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Befund · Straubing · Beschäftigte am Arbeitsort

In Straubing arbeiten 30.670 Menschen. Der Anteil deutlich berührbarer Tätigkeiten liegt über dem typischen Kreis — und die Einordnung ist hier belastbarer als fast überall sonst.

Beschäftigtenzahlen: Bundesagentur für Arbeit, Stichtag Januar 2026 · Berufsdaten: Forschungsstand v1.1 vom 2026-08-06

Block 1

Die Lage

30.670
Beschäftigte in Straubing
8.810
in deutlich von KI betroffenen Tätigkeiten
10.019
in nicht von KI betroffenen Tätigkeiten

Bundesagentur für Arbeit, Stichtag Januar 2026 · alle Werte auf Zehner gerundet · Quellen im Detail

Block 2

Die Verteilung

So verteilen sich die 30.670 Beschäftigten in Straubing.

Beschäftigte nach Kategorie
nicht betroffen10.019
nicht oder gering betroffen3.618
gering betroffen3.713
gering oder deutlich betroffen2.861
deutlich betroffen8.810
Stufe ungewiss594
keine Einstufung möglich335
nicht fein auflösbar570
ohne Angabe zum Beruf200
zusammen30.720

Zwischen 8.810 und 12.265 der 30.670 Beschäftigten arbeiten in deutlich betroffenen Tätigkeiten. Die Spanne entsteht, wo die amtliche Statistik mehrere Stufen offenlässt — aufgeteilt wird nichts.

Alle Werte auf Zehner gerundet; eine 0 heißt „unter 5“, nie „niemand“. Die Differenz zwischen Summenzeile und Gesamtzahl ist Rundung. Woher die Zuordnung stammt: Methodik

Qualifikationsebenen im Kreis

Beschäftigte nach Anforderungsniveau
Helfer5.400
Fachkräfte18.050
Spezialisten3.780
Experten3.240
ohne Angabe200
zusammen30.670

Block 3

Berufsfelder

Die Berufe in Straubing, nach Berufsfeldern — aufklappbar bis zur einzelnen Tätigkeit.

Woher die Beschäftigtenzahlen stammen

Die Bundesagentur für Arbeit weist für Straubing nicht jede Tätigkeit einzeln aus, sondern größere Berufsgruppen. Wo eine Gruppe mehrere Tätigkeiten umfasst, leiten wir die feinere Zahl aus regionalen Daten ab — die Gesamtzahl des Kreises bleibt dabei unverändert.

Beschäftigte nach Herkunft der Zahl
direkt aus der Kreisstatistik14.400
regional abgeleitet15.550
nicht fein auflösbar570
ohne Angabe zur Tätigkeit200

Regional abgeleitete Zahlen entstehen mit dem Schlüssel aus den Landesdaten der Bundesagentur für Bayern, Datenstand Dezember 2025. Wie die Ableitung geprüft wurde, steht in der Methodik.

Die Berufsfelder decken zusammen 29.950 Beschäftigte ab; 770 lassen sich keinem einzelnen Feld zuordnen. Abzüglich 50 aus Rundung ergibt das 30.670. Alle Werte auf Zehner gerundet; eine 0 heißt „unter 5“.

Block 4

Was daran bemerkenswert ist

Einordnung der Zahlen, keine Handlungsanweisung

Straubing verbindet zwei Dinge, die selten zusammenkommen: einen erhöhten Anteil deutlich berührbarer Beschäftigung und eine ungewöhnlich belastbare Datengrundlage. Nur ein sehr kleiner Teil der Beschäftigung trägt keine eindeutige Stufe oder lässt sich nicht fein auflösen — das gehört zu den niedrigsten Werten in Deutschland.

Gleichzeitig ist der Anteil an Beschäftigung, die zwar eingestuft ist, aber zwischen zwei Stufen bleibt, hier besonders hoch. Viel Beschäftigung ist also erfasst, aber nicht eindeutig einer Stufe zuzuordnen.

Bei den Berufsfeldern sind die beiden größten überdurchschnittlich besetzt und liegen in der Einordnung weit auseinander. Die Techniker und gleichrangigen Berufe stellen fast ein Viertel der Kreisbeschäftigung, ohne dass deutliche Berührbarkeit dort eine Rolle spielt. Bei den Bürokräften, ebenfalls klar über dem typischen Kreis, sind es knapp drei Viertel der eingeordneten Beschäftigung.

Die Qualifikationsebenen bleiben durchgängig nahe am typischen Kreis; hier gibt Straubing keinen eigenen Befund her. Der Kreis ist damit vor allem eine Frage der Feldverteilung — sauber vermessen, aber nicht immer eindeutig einstufbar.

Diese Region vertiefen — was die Daten für eine konkrete Fragestellung bedeuten.

Block 5

Wo diese Aussage endet

Die Werte stammen aus Forschung zu generativer KI, nicht zu Robotik oder Automatisierung von Handarbeit.

Die Zuordnung deutscher zu internationalen Berufsgruppen ist nicht in jedem Fall eindeutig. Wo sie es nicht ist, nennen wir nur die Gesamtzahl der Gruppe, statt sie rechnerisch aufzuteilen.

Beschäftigtenzahlen sind Stichtagswerte am Arbeitsort. Sie sind keine Prognose und keine Aussage über einzelne Betriebe.

Diese Seite beschreibt, was technisch berührbar ist — nicht, was Betriebe in dieser Region tatsächlich einsetzen, und nicht, was daraus für Beschäftigung folgt. Regionale Einführungsdaten existieren nicht.

Block 6

Quellen

Jeder Datenstand behält seinen eigenen Pfad. Wer heute zitiert, dessen Link stimmt in zwei Jahren noch.

Quellen des Datenstands
BeschäftigungsstatistikStatistik der Bundesagentur für Arbeit, „Beschäftigte nach Berufen am Arbeitsort", Stichtag Januar 2026. Rohdatei mit Prüfsumme, Wiederhol-URL und Nutzungshinweis im BA-Manifest. Werte auf Vielfache von zehn gerundet.
VerteilungEigene Berechnung: Summen der BA-Werte je Berufsgruppe und Qualifikationsebene, übersetzt über den amtlichen Schlüssel der Berufsklassifikation (KldB 2010, Fassung 2020 → ISCO-08). Wo die Kreisstatistik nur eine übergeordnete Gruppe ausweist, wird die feinere Zahl regional abgeleitet — mit dem Schlüssel aus den BA-Landesdaten für Bayern, Datenstand Dezember 2025. Die Gesamtzahl des Kreises bleibt dabei unverändert.
ZitierweiseVeniora (2026): Straubing. Berufsdaten v1.1. /kreis/straubing/2026-q1

Wer sagt was

Beschäftigung
Statistik der Bundesagentur für Arbeit, Stichtag Januar 2026
KI-Einstufung
International Labour Organization, Working Paper 140 (2025)
Verbindung
Veniora — Übersetzung der Berufsklassifikation, regionale Kaskade, Validierung
Einordnung
Veniora, redaktionell

Die Bundesagentur für Arbeit trifft keine Aussage darüber, wie stark KI einen Beruf verändert. Die Einstufung stammt aus der ILO-Studie, die Verbindung zur regionalen Beschäftigung von Veniora.

Diese Seite zitieren

Veniora (2026): KI und Arbeit in Straubing. Regionale Analyse auf Basis der Statistik der Bundesagentur für Arbeit (Stichtag Januar 2026) und ILO Working Paper 140 (2025). Datenstand 2026-q1, Methodik v1.1. https://veniora.de/kreis/straubing