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Befund · Amberg · Beschäftigte am Arbeitsort

In Amberg arbeiten 28.650 Menschen. Ein einziges Berufsfeld — die Techniker und gleichrangigen nichttechnischen Berufe — stellt hier gut ein Viertel der Beschäftigung und gehört damit bundesweit zu den größten.

Beschäftigtenzahlen: Bundesagentur für Arbeit, Stichtag Januar 2026 · Berufsdaten: Forschungsstand v1.1 vom 2026-08-06

Block 1

Die Lage

28.650
Beschäftigte in Amberg
7.467
in deutlich von KI betroffenen Tätigkeiten
10.074
in nicht von KI betroffenen Tätigkeiten

Bundesagentur für Arbeit, Stichtag Januar 2026 · alle Werte auf Zehner gerundet · Quellen im Detail

Block 2

Die Verteilung

So verteilen sich die 28.650 Beschäftigten in Amberg.

Beschäftigte nach Kategorie
nicht betroffen10.074
nicht oder gering betroffen2.470
gering betroffen4.141
gering oder deutlich betroffen2.452
deutlich betroffen7.467
Stufe ungewiss442
keine Einstufung möglich985
nicht fein auflösbar480
ohne Angabe zum Beruf260
zusammen28.771

Zwischen 7.467 und 10.361 der 28.650 Beschäftigten arbeiten in deutlich betroffenen Tätigkeiten. Die Spanne entsteht, wo die amtliche Statistik mehrere Stufen offenlässt — aufgeteilt wird nichts.

Alle Werte auf Zehner gerundet; eine 0 heißt „unter 5“, nie „niemand“. Die Differenz zwischen Summenzeile und Gesamtzahl ist Rundung. Woher die Zuordnung stammt: Methodik

Qualifikationsebenen im Kreis

Beschäftigte nach Anforderungsniveau
Helfer4.180
Fachkräfte16.430
Spezialisten3.940
Experten3.840
ohne Angabe260
zusammen28.650

Block 3

Berufsfelder

Die Berufe in Amberg, nach Berufsfeldern — aufklappbar bis zur einzelnen Tätigkeit.

Woher die Beschäftigtenzahlen stammen

Die Bundesagentur für Arbeit weist für Amberg nicht jede Tätigkeit einzeln aus, sondern größere Berufsgruppen. Wo eine Gruppe mehrere Tätigkeiten umfasst, leiten wir die feinere Zahl aus regionalen Daten ab — die Gesamtzahl des Kreises bleibt dabei unverändert.

Beschäftigte nach Herkunft der Zahl
direkt aus der Kreisstatistik13.010
regional abgeleitet15.020
nicht fein auflösbar480
ohne Angabe zur Tätigkeit260

Regional abgeleitete Zahlen entstehen mit dem Schlüssel aus den Landesdaten der Bundesagentur für Bayern, Datenstand Dezember 2025. Wie die Ableitung geprüft wurde, steht in der Methodik.

Die Berufsfelder decken zusammen 28.030 Beschäftigte ab; 740 lassen sich keinem einzelnen Feld zuordnen. Abzüglich 120 aus Rundung ergibt das 28.650. Alle Werte auf Zehner gerundet; eine 0 heißt „unter 5“.

Block 4

Was daran bemerkenswert ist

Einordnung der Zahlen, keine Handlungsanweisung

In Amberg entscheidet ein Feld über das Bild. Die Techniker und gleichrangigen nichttechnischen Berufe gehören hier bundesweit zu den am stärksten besetzten. Was dort eingeordnet ist, liegt überwiegend nicht auf einer klaren Stufe. Geringe Betroffenheit und die Bandkategorie dazwischen tragen zusammen den größten Teil; für gut jeden Zehnten der Bezugsgröße ist gar keine Einstufung möglich.

Genau das erklärt die Auffälligkeit des Kreises. Der Gesamtwert deutlich berührbarer Tätigkeiten liegt nahezu auf dem typischen deutschen Kreis — Bewegung steckt in den Randkategorien. Der Anteil gering berührbarer Tätigkeiten gehört zu den höchsten bundesweit.

Die Gegensätze zwischen den kleineren Feldern sind dabei die vertrauten: Bei den Bürokräften ist der ganz überwiegende Teil der eingeordneten Beschäftigung deutlich berührbar, im Handwerk gilt sie geschlossen als kaum berührbar.

Bemerkenswert bleibt ein Expertenanteil über dem typischen Kreis. Einschränkend gilt, dass etwas mehr als die Hälfte der Zahlen regional abgeleitet entsteht statt direkt aus der Kreisstatistik.

Diese Region vertiefen — was die Daten für eine konkrete Fragestellung bedeuten.

Block 5

Wo diese Aussage endet

Die Werte stammen aus Forschung zu generativer KI, nicht zu Robotik oder Automatisierung von Handarbeit.

Die Zuordnung deutscher zu internationalen Berufsgruppen ist nicht in jedem Fall eindeutig. Wo sie es nicht ist, nennen wir nur die Gesamtzahl der Gruppe, statt sie rechnerisch aufzuteilen.

Beschäftigtenzahlen sind Stichtagswerte am Arbeitsort. Sie sind keine Prognose und keine Aussage über einzelne Betriebe.

Diese Seite beschreibt, was technisch berührbar ist — nicht, was Betriebe in dieser Region tatsächlich einsetzen, und nicht, was daraus für Beschäftigung folgt. Regionale Einführungsdaten existieren nicht.

Block 6

Quellen

Jeder Datenstand behält seinen eigenen Pfad. Wer heute zitiert, dessen Link stimmt in zwei Jahren noch.

Quellen des Datenstands
BeschäftigungsstatistikStatistik der Bundesagentur für Arbeit, „Beschäftigte nach Berufen am Arbeitsort", Stichtag Januar 2026. Rohdatei mit Prüfsumme, Wiederhol-URL und Nutzungshinweis im BA-Manifest. Werte auf Vielfache von zehn gerundet.
VerteilungEigene Berechnung: Summen der BA-Werte je Berufsgruppe und Qualifikationsebene, übersetzt über den amtlichen Schlüssel der Berufsklassifikation (KldB 2010, Fassung 2020 → ISCO-08). Wo die Kreisstatistik nur eine übergeordnete Gruppe ausweist, wird die feinere Zahl regional abgeleitet — mit dem Schlüssel aus den BA-Landesdaten für Bayern, Datenstand Dezember 2025. Die Gesamtzahl des Kreises bleibt dabei unverändert.
ZitierweiseVeniora (2026): Amberg. Berufsdaten v1.1. /kreis/amberg/2026-q1

Wer sagt was

Beschäftigung
Statistik der Bundesagentur für Arbeit, Stichtag Januar 2026
KI-Einstufung
International Labour Organization, Working Paper 140 (2025)
Verbindung
Veniora — Übersetzung der Berufsklassifikation, regionale Kaskade, Validierung
Einordnung
Veniora, redaktionell

Die Bundesagentur für Arbeit trifft keine Aussage darüber, wie stark KI einen Beruf verändert. Die Einstufung stammt aus der ILO-Studie, die Verbindung zur regionalen Beschäftigung von Veniora.

Diese Seite zitieren

Veniora (2026): KI und Arbeit in Amberg. Regionale Analyse auf Basis der Statistik der Bundesagentur für Arbeit (Stichtag Januar 2026) und ILO Working Paper 140 (2025). Datenstand 2026-q1, Methodik v1.1. https://veniora.de/kreis/amberg