Befund · Breisgau-Hochschwarzwald · Beschäftigte am Arbeitsort
In Breisgau-Hochschwarzwald arbeiten 87.750 Menschen. Der Kreis liegt im Gesamtbild nahe am typischen deutschen Kreis — sein Profil zeigt sich erst beim Blick auf die einzelnen Felder.
Beschäftigtenzahlen: Bundesagentur für Arbeit, Stichtag Januar 2026 · Berufsdaten: Forschungsstand v1.1 vom 2026-08-06
Block 1
Die Lage
87.750
Beschäftigte in Breisgau-Hochschwarzwald
23.156
in deutlich von KI betroffenen Tätigkeiten
35.542
in nicht von KI betroffenen Tätigkeiten
Bundesagentur für Arbeit, Stichtag Januar 2026 · alle Werte auf Zehner gerundet · Quellen im Detail
Block 2
Die Verteilung
So verteilen sich die 87.750 Beschäftigten in Breisgau-Hochschwarzwald.
Beschäftigte nach Kategorie
nicht betroffen
35.542
nicht oder gering betroffen
8.393
gering betroffen
9.591
gering oder deutlich betroffen
5.520
deutlich betroffen
23.156
Stufe ungewiss
1.862
keine Einstufung möglich
1.326
nicht fein auflösbar
2.350
ohne Angabe zum Beruf
70
zusammen
87.810
Zwischen 23.156 und 30.538 der 87.750 Beschäftigten arbeiten in deutlich betroffenen Tätigkeiten. Die Spanne entsteht, wo die amtliche Statistik mehrere Stufen offenlässt — aufgeteilt wird nichts.
Alle Werte auf Zehner gerundet; eine 0 heißt „unter 5“, nie „niemand“. Die Differenz zwischen Summenzeile und Gesamtzahl ist Rundung. Woher die Zuordnung stammt: Methodik
Qualifikationsebenen im Kreis
Beschäftigte nach Anforderungsniveau
Helfer
16.170
Fachkräfte
47.910
Spezialisten
13.930
Experten
9.690
ohne Angabe
60
zusammen
87.750
Block 3
Berufsfelder
Die Berufe in Breisgau-Hochschwarzwald, nach Berufsfeldern — aufklappbar bis zur einzelnen Tätigkeit.
Dass eine Tätigkeit von KI berührbar ist, heißt nicht, dass Betriebe in Breisgau-Hochschwarzwald sie heute so einsetzen.
Dass eine Tätigkeit von KI berührbar ist, heißt nicht, dass Betriebe in Breisgau-Hochschwarzwald sie heute so einsetzen.
Dass eine Tätigkeit von KI berührbar ist, heißt nicht, dass Betriebe in Breisgau-Hochschwarzwald sie heute so einsetzen.
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Dass eine Tätigkeit von KI berührbar ist, heißt nicht, dass Betriebe in Breisgau-Hochschwarzwald sie heute so einsetzen.
Woher die Beschäftigtenzahlen stammen
Die Bundesagentur für Arbeit weist für Breisgau-Hochschwarzwald nicht jede Tätigkeit einzeln aus, sondern größere Berufsgruppen. Wo eine Gruppe mehrere Tätigkeiten umfasst, leiten wir die feinere Zahl aus regionalen Daten ab — die Gesamtzahl des Kreises bleibt dabei unverändert.
Beschäftigte nach Herkunft der Zahl
direkt aus der Kreisstatistik
45.490
regional abgeleitet
39.900
nicht fein auflösbar
2.350
ohne Angabe zur Tätigkeit
70
Regional abgeleitete Zahlen entstehen mit dem Schlüssel aus den Landesdaten der Bundesagentur für Baden-Württemberg, Datenstand Dezember 2025. Wie die Ableitung geprüft wurde, steht in der Methodik.
Die Berufsfelder decken zusammen 85.390 Beschäftigte ab; 2.420 lassen sich keinem einzelnen Feld zuordnen. Abzüglich 60 aus Rundung ergibt das 87.750. Alle Werte auf Zehner gerundet; eine 0 heißt „unter 5“.
