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Befund · Ansbach · Beschäftigte am Arbeitsort

Im Landkreis Ansbach arbeiten 61.090 Menschen. Expertentätigkeiten sind hier so selten wie in keinem anderen deutschen Kreis, Helfertätigkeiten dagegen ausgesprochen häufig. Entsprechend gilt der Großteil der Tätigkeiten als von KI kaum berührt.

Beschäftigtenzahlen: Bundesagentur für Arbeit, Stichtag Januar 2026 · Berufsdaten: Forschungsstand v1.1 vom 2026-08-06

Block 1

Die Lage

61.090
Beschäftigte in Ansbach
14.144
in deutlich von KI betroffenen Tätigkeiten
27.302
in nicht von KI betroffenen Tätigkeiten

Bundesagentur für Arbeit, Stichtag Januar 2026 · alle Werte auf Zehner gerundet · Quellen im Detail

Block 2

Die Verteilung

So verteilen sich die 61.090 Beschäftigten in Ansbach.

Beschäftigte nach Kategorie
nicht betroffen27.302
nicht oder gering betroffen6.644
gering betroffen5.798
gering oder deutlich betroffen3.914
deutlich betroffen14.144
Stufe ungewiss894
keine Einstufung möglich1.144
nicht fein auflösbar1.350
ohne Angabe zum Beruf20
zusammen61.210

Zwischen 14.144 und 18.952 der 61.090 Beschäftigten arbeiten in deutlich betroffenen Tätigkeiten. Die Spanne entsteht, wo die amtliche Statistik mehrere Stufen offenlässt — aufgeteilt wird nichts.

Alle Werte auf Zehner gerundet; eine 0 heißt „unter 5“, nie „niemand“. Die Differenz zwischen Summenzeile und Gesamtzahl ist Rundung. Woher die Zuordnung stammt: Methodik

Qualifikationsebenen im Kreis

Beschäftigte nach Anforderungsniveau
Helfer13.260
Fachkräfte37.000
Spezialisten6.870
Experten3.940
ohne Angabe20
zusammen61.090

Block 3

Berufsfelder

Die Berufe in Ansbach, nach Berufsfeldern — aufklappbar bis zur einzelnen Tätigkeit.

Woher die Beschäftigtenzahlen stammen

Die Bundesagentur für Arbeit weist für Ansbach nicht jede Tätigkeit einzeln aus, sondern größere Berufsgruppen. Wo eine Gruppe mehrere Tätigkeiten umfasst, leiten wir die feinere Zahl aus regionalen Daten ab — die Gesamtzahl des Kreises bleibt dabei unverändert.

Beschäftigte nach Herkunft der Zahl
direkt aus der Kreisstatistik32.470
regional abgeleitet27.370
nicht fein auflösbar1.350
ohne Angabe zur Tätigkeit20

Regional abgeleitete Zahlen entstehen mit dem Schlüssel aus den Landesdaten der Bundesagentur für Bayern, Datenstand Dezember 2025. Wie die Ableitung geprüft wurde, steht in der Methodik.

Die Berufsfelder decken zusammen 59.840 Beschäftigte ab; 1.370 lassen sich keinem einzelnen Feld zuordnen. Abzüglich 120 aus Rundung ergibt das 61.090. Alle Werte auf Zehner gerundet; eine 0 heißt „unter 5“.

Block 4

Was daran bemerkenswert ist

Einordnung der Zahlen, keine Handlungsanweisung

Ansbach ist ein Kreis der Qualifikationsränder. Der Anteil an Expertentätigkeiten gehört zu den niedrigsten in ganz Deutschland, der Anteil an Helfertätigkeiten zu den höchsten. Dazu passt ein akademisches Berufsfeld, das bundesweit zu den kleinsten zählt.

Auf der Feldebene tragen zwei ungewöhnlich große, gleichsinnig eingeordnete Felder das Bild: das Handwerk, dessen eingeordnete Beschäftigung geschlossen als kaum berührbar gilt, und die Hilfsarbeitskräfte, bei denen es fast ebenso ist. Beide gehören bundesweit zu den stärksten Feldern ihrer Art.

Entsprechend gehört der Anteil kaum berührbarer Tätigkeiten bundesweit zu den höchsten, während der Anteil deutlich berührbarer unter dem typischen deutschen Kreis liegt — und noch deutlicher unter dem, was in Bayern üblich ist.

Die Bürokräfte, deren eingeordnete Beschäftigung zu gut drei Vierteln als deutlich berührbar gilt, bilden das einzige nennenswerte Gegengewicht. Ihr Feld ist aber nur leicht überdurchschnittlich besetzt. Ein Kreis also, in dem die Struktur an beiden Enden in dieselbe Richtung zeigt.

Diese Region vertiefen — was die Daten für eine konkrete Fragestellung bedeuten.

Block 5

Wo diese Aussage endet

Die Werte stammen aus Forschung zu generativer KI, nicht zu Robotik oder Automatisierung von Handarbeit.

Die Zuordnung deutscher zu internationalen Berufsgruppen ist nicht in jedem Fall eindeutig. Wo sie es nicht ist, nennen wir nur die Gesamtzahl der Gruppe, statt sie rechnerisch aufzuteilen.

Beschäftigtenzahlen sind Stichtagswerte am Arbeitsort. Sie sind keine Prognose und keine Aussage über einzelne Betriebe.

Diese Seite beschreibt, was technisch berührbar ist — nicht, was Betriebe in dieser Region tatsächlich einsetzen, und nicht, was daraus für Beschäftigung folgt. Regionale Einführungsdaten existieren nicht.

Block 6

Quellen

Jeder Datenstand behält seinen eigenen Pfad. Wer heute zitiert, dessen Link stimmt in zwei Jahren noch.

Quellen des Datenstands
BeschäftigungsstatistikStatistik der Bundesagentur für Arbeit, „Beschäftigte nach Berufen am Arbeitsort", Stichtag Januar 2026. Rohdatei mit Prüfsumme, Wiederhol-URL und Nutzungshinweis im BA-Manifest. Werte auf Vielfache von zehn gerundet.
VerteilungEigene Berechnung: Summen der BA-Werte je Berufsgruppe und Qualifikationsebene, übersetzt über den amtlichen Schlüssel der Berufsklassifikation (KldB 2010, Fassung 2020 → ISCO-08). Wo die Kreisstatistik nur eine übergeordnete Gruppe ausweist, wird die feinere Zahl regional abgeleitet — mit dem Schlüssel aus den BA-Landesdaten für Bayern, Datenstand Dezember 2025. Die Gesamtzahl des Kreises bleibt dabei unverändert.
ZitierweiseVeniora (2026): Ansbach. Berufsdaten v1.1. /kreis/ansbach/2026-q1

Wer sagt was

Beschäftigung
Statistik der Bundesagentur für Arbeit, Stichtag Januar 2026
KI-Einstufung
International Labour Organization, Working Paper 140 (2025)
Verbindung
Veniora — Übersetzung der Berufsklassifikation, regionale Kaskade, Validierung
Einordnung
Veniora, redaktionell

Die Bundesagentur für Arbeit trifft keine Aussage darüber, wie stark KI einen Beruf verändert. Die Einstufung stammt aus der ILO-Studie, die Verbindung zur regionalen Beschäftigung von Veniora.

Diese Seite zitieren

Veniora (2026): KI und Arbeit in Ansbach. Regionale Analyse auf Basis der Statistik der Bundesagentur für Arbeit (Stichtag Januar 2026) und ILO Working Paper 140 (2025). Datenstand 2026-q1, Methodik v1.1. https://veniora.de/kreis/ansbach