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Befund · Speyer · Beschäftigte am Arbeitsort

In Speyer arbeiten 33.660 Menschen. Der Gesamtwert liegt nahe am typischen Kreis — auffällig ist stattdessen, wie wenig Beschäftigung hier auf die klassische Fachkraftmitte entfällt.

Beschäftigtenzahlen: Bundesagentur für Arbeit, Stichtag Januar 2026 · Berufsdaten: Forschungsstand v1.1 vom 2026-08-06

Block 1

Die Lage

33.660
Beschäftigte in Speyer
8.336
in deutlich von KI betroffenen Tätigkeiten
12.804
in nicht von KI betroffenen Tätigkeiten

Bundesagentur für Arbeit, Stichtag Januar 2026 · alle Werte auf Zehner gerundet · Quellen im Detail

Block 2

Die Verteilung

So verteilen sich die 33.660 Beschäftigten in Speyer.

Beschäftigte nach Kategorie
nicht betroffen12.804
nicht oder gering betroffen3.229
gering betroffen3.938
gering oder deutlich betroffen2.540
deutlich betroffen8.336
Stufe ungewiss587
keine Einstufung möglich725
nicht fein auflösbar1.580
zusammen33.739

Zwischen 8.336 und 11.463 der 33.660 Beschäftigten arbeiten in deutlich betroffenen Tätigkeiten. Die Spanne entsteht, wo die amtliche Statistik mehrere Stufen offenlässt — aufgeteilt wird nichts.

Alle Werte auf Zehner gerundet; eine 0 heißt „unter 5“, nie „niemand“. Die Differenz zwischen Summenzeile und Gesamtzahl ist Rundung. Woher die Zuordnung stammt: Methodik

Qualifikationsebenen im Kreis

Beschäftigte nach Anforderungsniveau
Helfer6.580
Fachkräfte17.570
Spezialisten5.390
Experten4.120
ohne Angabe0
zusammen33.660

Block 3

Berufsfelder

Die Berufe in Speyer, nach Berufsfeldern — aufklappbar bis zur einzelnen Tätigkeit.

Woher die Beschäftigtenzahlen stammen

Die Bundesagentur für Arbeit weist für Speyer nicht jede Tätigkeit einzeln aus, sondern größere Berufsgruppen. Wo eine Gruppe mehrere Tätigkeiten umfasst, leiten wir die feinere Zahl aus regionalen Daten ab — die Gesamtzahl des Kreises bleibt dabei unverändert.

Beschäftigte nach Herkunft der Zahl
direkt aus der Kreisstatistik16.730
regional abgeleitet15.430
nicht fein auflösbar1.580
ohne Angabe zur Tätigkeit0

Regional abgeleitete Zahlen entstehen mit dem Schlüssel aus den Landesdaten der Bundesagentur für Rheinland-Pfalz, Datenstand Dezember 2025. Wie die Ableitung geprüft wurde, steht in der Methodik.

Die Berufsfelder decken zusammen 32.160 Beschäftigte ab; 1.580 lassen sich keinem einzelnen Feld zuordnen. Abzüglich 80 aus Rundung ergibt das 33.660. Alle Werte auf Zehner gerundet; eine 0 heißt „unter 5“.

Block 4

Was daran bemerkenswert ist

Einordnung der Zahlen, keine Handlungsanweisung

Speyers Besonderheit liegt nicht bei den Betroffenheitswerten, sondern in der Qualifikationsstruktur. Der Anteil klassischer Fachkrafttätigkeiten gehört hier zu den niedrigsten in Deutschland. Was fehlt, verteilt sich nach beiden Seiten: Sowohl Spezialisten als auch Helfertätigkeiten sind häufiger als im typischen Kreis. Die Beschäftigung ist also von der Mitte weggerückt — nach oben und nach unten zugleich.

Bei den Berufsfeldern stehen sich die beiden größten scharf gegenüber. Im Technikerfeld spielt deutlich berührbare Beschäftigung praktisch keine Rolle; der Schwerpunkt liegt auf geringer Berührbarkeit und offenen Kategorien. Bei den Bürokräften, überdurchschnittlich besetzt, sind es dagegen über vier Fünftel der eingeordneten Beschäftigung.

Die Akademischen Berufe sind ebenfalls stärker besetzt als üblich, tragen aber überwiegend die Kategorie, die zwischen nicht und gering berührbar offenbleibt — sie ziehen den Gesamtwert also nicht nach oben.

Am Ende bleibt Speyer im Gesamtbild unauffällig. Die Struktur darunter ist es nicht: Ein Kreis ohne breite Fachkraftmitte, dessen Berührbarkeit sich auf ein Feld konzentriert.

Diese Region vertiefen — was die Daten für eine konkrete Fragestellung bedeuten.

Block 5

Wo diese Aussage endet

Die Werte stammen aus Forschung zu generativer KI, nicht zu Robotik oder Automatisierung von Handarbeit.

Die Zuordnung deutscher zu internationalen Berufsgruppen ist nicht in jedem Fall eindeutig. Wo sie es nicht ist, nennen wir nur die Gesamtzahl der Gruppe, statt sie rechnerisch aufzuteilen.

Beschäftigtenzahlen sind Stichtagswerte am Arbeitsort. Sie sind keine Prognose und keine Aussage über einzelne Betriebe.

Diese Seite beschreibt, was technisch berührbar ist — nicht, was Betriebe in dieser Region tatsächlich einsetzen, und nicht, was daraus für Beschäftigung folgt. Regionale Einführungsdaten existieren nicht.

Block 6

Quellen

Jeder Datenstand behält seinen eigenen Pfad. Wer heute zitiert, dessen Link stimmt in zwei Jahren noch.

Quellen des Datenstands
BeschäftigungsstatistikStatistik der Bundesagentur für Arbeit, „Beschäftigte nach Berufen am Arbeitsort", Stichtag Januar 2026. Rohdatei mit Prüfsumme, Wiederhol-URL und Nutzungshinweis im BA-Manifest. Werte auf Vielfache von zehn gerundet.
VerteilungEigene Berechnung: Summen der BA-Werte je Berufsgruppe und Qualifikationsebene, übersetzt über den amtlichen Schlüssel der Berufsklassifikation (KldB 2010, Fassung 2020 → ISCO-08). Wo die Kreisstatistik nur eine übergeordnete Gruppe ausweist, wird die feinere Zahl regional abgeleitet — mit dem Schlüssel aus den BA-Landesdaten für Rheinland-Pfalz, Datenstand Dezember 2025. Die Gesamtzahl des Kreises bleibt dabei unverändert.
ZitierweiseVeniora (2026): Speyer. Berufsdaten v1.1. /kreis/speyer/2026-q1

Wer sagt was

Beschäftigung
Statistik der Bundesagentur für Arbeit, Stichtag Januar 2026
KI-Einstufung
International Labour Organization, Working Paper 140 (2025)
Verbindung
Veniora — Übersetzung der Berufsklassifikation, regionale Kaskade, Validierung
Einordnung
Veniora, redaktionell

Die Bundesagentur für Arbeit trifft keine Aussage darüber, wie stark KI einen Beruf verändert. Die Einstufung stammt aus der ILO-Studie, die Verbindung zur regionalen Beschäftigung von Veniora.

Diese Seite zitieren

Veniora (2026): KI und Arbeit in Speyer. Regionale Analyse auf Basis der Statistik der Bundesagentur für Arbeit (Stichtag Januar 2026) und ILO Working Paper 140 (2025). Datenstand 2026-q1, Methodik v1.1. https://veniora.de/kreis/speyer