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Befund · Vechta · Beschäftigte am Arbeitsort

In Vechta arbeiten 78.740 Menschen. Fast jede zweite Beschäftigung entfällt hier auf Tätigkeiten, die KI nach heutiger Forschung nicht berührt — der höchste Wert im gesamten Vergleichsfeld.

Beschäftigtenzahlen: Bundesagentur für Arbeit, Stichtag Januar 2026 · Berufsdaten: Forschungsstand v1.1 vom 2026-08-06

Block 1

Die Lage

78.740
Beschäftigte in Vechta
17.449
in deutlich von KI betroffenen Tätigkeiten
38.239
in nicht von KI betroffenen Tätigkeiten

Bundesagentur für Arbeit, Stichtag Januar 2026 · alle Werte auf Zehner gerundet · Quellen im Detail

Block 2

Die Verteilung

So verteilen sich die 78.740 Beschäftigten in Vechta.

Beschäftigte nach Kategorie
nicht betroffen38.239
nicht oder gering betroffen7.370
gering betroffen7.191
gering oder deutlich betroffen4.422
deutlich betroffen17.449
Stufe ungewiss1.214
keine Einstufung möglich1.116
nicht fein auflösbar1.010
ohne Angabe zum Beruf780
zusammen78.791

Zwischen 17.449 und 23.085 der 78.740 Beschäftigten arbeiten in deutlich betroffenen Tätigkeiten. Die Spanne entsteht, wo die amtliche Statistik mehrere Stufen offenlässt — aufgeteilt wird nichts.

Alle Werte auf Zehner gerundet; eine 0 heißt „unter 5“, nie „niemand“. Die Differenz zwischen Summenzeile und Gesamtzahl ist Rundung. Woher die Zuordnung stammt: Methodik

Qualifikationsebenen im Kreis

Beschäftigte nach Anforderungsniveau
Helfer18.340
Fachkräfte44.790
Spezialisten8.350
Experten6.480
ohne Angabe780
zusammen78.740

Block 3

Berufsfelder

Die Berufe in Vechta, nach Berufsfeldern — aufklappbar bis zur einzelnen Tätigkeit.

Woher die Beschäftigtenzahlen stammen

Die Bundesagentur für Arbeit weist für Vechta nicht jede Tätigkeit einzeln aus, sondern größere Berufsgruppen. Wo eine Gruppe mehrere Tätigkeiten umfasst, leiten wir die feinere Zahl aus regionalen Daten ab — die Gesamtzahl des Kreises bleibt dabei unverändert.

Beschäftigte nach Herkunft der Zahl
direkt aus der Kreisstatistik36.670
regional abgeleitet40.330
nicht fein auflösbar1.010
ohne Angabe zur Tätigkeit780

Regional abgeleitete Zahlen entstehen mit dem Schlüssel aus den Landesdaten der Bundesagentur für Niedersachsen, Datenstand Dezember 2025. Wie die Ableitung geprüft wurde, steht in der Methodik.

Die Berufsfelder decken zusammen 77.000 Beschäftigte ab; 1.790 lassen sich keinem einzelnen Feld zuordnen. Abzüglich 50 aus Rundung ergibt das 78.740. Alle Werte auf Zehner gerundet; eine 0 heißt „unter 5“.

Block 4

Was daran bemerkenswert ist

Einordnung der Zahlen, keine Handlungsanweisung

Vechta ist der Kreis mit dem höchsten Anteil nicht berührbarer Beschäftigung im gesamten Vergleichsfeld. Das ist kein statistischer Zufall, sondern hat eine sehr klare Entsprechung in der Beschäftigungsstruktur.

Gleich drei Felder, in denen die eingeordnete Beschäftigung fast durchgängig als nicht berührbar gilt, sind hier ungewöhnlich stark besetzt: Handwerk, Maschinenbedienung und Hilfsarbeitskräfte. Im Handwerk gilt sie vollständig als nicht berührbar, bei den Hilfsarbeitskräften nahezu vollständig. Umgekehrt gehören die Techniker und die Dienstleistungsberufe zu den am schwächsten besetzten Feldern bundesweit.

Die Qualifikationsstruktur zeigt in dieselbe Richtung: Der Helferanteil gehört bundesweit zu den höchsten, Spezialisten und Experten sind deutlich seltener als im typischen Kreis. Deutliche Berührbarkeit findet sich fast nur bei den Bürokräften.

Besonders ist, dass dieses Bild ungewöhnlich gut belegt ist. Der Anteil der Beschäftigung ohne eindeutige Stufe gehört zu den niedrigsten bundesweit — Vechta ist also nicht nur ein deutlicher, sondern auch ein besonders belastbarer Fall.

Diese Region vertiefen — was die Daten für eine konkrete Fragestellung bedeuten.

Block 5

Wo diese Aussage endet

Die Werte stammen aus Forschung zu generativer KI, nicht zu Robotik oder Automatisierung von Handarbeit.

Die Zuordnung deutscher zu internationalen Berufsgruppen ist nicht in jedem Fall eindeutig. Wo sie es nicht ist, nennen wir nur die Gesamtzahl der Gruppe, statt sie rechnerisch aufzuteilen.

Beschäftigtenzahlen sind Stichtagswerte am Arbeitsort. Sie sind keine Prognose und keine Aussage über einzelne Betriebe.

Diese Seite beschreibt, was technisch berührbar ist — nicht, was Betriebe in dieser Region tatsächlich einsetzen, und nicht, was daraus für Beschäftigung folgt. Regionale Einführungsdaten existieren nicht.

Block 6

Quellen

Jeder Datenstand behält seinen eigenen Pfad. Wer heute zitiert, dessen Link stimmt in zwei Jahren noch.

Quellen des Datenstands
BeschäftigungsstatistikStatistik der Bundesagentur für Arbeit, „Beschäftigte nach Berufen am Arbeitsort", Stichtag Januar 2026. Rohdatei mit Prüfsumme, Wiederhol-URL und Nutzungshinweis im BA-Manifest. Werte auf Vielfache von zehn gerundet.
VerteilungEigene Berechnung: Summen der BA-Werte je Berufsgruppe und Qualifikationsebene, übersetzt über den amtlichen Schlüssel der Berufsklassifikation (KldB 2010, Fassung 2020 → ISCO-08). Wo die Kreisstatistik nur eine übergeordnete Gruppe ausweist, wird die feinere Zahl regional abgeleitet — mit dem Schlüssel aus den BA-Landesdaten für Niedersachsen, Datenstand Dezember 2025. Die Gesamtzahl des Kreises bleibt dabei unverändert.
ZitierweiseVeniora (2026): Vechta. Berufsdaten v1.1. /kreis/vechta/2026-q1

Wer sagt was

Beschäftigung
Statistik der Bundesagentur für Arbeit, Stichtag Januar 2026
KI-Einstufung
International Labour Organization, Working Paper 140 (2025)
Verbindung
Veniora — Übersetzung der Berufsklassifikation, regionale Kaskade, Validierung
Einordnung
Veniora, redaktionell

Die Bundesagentur für Arbeit trifft keine Aussage darüber, wie stark KI einen Beruf verändert. Die Einstufung stammt aus der ILO-Studie, die Verbindung zur regionalen Beschäftigung von Veniora.

Diese Seite zitieren

Veniora (2026): KI und Arbeit in Vechta. Regionale Analyse auf Basis der Statistik der Bundesagentur für Arbeit (Stichtag Januar 2026) und ILO Working Paper 140 (2025). Datenstand 2026-q1, Methodik v1.1. https://veniora.de/kreis/vechta