgegensatz dieses Vergleichs. Bei den technischen und gleichrangigen nichttechnischen Berufen, dem größten Feld, gilt nur ein Bruchteil der eingeordneten Beschäftigung als deutlich berührbar; der Rest verteilt sich auf geringe Betroffenheit und auf Kategorien, die zwischen zwei Stufen offenbleiben. Im zweitgrößten Feld, den Bürokräften, entfallen fast vier Fünftel der eingeordneten Beschäftigung auf deutlich berührbare Tätigkeiten. Weiter auseinander können zwei Felder kaum liegen.

Über den Kreis insgesamt gleicht sich das weitgehend aus: Der Anteil deutlich berührbarer Beschäftigung liegt nur leicht über dem typischen Kreis und praktisch genau auf dem bayerischen Wert.

Zwei weitere Beobachtungen runden das Bild. Gering berührbare Tätigkeiten sind hier seltener als im typischen Kreis — die mittlere Stufe trägt in Roth wenig. Und das Feld der Anlagen- und Maschinenbedienung ist ungewöhnlich stark besetzt; die dort eingeordnete Beschäftigung verteilt sich ausschließlich auf nicht berührbare Tätigkeiten und das offene Band zwischen nicht und gering. Roth ist damit ein Kreis, dessen unauffälliger Gesamtwert zwei sehr entschiedene Gegenpole verdeckt.

Diese Region vertiefen — was die Daten für eine konkrete Fragestellung bedeuten.

Block 5

Wo diese Aussage endet

Die Werte stammen aus Forschung zu generativer KI, nicht zu Robotik oder Automatisierung von Handarbeit.

Die Zuordnung deutscher zu internationalen Berufsgruppen ist nicht in jedem Fall eindeutig. Wo sie es nicht ist, nennen wir nur die Gesamtzahl der Gruppe, statt sie rechnerisch aufzuteilen.

Beschäftigtenzahlen sind Stichtagswerte am Arbeitsort. Sie sind keine Prognose und keine Aussage über einzelne Betriebe.

Diese Seite beschreibt, was technisch berührbar ist — nicht, was Betriebe in dieser Region tatsächlich einsetzen, und nicht, was daraus für Beschäftigung folgt. Regionale Einführungsdaten existieren nicht.

Block 6

Quellen

Jeder Datenstand behält seinen eigenen Pfad. Wer heute zitiert, dessen Link stimmt in zwei Jahren noch.

Quellen des Datenstands
BeschäftigungsstatistikStatistik der Bundesagentur für Arbeit, „Beschäftigte nach Berufen am Arbeitsort", Stichtag Januar 2026. Rohdatei mit Prüfsumme, Wiederhol-URL und Nutzungshinweis im BA-Manifest. Werte auf Vielfache von zehn gerundet.
VerteilungEigene Berechnung: Summen der BA-Werte je Berufsgruppe und Qualifikationsebene, übersetzt über den amtlichen Schlüssel der Berufsklassifikation (KldB 2010, Fassung 2020 → ISCO-08). Wo die Kreisstatistik nur eine übergeordnete Gruppe ausweist, wird die feinere Zahl regional abgeleitet — mit dem Schlüssel aus den BA-Landesdaten für Bayern, Datenstand Dezember 2025. Die Gesamtzahl des Kreises bleibt dabei unverändert.
ZitierweiseVeniora (2026): Roth. Berufsdaten v1.1. /kreis/roth/2026-q1

Wer sagt was

Beschäftigung
Statistik der Bundesagentur für Arbeit, Stichtag Januar 2026
KI-Einstufung
International Labour Organization, Working Paper 140 (2025)
Verbindung
Veniora — Übersetzung der Berufsklassifikation, regionale Kaskade, Validierung
Einordnung
Veniora, redaktionell

Die Bundesagentur für Arbeit trifft keine Aussage darüber, wie stark KI einen Beruf verändert. Die Einstufung stammt aus der ILO-Studie, die Verbindung zur regionalen Beschäftigung von Veniora.

Diese Seite zitieren

Veniora (2026): KI und Arbeit in Roth. Regionale Analyse auf Basis der Statistik der Bundesagentur für Arbeit (Stichtag Januar 2026) und ILO Working Paper 140 (2025). Datenstand 2026-q1, Methodik v1.1. https://veniora.de/kreis/roth