Zum Inhalt springen

Befund · Ennepe-Ruhr-Kreis · Beschäftigte am Arbeitsort

Im Ennepe-Ruhr-Kreis arbeiten 107.680 Menschen. In fast jeder Hinsicht liegt der Kreis nahe am typischen deutschen Kreis — die einzige klare Struktur zeigt sich innerhalb der Berufsfelder.

Beschäftigtenzahlen: Bundesagentur für Arbeit, Stichtag Januar 2026 · Berufsdaten: Forschungsstand v1.1 vom 2026-08-06

Block 1

Die Lage

107.680
Beschäftigte in Ennepe-Ruhr-Kreis
26.689
in deutlich von KI betroffenen Tätigkeiten
41.184
in nicht von KI betroffenen Tätigkeiten

Bundesagentur für Arbeit, Stichtag Januar 2026 · alle Werte auf Zehner gerundet · Quellen im Detail

Block 2

Die Verteilung

So verteilen sich die 107.680 Beschäftigten in Ennepe-Ruhr-Kreis.

Beschäftigte nach Kategorie
nicht betroffen41.184
nicht oder gering betroffen12.541
gering betroffen14.153
gering oder deutlich betroffen6.792
deutlich betroffen26.689
Stufe ungewiss1.710
keine Einstufung möglich1.651
nicht fein auflösbar2.470
ohne Angabe zum Beruf640
zusammen107.830

Zwischen 26.689 und 35.191 der 107.680 Beschäftigten arbeiten in deutlich betroffenen Tätigkeiten. Die Spanne entsteht, wo die amtliche Statistik mehrere Stufen offenlässt — aufgeteilt wird nichts.

Alle Werte auf Zehner gerundet; eine 0 heißt „unter 5“, nie „niemand“. Die Differenz zwischen Summenzeile und Gesamtzahl ist Rundung. Woher die Zuordnung stammt: Methodik

Qualifikationsebenen im Kreis

Beschäftigte nach Anforderungsniveau
Helfer20.190
Fachkräfte60.950
Spezialisten14.050
Experten11.860
ohne Angabe630
zusammen107.680

Block 3

Berufsfelder

Die Berufe in Ennepe-Ruhr-Kreis, nach Berufsfeldern — aufklappbar bis zur einzelnen Tätigkeit.

Woher die Beschäftigtenzahlen stammen

Die Bundesagentur für Arbeit weist für Ennepe-Ruhr-Kreis nicht jede Tätigkeit einzeln aus, sondern größere Berufsgruppen. Wo eine Gruppe mehrere Tätigkeiten umfasst, leiten wir die feinere Zahl aus regionalen Daten ab — die Gesamtzahl des Kreises bleibt dabei unverändert.

Beschäftigte nach Herkunft der Zahl
direkt aus der Kreisstatistik53.290
regional abgeleitet51.430
nicht fein auflösbar2.470
ohne Angabe zur Tätigkeit640

Regional abgeleitete Zahlen entstehen mit dem Schlüssel aus den Landesdaten der Bundesagentur für Nordrhein-Westfalen, Datenstand Dezember 2025. Wie die Ableitung geprüft wurde, steht in der Methodik.

Die Berufsfelder decken zusammen 104.720 Beschäftigte ab; 3.110 lassen sich keinem einzelnen Feld zuordnen. Abzüglich 150 aus Rundung ergibt das 107.680. Alle Werte auf Zehner gerundet; eine 0 heißt „unter 5“.

Block 4

Was daran bemerkenswert ist

Einordnung der Zahlen, keine Handlungsanweisung

Der Ennepe-Ruhr-Kreis ist ein Fall von durchgehender Unauffälligkeit. Der Anteil deutlich berührbarer Beschäftigung liegt nahe am typischen Kreis, ebenso der Anteil nicht berührbarer Tätigkeiten und die Zwischenkategorien. Auch die Qualifikationsebenen weichen kaum ab — beim Spezialistenanteil trifft der Kreis den Bundeswert sogar genau.

