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Befund · Schwarzwald-Baar-Kreis · Beschäftigte am Arbeitsort

Im Schwarzwald-Baar-Kreis arbeiten 88.070 Menschen. Im Gesamtbild liegt der Kreis nahe am typischen deutschen Kreis — auffällig wird er erst, wenn man auf die Berufsfelder schaut: Handwerk und einfache Tätigkeiten sind hier stärker vertreten als üblich.

Beschäftigtenzahlen: Bundesagentur für Arbeit, Stichtag Januar 2026 · Berufsdaten: Forschungsstand v1.1 vom 2026-08-06

Block 1

Die Lage

88.070
Beschäftigte in Schwarzwald-Baar-Kreis
22.923
in deutlich von KI betroffenen Tätigkeiten
33.818
in nicht von KI betroffenen Tätigkeiten

Bundesagentur für Arbeit, Stichtag Januar 2026 · alle Werte auf Zehner gerundet · Quellen im Detail

Block 2

Die Verteilung

So verteilen sich die 88.070 Beschäftigten in Schwarzwald-Baar-Kreis.

Beschäftigte nach Kategorie
nicht betroffen33.818
nicht oder gering betroffen8.838
gering betroffen10.285
gering oder deutlich betroffen6.879
deutlich betroffen22.923
Stufe ungewiss1.448
keine Einstufung möglich1.929
nicht fein auflösbar2.040
ohne Angabe zum Beruf10
zusammen88.170

Zwischen 22.923 und 31.250 der 88.070 Beschäftigten arbeiten in deutlich betroffenen Tätigkeiten. Die Spanne entsteht, wo die amtliche Statistik mehrere Stufen offenlässt — aufgeteilt wird nichts.

Alle Werte auf Zehner gerundet; eine 0 heißt „unter 5“, nie „niemand“. Die Differenz zwischen Summenzeile und Gesamtzahl ist Rundung. Woher die Zuordnung stammt: Methodik

Qualifikationsebenen im Kreis

Beschäftigte nach Anforderungsniveau
Helfer16.480
Fachkräfte48.500
Spezialisten13.340
Experten9.750
ohne Angabe0
zusammen88.070

Block 3

Berufsfelder

Die Berufe in Schwarzwald-Baar-Kreis, nach Berufsfeldern — aufklappbar bis zur einzelnen Tätigkeit.

Woher die Beschäftigtenzahlen stammen

Die Bundesagentur für Arbeit weist für Schwarzwald-Baar-Kreis nicht jede Tätigkeit einzeln aus, sondern größere Berufsgruppen. Wo eine Gruppe mehrere Tätigkeiten umfasst, leiten wir die feinere Zahl aus regionalen Daten ab — die Gesamtzahl des Kreises bleibt dabei unverändert.

Beschäftigte nach Herkunft der Zahl
direkt aus der Kreisstatistik43.510
regional abgeleitet42.610
nicht fein auflösbar2.040
ohne Angabe zur Tätigkeit10

Regional abgeleitete Zahlen entstehen mit dem Schlüssel aus den Landesdaten der Bundesagentur für Baden-Württemberg, Datenstand Dezember 2025. Wie die Ableitung geprüft wurde, steht in der Methodik.

Die Berufsfelder decken zusammen 86.120 Beschäftigte ab; 2.050 lassen sich keinem einzelnen Feld zuordnen. Abzüglich 100 aus Rundung ergibt das 88.070. Alle Werte auf Zehner gerundet; eine 0 heißt „unter 5“.

Block 4

Was daran bemerkenswert ist

Einordnung der Zahlen, keine Handlungsanweisung

Der Schwarzwald-Baar-Kreis erzählt seine Geschichte nicht über den Gesamtwert. Wie viel Beschäftigung als deutlich von KI berührbar gilt, wie viel als kaum berührbar — beides liegt hier nahe am typischen deutschen Kreis. Der Befund steckt eine Ebene tiefer.