Block 4
Was daran bemerkenswert ist
Einordnung der Zahlen, keine Handlungsanweisung
Breisgau-Hochschwarzwald ist in seinen Gesamtwerten weitgehend unauffällig. Der Anteil deutlich berührbarer Beschäftigung liegt nahe am typischen Kreis, der Anteil gering berührbarer trifft ihn praktisch genau.
Der Befund liegt eine Ebene tiefer. Zwischen dem größten Feld, den Technikern, und den Bürokräften liegen zwei völlig verschiedene Lagen: Dort gilt kaum etwas der eingeordneten Beschäftigung als eindeutig deutlich berührbar, hier vier Fünftel. Das Handwerksfeld trägt praktisch vollständig nicht berührbare Tätigkeiten und wirkt in dieselbe Richtung.
Ein drittes Element gehört zum Bild: Die Hilfsarbeitskräfte sind deutlich überdurchschnittlich besetzt und liegen überwiegend auf der nicht berührbaren Seite — allerdings mit einem spürbaren Rest ohne sichere Stufe. Auffällig ist ferner, dass Spezialistentätigkeiten hier deutlich häufiger sind als im typischen Kreis.
So entsteht ein Kreis, der sich aus gegenläufigen Teilen zu einem mittleren Ergebnis fügt. Der Anteil, der zwischen zwei Stufen offenbleibt, ist dabei deutlich kleiner als üblich — was hier eingeordnet ist, ist meist auch klar eingeordnet.
Die Werte stammen aus Forschung zu generativer KI, nicht zu Robotik oder Automatisierung von Handarbeit.
Die Zuordnung deutscher zu internationalen Berufsgruppen ist nicht in jedem Fall eindeutig. Wo sie es nicht ist, nennen wir nur die Gesamtzahl der Gruppe, statt sie rechnerisch aufzuteilen.
Beschäftigtenzahlen sind Stichtagswerte am Arbeitsort. Sie sind keine Prognose und keine Aussage über einzelne Betriebe.
Diese Seite beschreibt, was technisch berührbar ist — nicht, was Betriebe in dieser Region tatsächlich einsetzen, und nicht, was daraus für Beschäftigung folgt. Regionale Einführungsdaten existieren nicht.
Block 6
Quellen
Jeder Datenstand behält seinen eigenen Pfad. Wer heute zitiert, dessen Link stimmt in zwei Jahren noch.
Quellen des Datenstands
Beschäftigungsstatistik
Statistik der Bundesagentur für Arbeit, „Beschäftigte nach Berufen am Arbeitsort", Stichtag Januar 2026. Rohdatei mit Prüfsumme, Wiederhol-URL und Nutzungshinweis im BA-Manifest. Werte auf Vielfache von zehn gerundet.
Verteilung
Eigene Berechnung: Summen der BA-Werte je Berufsgruppe und Qualifikationsebene, übersetzt über den amtlichen Schlüssel der Berufsklassifikation (KldB 2010, Fassung 2020 → ISCO-08). Wo die Kreisstatistik nur eine übergeordnete Gruppe ausweist, wird die feinere Zahl regional abgeleitet — mit dem Schlüssel aus den BA-Landesdaten für Baden-Württemberg, Datenstand Dezember 2025. Die Gesamtzahl des Kreises bleibt dabei unverändert.
Statistik der Bundesagentur für Arbeit, Stichtag Januar 2026
KI-Einstufung
International Labour Organization, Working Paper 140 (2025)
Verbindung
Veniora — Übersetzung der Berufsklassifikation, regionale Kaskade, Validierung
Einordnung
Veniora, redaktionell
Die Bundesagentur für Arbeit trifft keine Aussage darüber, wie stark KI einen Beruf verändert. Die Einstufung stammt aus der ILO-Studie, die Verbindung zur regionalen Beschäftigung von Veniora.
Diese Seite zitieren
Veniora (2026): KI und Arbeit in Breisgau-Hochschwarzwald. Regionale Analyse auf Basis der Statistik der Bundesagentur für Arbeit (Stichtag Januar 2026) und ILO Working Paper 140 (2025). Datenstand 2026-q1, Methodik v1.1. https://veniora.de/kreis/breisgau-hochschwarzwald