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Befund · Unterallgäu · Beschäftigte am Arbeitsort

Im Unterallgäu arbeiten 59.390 Menschen. An der Spitze stehen zwei fast gleich große Felder, die unterschiedlicher kaum eingeordnet sein könnten — im Handwerk gilt die gesamte eingeordnete Beschäftigung als von KI nicht berührbar.

Beschäftigtenzahlen: Bundesagentur für Arbeit, Stichtag Januar 2026 · Berufsdaten: Forschungsstand v1.1 vom 2026-08-06

Block 1

Die Lage

59.390
Beschäftigte in Unterallgäu
14.829
in deutlich von KI betroffenen Tätigkeiten
23.862
in nicht von KI betroffenen Tätigkeiten

Bundesagentur für Arbeit, Stichtag Januar 2026 · alle Werte auf Zehner gerundet · Quellen im Detail

Block 2

Die Verteilung

So verteilen sich die 59.390 Beschäftigten in Unterallgäu.

Beschäftigte nach Kategorie
nicht betroffen23.862
nicht oder gering betroffen7.580
gering betroffen5.147
gering oder deutlich betroffen3.667
deutlich betroffen14.829
Stufe ungewiss1.024
keine Einstufung möglich1.631
nicht fein auflösbar1.360
ohne Angabe zum Beruf380
zusammen59.480

Zwischen 14.829 und 19.520 der 59.390 Beschäftigten arbeiten in deutlich betroffenen Tätigkeiten. Die Spanne entsteht, wo die amtliche Statistik mehrere Stufen offenlässt — aufgeteilt wird nichts.

Alle Werte auf Zehner gerundet; eine 0 heißt „unter 5“, nie „niemand“. Die Differenz zwischen Summenzeile und Gesamtzahl ist Rundung. Woher die Zuordnung stammt: Methodik

Qualifikationsebenen im Kreis

Beschäftigte nach Anforderungsniveau
Helfer9.540
Fachkräfte34.760
Spezialisten9.190
Experten5.520
ohne Angabe380
zusammen59.390

Block 3

Berufsfelder

Die Berufe in Unterallgäu, nach Berufsfeldern — aufklappbar bis zur einzelnen Tätigkeit.

Woher die Beschäftigtenzahlen stammen

Die Bundesagentur für Arbeit weist für Unterallgäu nicht jede Tätigkeit einzeln aus, sondern größere Berufsgruppen. Wo eine Gruppe mehrere Tätigkeiten umfasst, leiten wir die feinere Zahl aus regionalen Daten ab — die Gesamtzahl des Kreises bleibt dabei unverändert.

Beschäftigte nach Herkunft der Zahl
direkt aus der Kreisstatistik31.370
regional abgeleitet26.370
nicht fein auflösbar1.360
ohne Angabe zur Tätigkeit380

Regional abgeleitete Zahlen entstehen mit dem Schlüssel aus den Landesdaten der Bundesagentur für Bayern, Datenstand Dezember 2025. Wie die Ableitung geprüft wurde, steht in der Methodik.

Die Berufsfelder decken zusammen 57.740 Beschäftigte ab; 1.740 lassen sich keinem einzelnen Feld zuordnen. Abzüglich 90 aus Rundung ergibt das 59.390. Alle Werte auf Zehner gerundet; eine 0 heißt „unter 5“.

Block 4

Was daran bemerkenswert ist

Einordnung der Zahlen, keine Handlungsanweisung

Im Unterallgäu stehen zwei fast gleich große Felder an der Spitze, und sie ziehen in verschiedene Richtungen. Die handwerklichen Berufe sind hier weit stärker besetzt als im typischen Kreis, und ihre eingeordnete Beschäftigung gilt ausnahmslos als nicht berührbar. Bei den Technikern liegt das Gewicht dagegen auf einer Kategorie zwischen nicht und gering berührbar sowie auf einer weiteren, die zwischen zwei Stufen offen bleibt.