Die Berufsfelder verteilen sich ähnlich gleichmäßig. Nach dem größten Feld folgen Handwerk, Bürokräfte, akademische Berufe und Dienstleistungen mit praktisch identischen Anteilen — vier Felder gleicher Größe, alle nahe an ihren Bundeswerten.

Die einzige klare Struktur liegt innerhalb dieser Felder: Bei den Bürokräften gilt der weit überwiegende Teil der eingeordneten Beschäftigung als deutlich berührbar, bei den Handwerksberufen die gesamte eingeordnete Beschäftigung als nicht berührbar. Zwei gleich große Felder, gegensätzlich eingeordnet — und in der Summe ein Kreis, der in fast jeder Hinsicht mittig liegt. Das ist hier der Befund, nicht ein fehlender.

Diese Region vertiefen — was die Daten für eine konkrete Fragestellung bedeuten.

Block 5

Wo diese Aussage endet

Die Werte stammen aus Forschung zu generativer KI, nicht zu Robotik oder Automatisierung von Handarbeit.

Die Zuordnung deutscher zu internationalen Berufsgruppen ist nicht in jedem Fall eindeutig. Wo sie es nicht ist, nennen wir nur die Gesamtzahl der Gruppe, statt sie rechnerisch aufzuteilen.

Beschäftigtenzahlen sind Stichtagswerte am Arbeitsort. Sie sind keine Prognose und keine Aussage über einzelne Betriebe.

Diese Seite beschreibt, was technisch berührbar ist — nicht, was Betriebe in dieser Region tatsächlich einsetzen, und nicht, was daraus für Beschäftigung folgt. Regionale Einführungsdaten existieren nicht.

Block 6

Quellen

Jeder Datenstand behält seinen eigenen Pfad. Wer heute zitiert, dessen Link stimmt in zwei Jahren noch.

Quellen des Datenstands
BeschäftigungsstatistikStatistik der Bundesagentur für Arbeit, „Beschäftigte nach Berufen am Arbeitsort", Stichtag Januar 2026. Rohdatei mit Prüfsumme, Wiederhol-URL und Nutzungshinweis im BA-Manifest. Werte auf Vielfache von zehn gerundet.
VerteilungEigene Berechnung: Summen der BA-Werte je Berufsgruppe und Qualifikationsebene, übersetzt über den amtlichen Schlüssel der Berufsklassifikation (KldB 2010, Fassung 2020 → ISCO-08). Wo die Kreisstatistik nur eine übergeordnete Gruppe ausweist, wird die feinere Zahl regional abgeleitet — mit dem Schlüssel aus den BA-Landesdaten für Nordrhein-Westfalen, Datenstand Dezember 2025. Die Gesamtzahl des Kreises bleibt dabei unverändert.
ZitierweiseVeniora (2026): Ennepe-Ruhr-Kreis. Berufsdaten v1.1. /kreis/ennepe-ruhr-kreis/2026-q1

Wer sagt was

Beschäftigung
Statistik der Bundesagentur für Arbeit, Stichtag Januar 2026
KI-Einstufung
International Labour Organization, Working Paper 140 (2025)
Verbindung
Veniora — Übersetzung der Berufsklassifikation, regionale Kaskade, Validierung
Einordnung
Veniora, redaktionell

Die Bundesagentur für Arbeit trifft keine Aussage darüber, wie stark KI einen Beruf verändert. Die Einstufung stammt aus der ILO-Studie, die Verbindung zur regionalen Beschäftigung von Veniora.

Diese Seite zitieren

Veniora (2026): KI und Arbeit in Ennepe-Ruhr-Kreis. Regionale Analyse auf Basis der Statistik der Bundesagentur für Arbeit (Stichtag Januar 2026) und ILO Working Paper 140 (2025). Datenstand 2026-q1, Methodik v1.1. https://veniora.de/kreis/ennepe-ruhr-kreis