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Befund · Coburg · Beschäftigte am Arbeitsort

Im Kreis Coburg arbeiten 25.600 Menschen. Vier von zehn üben eine Tätigkeit aus, die KI nach heutiger Forschung kaum berührt — geprägt von zwei produktionsnahen Feldern, während akademisch geprägte Berufe hier so selten sind wie in kaum einem anderen Kreis.

Beschäftigtenzahlen: Bundesagentur für Arbeit, Stichtag Januar 2026 · Berufsdaten: Forschungsstand v1.1 vom 2026-08-06

Block 1

Die Lage

25.600
Beschäftigte in Coburg
6.213
in deutlich von KI betroffenen Tätigkeiten
10.447
in nicht von KI betroffenen Tätigkeiten

Bundesagentur für Arbeit, Stichtag Januar 2026 · alle Werte auf Zehner gerundet · Quellen im Detail

Block 2

Die Verteilung

So verteilen sich die 25.600 Beschäftigten in Coburg.

Beschäftigte nach Kategorie
nicht betroffen10.447
nicht oder gering betroffen2.819
gering betroffen2.050
gering oder deutlich betroffen1.460
deutlich betroffen6.213
Stufe ungewiss296
keine Einstufung möglich564
nicht fein auflösbar1.080
ohne Angabe zum Beruf750
zusammen25.679

Zwischen 6.213 und 7.969 der 25.600 Beschäftigten arbeiten in deutlich betroffenen Tätigkeiten. Die Spanne entsteht, wo die amtliche Statistik mehrere Stufen offenlässt — aufgeteilt wird nichts.

Alle Werte auf Zehner gerundet; eine 0 heißt „unter 5“, nie „niemand“. Die Differenz zwischen Summenzeile und Gesamtzahl ist Rundung. Woher die Zuordnung stammt: Methodik

Qualifikationsebenen im Kreis

Beschäftigte nach Anforderungsniveau
Helfer4.570
Fachkräfte15.390
Spezialisten3.180
Experten1.710
ohne Angabe750
zusammen25.600

Block 3

Berufsfelder

Die Berufe in Coburg, nach Berufsfeldern — aufklappbar bis zur einzelnen Tätigkeit.

Woher die Beschäftigtenzahlen stammen

Die Bundesagentur für Arbeit weist für Coburg nicht jede Tätigkeit einzeln aus, sondern größere Berufsgruppen. Wo eine Gruppe mehrere Tätigkeiten umfasst, leiten wir die feinere Zahl aus regionalen Daten ab — die Gesamtzahl des Kreises bleibt dabei unverändert.

Beschäftigte nach Herkunft der Zahl
direkt aus der Kreisstatistik13.120
regional abgeleitet10.730
nicht fein auflösbar1.080
ohne Angabe zur Tätigkeit750

Regional abgeleitete Zahlen entstehen mit dem Schlüssel aus den Landesdaten der Bundesagentur für Bayern, Datenstand Dezember 2025. Wie die Ableitung geprüft wurde, steht in der Methodik.

Die Berufsfelder decken zusammen 23.850 Beschäftigte ab; 1.830 lassen sich keinem einzelnen Feld zuordnen. Abzüglich 80 aus Rundung ergibt das 25.600. Alle Werte auf Zehner gerundet; eine 0 heißt „unter 5“.

Block 4

Was daran bemerkenswert ist

Einordnung der Zahlen, keine Handlungsanweisung

Der Kreis Coburg wird von zwei produktionsnahen Feldern getragen, die beide stärker besetzt sind als im typischen Kreis: den Handwerks- und verwandten Berufen und den Bedienern von Anlagen und Maschinen. Im Handwerk gilt fast die gesamte eingeordnete Beschäftigung als nicht betroffen. Bei den Anlagenbedienern verteilt sie sich auf nicht berührbare Tätigkeiten und auf solche, die zwischen nicht und gering offenbleiben. Deutliche Berührbarkeit kommt dort gar nicht vor.

Dem gegenüber stehen die Bürokräfte, wo gut vier Fünftel der eingeordneten Beschäftigung auf deutlich berührbare Tätigkeiten entfallen. Das Feld ist hier aber nur so stark wie im typischen Kreis.

Auffälliger ist, was fehlt. Das Technikerfeld ist so schwach besetzt wie in kaum einem anderen Kreis, die Akademischen Berufe ebenso, und der Expertenanteil gehört zu den niedrigsten bundesweit. Auch die mittlere Stufe ist dünn: Der Anteil gering berührbarer Beschäftigung zählt zu den niedrigsten überhaupt.

Coburg ist damit kein Kreis der Zwischentöne. Die Beschäftigung verteilt sich auf die klaren Enden — und das ruhige Ende überwiegt.

Diese Region vertiefen — was die Daten für eine konkrete Fragestellung bedeuten.

Block 5

Wo diese Aussage endet

Die Werte stammen aus Forschung zu generativer KI, nicht zu Robotik oder Automatisierung von Handarbeit.

Die Zuordnung deutscher zu internationalen Berufsgruppen ist nicht in jedem Fall eindeutig. Wo sie es nicht ist, nennen wir nur die Gesamtzahl der Gruppe, statt sie rechnerisch aufzuteilen.

Beschäftigtenzahlen sind Stichtagswerte am Arbeitsort. Sie sind keine Prognose und keine Aussage über einzelne Betriebe.

Diese Seite beschreibt, was technisch berührbar ist — nicht, was Betriebe in dieser Region tatsächlich einsetzen, und nicht, was daraus für Beschäftigung folgt. Regionale Einführungsdaten existieren nicht.

Block 6

Quellen

Jeder Datenstand behält seinen eigenen Pfad. Wer heute zitiert, dessen Link stimmt in zwei Jahren noch.

Quellen des Datenstands
BeschäftigungsstatistikStatistik der Bundesagentur für Arbeit, „Beschäftigte nach Berufen am Arbeitsort", Stichtag Januar 2026. Rohdatei mit Prüfsumme, Wiederhol-URL und Nutzungshinweis im BA-Manifest. Werte auf Vielfache von zehn gerundet.
VerteilungEigene Berechnung: Summen der BA-Werte je Berufsgruppe und Qualifikationsebene, übersetzt über den amtlichen Schlüssel der Berufsklassifikation (KldB 2010, Fassung 2020 → ISCO-08). Wo die Kreisstatistik nur eine übergeordnete Gruppe ausweist, wird die feinere Zahl regional abgeleitet — mit dem Schlüssel aus den BA-Landesdaten für Bayern, Datenstand Dezember 2025. Die Gesamtzahl des Kreises bleibt dabei unverändert.
ZitierweiseVeniora (2026): Coburg. Berufsdaten v1.1. /kreis/coburg/2026-q1

Wer sagt was

Beschäftigung
Statistik der Bundesagentur für Arbeit, Stichtag Januar 2026
KI-Einstufung
International Labour Organization, Working Paper 140 (2025)
Verbindung
Veniora — Übersetzung der Berufsklassifikation, regionale Kaskade, Validierung
Einordnung
Veniora, redaktionell

Die Bundesagentur für Arbeit trifft keine Aussage darüber, wie stark KI einen Beruf verändert. Die Einstufung stammt aus der ILO-Studie, die Verbindung zur regionalen Beschäftigung von Veniora.

Diese Seite zitieren

Veniora (2026): KI und Arbeit in Coburg. Regionale Analyse auf Basis der Statistik der Bundesagentur für Arbeit (Stichtag Januar 2026) und ILO Working Paper 140 (2025). Datenstand 2026-q1, Methodik v1.1. https://veniora.de/kreis/coburg