Dort zeigt sich ein Kreis mit einem breiten praktischen Fundament. Die Handwerks- und verwandten Berufe sind stärker besetzt als im typischen Kreis, und die eingeordnete Beschäftigung dort gilt vollständig als nicht berührbar. Ähnlich bei den Hilfsarbeitskräften, ebenfalls überdurchschnittlich vertreten und ganz überwiegend nicht berührbar eingestuft.

Den Gegenpol bilden die Bürokräfte. Dieses Feld ist nicht ungewöhnlich groß, aber in ihm konzentriert sich, was der Kreis an deutlich berührbaren Tätigkeiten trägt: Von der eingeordneten Beschäftigung gilt dort gut drei Viertel als deutlich berührbar, der Rest bleibt zwischen zwei Stufen offen. Bei den Technikern, dem größten Feld, verteilt sich die Einordnung dagegen breit über mehrere Stufen.

Unterm Strich gleichen sich beide Seiten weitgehend aus. Der Kreis ist damit kein Ausreißer, sondern ein Beispiel dafür, wie ein durchschnittlicher Gesamtwert aus einer klar strukturierten Mischung entstehen kann.

Diese Region vertiefen — was die Daten für eine konkrete Fragestellung bedeuten.

Block 5

Wo diese Aussage endet

Die Werte stammen aus Forschung zu generativer KI, nicht zu Robotik oder Automatisierung von Handarbeit.

Die Zuordnung deutscher zu internationalen Berufsgruppen ist nicht in jedem Fall eindeutig. Wo sie es nicht ist, nennen wir nur die Gesamtzahl der Gruppe, statt sie rechnerisch aufzuteilen.

Beschäftigtenzahlen sind Stichtagswerte am Arbeitsort. Sie sind keine Prognose und keine Aussage über einzelne Betriebe.

Diese Seite beschreibt, was technisch berührbar ist — nicht, was Betriebe in dieser Region tatsächlich einsetzen, und nicht, was daraus für Beschäftigung folgt. Regionale Einführungsdaten existieren nicht.

Block 6

Quellen

Jeder Datenstand behält seinen eigenen Pfad. Wer heute zitiert, dessen Link stimmt in zwei Jahren noch.

Quellen des Datenstands
BeschäftigungsstatistikStatistik der Bundesagentur für Arbeit, „Beschäftigte nach Berufen am Arbeitsort", Stichtag Januar 2026. Rohdatei mit Prüfsumme, Wiederhol-URL und Nutzungshinweis im BA-Manifest. Werte auf Vielfache von zehn gerundet.
VerteilungEigene Berechnung: Summen der BA-Werte je Berufsgruppe und Qualifikationsebene, übersetzt über den amtlichen Schlüssel der Berufsklassifikation (KldB 2010, Fassung 2020 → ISCO-08). Wo die Kreisstatistik nur eine übergeordnete Gruppe ausweist, wird die feinere Zahl regional abgeleitet — mit dem Schlüssel aus den BA-Landesdaten für Baden-Württemberg, Datenstand Dezember 2025. Die Gesamtzahl des Kreises bleibt dabei unverändert.
ZitierweiseVeniora (2026): Schwarzwald-Baar-Kreis. Berufsdaten v1.1. /kreis/schwarzwald-baar-kreis/2026-q1

Wer sagt was

Beschäftigung
Statistik der Bundesagentur für Arbeit, Stichtag Januar 2026
KI-Einstufung
International Labour Organization, Working Paper 140 (2025)
Verbindung
Veniora — Übersetzung der Berufsklassifikation, regionale Kaskade, Validierung
Einordnung
Veniora, redaktionell

Die Bundesagentur für Arbeit trifft keine Aussage darüber, wie stark KI einen Beruf verändert. Die Einstufung stammt aus der ILO-Studie, die Verbindung zur regionalen Beschäftigung von Veniora.

Diese Seite zitieren

Veniora (2026): KI und Arbeit in Schwarzwald-Baar-Kreis. Regionale Analyse auf Basis der Statistik der Bundesagentur für Arbeit (Stichtag Januar 2026) und ILO Working Paper 140 (2025). Datenstand 2026-q1, Methodik v1.1. https://veniora.de/kreis/schwarzwald-baar-kreis