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Befund · Stendal · Beschäftigte am Arbeitsort

In Stendal arbeiten 34.320 Menschen. Der Anteil deutlich berührbarer Tätigkeiten gehört zu den niedrigen in Deutschland — innerhalb Sachsen-Anhalts ist der Kreis damit allerdings ein typischer Vertreter.

Beschäftigtenzahlen: Bundesagentur für Arbeit, Stichtag Januar 2026 · Berufsdaten: Forschungsstand v1.1 vom 2026-08-06

Block 1

Die Lage

34.320
Beschäftigte in Stendal
7.128
in deutlich von KI betroffenen Tätigkeiten
12.159
in nicht von KI betroffenen Tätigkeiten

Bundesagentur für Arbeit, Stichtag Januar 2026 · alle Werte auf Zehner gerundet · Quellen im Detail

Block 2

Die Verteilung

So verteilen sich die 34.320 Beschäftigten in Stendal.

Beschäftigte nach Kategorie
nicht betroffen12.159
nicht oder gering betroffen4.561
gering betroffen4.322
gering oder deutlich betroffen2.171
deutlich betroffen7.128
Stufe ungewiss685
keine Einstufung möglich444
nicht fein auflösbar2.340
ohne Angabe zum Beruf520
zusammen34.330

Zwischen 7.128 und 9.984 der 34.320 Beschäftigten arbeiten in deutlich betroffenen Tätigkeiten. Die Spanne entsteht, wo die amtliche Statistik mehrere Stufen offenlässt — aufgeteilt wird nichts.

Alle Werte auf Zehner gerundet; eine 0 heißt „unter 5“, nie „niemand“. Die Differenz zwischen Summenzeile und Gesamtzahl ist Rundung. Woher die Zuordnung stammt: Methodik

Qualifikationsebenen im Kreis

Beschäftigte nach Anforderungsniveau
Helfer4.980
Fachkräfte21.460
Spezialisten4.140
Experten3.220
ohne Angabe520
zusammen34.320

Block 3

Berufsfelder

Die Berufe in Stendal, nach Berufsfeldern — aufklappbar bis zur einzelnen Tätigkeit.

Woher die Beschäftigtenzahlen stammen

Die Bundesagentur für Arbeit weist für Stendal nicht jede Tätigkeit einzeln aus, sondern größere Berufsgruppen. Wo eine Gruppe mehrere Tätigkeiten umfasst, leiten wir die feinere Zahl aus regionalen Daten ab — die Gesamtzahl des Kreises bleibt dabei unverändert.

Beschäftigte nach Herkunft der Zahl
direkt aus der Kreisstatistik17.610
regional abgeleitet13.860
nicht fein auflösbar2.340
ohne Angabe zur Tätigkeit520

Regional abgeleitete Zahlen entstehen mit dem Schlüssel aus den Landesdaten der Bundesagentur für Sachsen-Anhalt, Datenstand Dezember 2025. Wie die Ableitung geprüft wurde, steht in der Methodik.

Die Berufsfelder decken zusammen 31.470 Beschäftigte ab; 2.860 lassen sich keinem einzelnen Feld zuordnen. Abzüglich 10 aus Rundung ergibt das 34.320. Alle Werte auf Zehner gerundet; eine 0 heißt „unter 5“.

Block 4

Was daran bemerkenswert ist

Einordnung der Zahlen, keine Handlungsanweisung

Stendal wirkt bundesweit wie ein Ausreißer nach unten, ist innerhalb Sachsen-Anhalts aber der Normalfall. Der Anteil deutlich berührbarer Beschäftigung gehört zu den niedrigen in Deutschland, liegt im Land jedoch sogar leicht darüber.

Besonders auffällig ist die Qualifikationsstruktur: Der Fachkraftanteil gehört zu den hohen bundesweit, Helfertätigkeiten sind entsprechend selten. In der Feldverteilung sind die Dienstleistungsberufe und Verkäufer stark besetzt und bilden das zweitgrößte Feld. Umgekehrt ist das Bürokräftefeld — dasjenige mit der höchsten Konzentration deutlich berührbarer Tätigkeiten — hier sehr schwach besetzt. Genau darin liegt der Hauptgrund für den niedrigen Gesamtwert.

Herausragend ist außerdem der Anteil der Fachkräfte in Land- und Forstwirtschaft und Fischerei, der bundesweit zu den höchsten gehört; die Handwerksberufe tragen ausschließlich nicht berührbare Tätigkeiten.

Einschränkend gehört dazu, dass ein deutlich erhöhter Teil der Beschäftigung keine eindeutige Stufe trägt oder sich nicht fein auflösen lässt. Der niedrige Gesamtwert sollte deshalb nicht zu weit ausgelegt werden.

Diese Region vertiefen — was die Daten für eine konkrete Fragestellung bedeuten.

Block 5

Wo diese Aussage endet

Die Werte stammen aus Forschung zu generativer KI, nicht zu Robotik oder Automatisierung von Handarbeit.

Die Zuordnung deutscher zu internationalen Berufsgruppen ist nicht in jedem Fall eindeutig. Wo sie es nicht ist, nennen wir nur die Gesamtzahl der Gruppe, statt sie rechnerisch aufzuteilen.

Beschäftigtenzahlen sind Stichtagswerte am Arbeitsort. Sie sind keine Prognose und keine Aussage über einzelne Betriebe.

Diese Seite beschreibt, was technisch berührbar ist — nicht, was Betriebe in dieser Region tatsächlich einsetzen, und nicht, was daraus für Beschäftigung folgt. Regionale Einführungsdaten existieren nicht.

Block 6

Quellen

Jeder Datenstand behält seinen eigenen Pfad. Wer heute zitiert, dessen Link stimmt in zwei Jahren noch.

Quellen des Datenstands
BeschäftigungsstatistikStatistik der Bundesagentur für Arbeit, „Beschäftigte nach Berufen am Arbeitsort", Stichtag Januar 2026. Rohdatei mit Prüfsumme, Wiederhol-URL und Nutzungshinweis im BA-Manifest. Werte auf Vielfache von zehn gerundet.
VerteilungEigene Berechnung: Summen der BA-Werte je Berufsgruppe und Qualifikationsebene, übersetzt über den amtlichen Schlüssel der Berufsklassifikation (KldB 2010, Fassung 2020 → ISCO-08). Wo die Kreisstatistik nur eine übergeordnete Gruppe ausweist, wird die feinere Zahl regional abgeleitet — mit dem Schlüssel aus den BA-Landesdaten für Sachsen-Anhalt, Datenstand Dezember 2025. Die Gesamtzahl des Kreises bleibt dabei unverändert.
ZitierweiseVeniora (2026): Stendal. Berufsdaten v1.1. /kreis/stendal/2026-q1

Wer sagt was

Beschäftigung
Statistik der Bundesagentur für Arbeit, Stichtag Januar 2026
KI-Einstufung
International Labour Organization, Working Paper 140 (2025)
Verbindung
Veniora — Übersetzung der Berufsklassifikation, regionale Kaskade, Validierung
Einordnung
Veniora, redaktionell

Die Bundesagentur für Arbeit trifft keine Aussage darüber, wie stark KI einen Beruf verändert. Die Einstufung stammt aus der ILO-Studie, die Verbindung zur regionalen Beschäftigung von Veniora.

Diese Seite zitieren

Veniora (2026): KI und Arbeit in Stendal. Regionale Analyse auf Basis der Statistik der Bundesagentur für Arbeit (Stichtag Januar 2026) und ILO Working Paper 140 (2025). Datenstand 2026-q1, Methodik v1.1. https://veniora.de/kreis/stendal