Deutliche Berührbarkeit konzentriert sich anderswo — im Bürokräftefeld, wo die große Mehrheit der eingeordneten Beschäftigung darauf entfällt und der Rest offen bleibt. Die Dienstleistungsberufe und Verkäufer, in vielen Kreisen ein zweiter Schwerpunkt, sind hier ungewöhnlich schwach besetzt.

So bleibt der Gesamtwert für deutlich berührbare Tätigkeiten nahe am typischen Kreis, während der Anteil nicht berührbarer Tätigkeiten überdurchschnittlich ausfällt.

Auffällig ist vor allem, was dazwischen fehlt: Der Anteil gering berührbarer Tätigkeiten liegt deutlich unter dem üblichen Niveau. Das Unterallgäu ist damit ein Kreis mit klaren Polen und einer schwach besetzten Mitte.

Diese Region vertiefen — was die Daten für eine konkrete Fragestellung bedeuten.

Block 5

Wo diese Aussage endet

Die Werte stammen aus Forschung zu generativer KI, nicht zu Robotik oder Automatisierung von Handarbeit.

Die Zuordnung deutscher zu internationalen Berufsgruppen ist nicht in jedem Fall eindeutig. Wo sie es nicht ist, nennen wir nur die Gesamtzahl der Gruppe, statt sie rechnerisch aufzuteilen.

Beschäftigtenzahlen sind Stichtagswerte am Arbeitsort. Sie sind keine Prognose und keine Aussage über einzelne Betriebe.

Diese Seite beschreibt, was technisch berührbar ist — nicht, was Betriebe in dieser Region tatsächlich einsetzen, und nicht, was daraus für Beschäftigung folgt. Regionale Einführungsdaten existieren nicht.

Block 6

Quellen

Jeder Datenstand behält seinen eigenen Pfad. Wer heute zitiert, dessen Link stimmt in zwei Jahren noch.

Quellen des Datenstands
BeschäftigungsstatistikStatistik der Bundesagentur für Arbeit, „Beschäftigte nach Berufen am Arbeitsort", Stichtag Januar 2026. Rohdatei mit Prüfsumme, Wiederhol-URL und Nutzungshinweis im BA-Manifest. Werte auf Vielfache von zehn gerundet.
VerteilungEigene Berechnung: Summen der BA-Werte je Berufsgruppe und Qualifikationsebene, übersetzt über den amtlichen Schlüssel der Berufsklassifikation (KldB 2010, Fassung 2020 → ISCO-08). Wo die Kreisstatistik nur eine übergeordnete Gruppe ausweist, wird die feinere Zahl regional abgeleitet — mit dem Schlüssel aus den BA-Landesdaten für Bayern, Datenstand Dezember 2025. Die Gesamtzahl des Kreises bleibt dabei unverändert.
ZitierweiseVeniora (2026): Unterallgäu. Berufsdaten v1.1. /kreis/unterallgaeu/2026-q1

Wer sagt was

Beschäftigung
Statistik der Bundesagentur für Arbeit, Stichtag Januar 2026
KI-Einstufung
International Labour Organization, Working Paper 140 (2025)
Verbindung
Veniora — Übersetzung der Berufsklassifikation, regionale Kaskade, Validierung
Einordnung
Veniora, redaktionell

Die Bundesagentur für Arbeit trifft keine Aussage darüber, wie stark KI einen Beruf verändert. Die Einstufung stammt aus der ILO-Studie, die Verbindung zur regionalen Beschäftigung von Veniora.

Diese Seite zitieren

Veniora (2026): KI und Arbeit in Unterallgäu. Regionale Analyse auf Basis der Statistik der Bundesagentur für Arbeit (Stichtag Januar 2026) und ILO Working Paper 140 (2025). Datenstand 2026-q1, Methodik v1.1. https://veniora.de/kreis/unterallgaeu