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Befund · Rottweil · Beschäftigte am Arbeitsort

In Rottweil arbeiten 59.570 Menschen. Handwerksberufe sind hier so stark vertreten wie in kaum einem anderen Kreis Deutschlands — und ihre Tätigkeiten gelten durchweg als kaum von KI berührbar.

Beschäftigtenzahlen: Bundesagentur für Arbeit, Stichtag Januar 2026 · Berufsdaten: Forschungsstand v1.1 vom 2026-08-06

Block 1

Die Lage

59.570
Beschäftigte in Rottweil
14.867
in deutlich von KI betroffenen Tätigkeiten
24.915
in nicht von KI betroffenen Tätigkeiten

Bundesagentur für Arbeit, Stichtag Januar 2026 · alle Werte auf Zehner gerundet · Quellen im Detail

Block 2

Die Verteilung

So verteilen sich die 59.570 Beschäftigten in Rottweil.

Beschäftigte nach Kategorie
nicht betroffen24.915
nicht oder gering betroffen5.757
gering betroffen6.592
gering oder deutlich betroffen3.699
deutlich betroffen14.867
Stufe ungewiss843
keine Einstufung möglich1.788
nicht fein auflösbar1.250
zusammen59.711

Zwischen 14.867 und 19.409 der 59.570 Beschäftigten arbeiten in deutlich betroffenen Tätigkeiten. Die Spanne entsteht, wo die amtliche Statistik mehrere Stufen offenlässt — aufgeteilt wird nichts.

Alle Werte auf Zehner gerundet; eine 0 heißt „unter 5“, nie „niemand“. Die Differenz zwischen Summenzeile und Gesamtzahl ist Rundung. Woher die Zuordnung stammt: Methodik

Qualifikationsebenen im Kreis

Beschäftigte nach Anforderungsniveau
Helfer10.830
Fachkräfte33.630
Spezialisten9.130
Experten5.990
ohne Angabe0
zusammen59.570

Block 3

Berufsfelder

Die Berufe in Rottweil, nach Berufsfeldern — aufklappbar bis zur einzelnen Tätigkeit.

Woher die Beschäftigtenzahlen stammen

Die Bundesagentur für Arbeit weist für Rottweil nicht jede Tätigkeit einzeln aus, sondern größere Berufsgruppen. Wo eine Gruppe mehrere Tätigkeiten umfasst, leiten wir die feinere Zahl aus regionalen Daten ab — die Gesamtzahl des Kreises bleibt dabei unverändert.

Beschäftigte nach Herkunft der Zahl
direkt aus der Kreisstatistik28.570
regional abgeleitet29.890
nicht fein auflösbar1.250
ohne Angabe zur Tätigkeit0

Regional abgeleitete Zahlen entstehen mit dem Schlüssel aus den Landesdaten der Bundesagentur für Baden-Württemberg, Datenstand Dezember 2025. Wie die Ableitung geprüft wurde, steht in der Methodik.

Die Berufsfelder decken zusammen 58.460 Beschäftigte ab; 1.250 lassen sich keinem einzelnen Feld zuordnen. Abzüglich 140 aus Rundung ergibt das 59.570. Alle Werte auf Zehner gerundet; eine 0 heißt „unter 5“.

Block 4

Was daran bemerkenswert ist

Einordnung der Zahlen, keine Handlungsanweisung

Rottweil ist ein Handwerkskreis, und das prägt den Befund. Die Handwerks- und verwandten Berufe bilden das zweitgrößte Feld und gehören bundesweit zu den am stärksten besetzten; die dort eingeordnete Beschäftigung gilt vollständig als nicht berührbar. Entsprechend liegt der Anteil kaum berührbarer Beschäftigung im Kreis deutlich über dem typischen Kreis.

Der Anteil deutlich berührbarer Beschäftigung bleibt dagegen leicht unter dem bundesweit üblichen Wert. Das Bürofeld, das anderswo den Betroffenheitswert nach oben zieht, ist hier eher schwach besetzt — auch wenn seine interne Lage eindeutig ist: Fast vier Fünftel der dort eingeordneten Beschäftigung entfallen auf deutlich berührbare Tätigkeiten. Auch die Dienstleistungsberufe und Verkäufer sind ungewöhnlich schwach vertreten.

Bemerkenswert ist außerdem, wie selten hier Beschäftigung zwischen zwei Stufen offenbleibt — dieser Wert gehört zu den niedrigsten bundesweit. Die Einordnung fällt in Rottweil also überdurchschnittlich entschieden aus. Ein Vorbehalt bleibt allerdings beim größten Feld: Bei den Technikern lässt sich für mehr als jeden achten der Bezugsgröße gar keine Einstufung vornehmen.

Diese Region vertiefen — was die Daten für eine konkrete Fragestellung bedeuten.

Block 5

Wo diese Aussage endet

Die Werte stammen aus Forschung zu generativer KI, nicht zu Robotik oder Automatisierung von Handarbeit.

Die Zuordnung deutscher zu internationalen Berufsgruppen ist nicht in jedem Fall eindeutig. Wo sie es nicht ist, nennen wir nur die Gesamtzahl der Gruppe, statt sie rechnerisch aufzuteilen.

Beschäftigtenzahlen sind Stichtagswerte am Arbeitsort. Sie sind keine Prognose und keine Aussage über einzelne Betriebe.

Diese Seite beschreibt, was technisch berührbar ist — nicht, was Betriebe in dieser Region tatsächlich einsetzen, und nicht, was daraus für Beschäftigung folgt. Regionale Einführungsdaten existieren nicht.

Block 6

Quellen

Jeder Datenstand behält seinen eigenen Pfad. Wer heute zitiert, dessen Link stimmt in zwei Jahren noch.

Quellen des Datenstands
BeschäftigungsstatistikStatistik der Bundesagentur für Arbeit, „Beschäftigte nach Berufen am Arbeitsort", Stichtag Januar 2026. Rohdatei mit Prüfsumme, Wiederhol-URL und Nutzungshinweis im BA-Manifest. Werte auf Vielfache von zehn gerundet.
VerteilungEigene Berechnung: Summen der BA-Werte je Berufsgruppe und Qualifikationsebene, übersetzt über den amtlichen Schlüssel der Berufsklassifikation (KldB 2010, Fassung 2020 → ISCO-08). Wo die Kreisstatistik nur eine übergeordnete Gruppe ausweist, wird die feinere Zahl regional abgeleitet — mit dem Schlüssel aus den BA-Landesdaten für Baden-Württemberg, Datenstand Dezember 2025. Die Gesamtzahl des Kreises bleibt dabei unverändert.
ZitierweiseVeniora (2026): Rottweil. Berufsdaten v1.1. /kreis/rottweil/2026-q1

Wer sagt was

Beschäftigung
Statistik der Bundesagentur für Arbeit, Stichtag Januar 2026
KI-Einstufung
International Labour Organization, Working Paper 140 (2025)
Verbindung
Veniora — Übersetzung der Berufsklassifikation, regionale Kaskade, Validierung
Einordnung
Veniora, redaktionell

Die Bundesagentur für Arbeit trifft keine Aussage darüber, wie stark KI einen Beruf verändert. Die Einstufung stammt aus der ILO-Studie, die Verbindung zur regionalen Beschäftigung von Veniora.

Diese Seite zitieren

Veniora (2026): KI und Arbeit in Rottweil. Regionale Analyse auf Basis der Statistik der Bundesagentur für Arbeit (Stichtag Januar 2026) und ILO Working Paper 140 (2025). Datenstand 2026-q1, Methodik v1.1. https://veniora.de/kreis/rottweil