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Befund · Frankenthal (Pfalz) · Beschäftigte am Arbeitsort

In Frankenthal (Pfalz) arbeiten 20.060 Menschen. Ein Viertel der Beschäftigung entfällt auf Helfertätigkeiten — der höchste Wert in ganz Deutschland; Tätigkeiten, die KI deutlich verändern könnte, sind dagegen seltener als im typischen Kreis.

Beschäftigtenzahlen: Bundesagentur für Arbeit, Stichtag Januar 2026 · Berufsdaten: Forschungsstand v1.1 vom 2026-08-06

Block 1

Die Lage

20.060
Beschäftigte in Frankenthal (Pfalz)
4.606
in deutlich von KI betroffenen Tätigkeiten
8.420
in nicht von KI betroffenen Tätigkeiten

Bundesagentur für Arbeit, Stichtag Januar 2026 · alle Werte auf Zehner gerundet · Quellen im Detail

Block 2

Die Verteilung

So verteilen sich die 20.060 Beschäftigten in Frankenthal (Pfalz).

Beschäftigte nach Kategorie
nicht betroffen8.420
nicht oder gering betroffen1.870
gering betroffen1.818
gering oder deutlich betroffen1.500
deutlich betroffen4.606
Stufe ungewiss345
keine Einstufung möglich320
nicht fein auflösbar1.230
zusammen20.109

Zwischen 4.606 und 6.451 der 20.060 Beschäftigten arbeiten in deutlich betroffenen Tätigkeiten. Die Spanne entsteht, wo die amtliche Statistik mehrere Stufen offenlässt — aufgeteilt wird nichts.

Alle Werte auf Zehner gerundet; eine 0 heißt „unter 5“, nie „niemand“. Die Differenz zwischen Summenzeile und Gesamtzahl ist Rundung. Woher die Zuordnung stammt: Methodik

Qualifikationsebenen im Kreis

Beschäftigte nach Anforderungsniveau
Helfer5.050
Fachkräfte10.190
Spezialisten2.150
Experten2.680
ohne Angabe0
zusammen20.060

Block 3

Berufsfelder

Die Berufe in Frankenthal (Pfalz), nach Berufsfeldern — aufklappbar bis zur einzelnen Tätigkeit.

Woher die Beschäftigtenzahlen stammen

Die Bundesagentur für Arbeit weist für Frankenthal (Pfalz) nicht jede Tätigkeit einzeln aus, sondern größere Berufsgruppen. Wo eine Gruppe mehrere Tätigkeiten umfasst, leiten wir die feinere Zahl aus regionalen Daten ab — die Gesamtzahl des Kreises bleibt dabei unverändert.

Beschäftigte nach Herkunft der Zahl
direkt aus der Kreisstatistik8.780
regional abgeleitet10.100
nicht fein auflösbar1.230
ohne Angabe zur Tätigkeit0

Regional abgeleitete Zahlen entstehen mit dem Schlüssel aus den Landesdaten der Bundesagentur für Rheinland-Pfalz, Datenstand Dezember 2025. Wie die Ableitung geprüft wurde, steht in der Methodik.

Die Berufsfelder decken zusammen 18.880 Beschäftigte ab; 1.230 lassen sich keinem einzelnen Feld zuordnen. Abzüglich 50 aus Rundung ergibt das 20.060. Alle Werte auf Zehner gerundet; eine 0 heißt „unter 5“.

Block 4

Was daran bemerkenswert ist

Einordnung der Zahlen, keine Handlungsanweisung

Frankenthal (Pfalz) hat den höchsten Helferanteil im gesamten Bundesvergleich: Ein Viertel der Beschäftigung entfällt auf diese Ebene. Entsprechend groß ist das Feld der Hilfsarbeitskräfte, das bundesweit ebenfalls zu den größten zählt; dort gilt die eingeordnete Beschäftigung ganz überwiegend als nicht berührbar. Auch die Bediener von Anlagen und Maschinen sind deutlich stärker vertreten als im typischen Kreis und in ihrer eingeordneten Beschäftigung vollständig nicht berührbar.

Bemerkenswert ist die Form der Qualifikationsverteilung. Fachkraft- und Spezialistentätigkeiten sind deutlich seltener als im typischen Kreis, der Expertenanteil liegt dagegen darüber. Die Verteilung ist also an beiden Enden ausgeprägt und in der Mitte dünn — ein Muster, das in dieser Deutlichkeit selten ist.

Im Ergebnis bleibt der Anteil deutlich berührbarer Beschäftigung unter dem typischen Kreis, während kaum berührbare Tätigkeiten deutlich überwiegen. Was an berührbarer Beschäftigung anfällt, kommt vor allem aus dem Bürokräftefeld. Einzuschränken ist die Datenlage: Ein nennenswerter Teil der Beschäftigung trägt keine eindeutige Stufe, und der Anteil direkt erhobener Zahlen liegt niedriger als in den meisten Kreisen dieses Vergleichs.

Diese Region vertiefen — was die Daten für eine konkrete Fragestellung bedeuten.

Block 5

Wo diese Aussage endet

Die Werte stammen aus Forschung zu generativer KI, nicht zu Robotik oder Automatisierung von Handarbeit.

Die Zuordnung deutscher zu internationalen Berufsgruppen ist nicht in jedem Fall eindeutig. Wo sie es nicht ist, nennen wir nur die Gesamtzahl der Gruppe, statt sie rechnerisch aufzuteilen.

Beschäftigtenzahlen sind Stichtagswerte am Arbeitsort. Sie sind keine Prognose und keine Aussage über einzelne Betriebe.

Diese Seite beschreibt, was technisch berührbar ist — nicht, was Betriebe in dieser Region tatsächlich einsetzen, und nicht, was daraus für Beschäftigung folgt. Regionale Einführungsdaten existieren nicht.

Block 6

Quellen

Jeder Datenstand behält seinen eigenen Pfad. Wer heute zitiert, dessen Link stimmt in zwei Jahren noch.

Quellen des Datenstands
BeschäftigungsstatistikStatistik der Bundesagentur für Arbeit, „Beschäftigte nach Berufen am Arbeitsort", Stichtag Januar 2026. Rohdatei mit Prüfsumme, Wiederhol-URL und Nutzungshinweis im BA-Manifest. Werte auf Vielfache von zehn gerundet.
VerteilungEigene Berechnung: Summen der BA-Werte je Berufsgruppe und Qualifikationsebene, übersetzt über den amtlichen Schlüssel der Berufsklassifikation (KldB 2010, Fassung 2020 → ISCO-08). Wo die Kreisstatistik nur eine übergeordnete Gruppe ausweist, wird die feinere Zahl regional abgeleitet — mit dem Schlüssel aus den BA-Landesdaten für Rheinland-Pfalz, Datenstand Dezember 2025. Die Gesamtzahl des Kreises bleibt dabei unverändert.
ZitierweiseVeniora (2026): Frankenthal (Pfalz). Berufsdaten v1.1. /kreis/frankenthal-pfalz/2026-q1

Wer sagt was

Beschäftigung
Statistik der Bundesagentur für Arbeit, Stichtag Januar 2026
KI-Einstufung
International Labour Organization, Working Paper 140 (2025)
Verbindung
Veniora — Übersetzung der Berufsklassifikation, regionale Kaskade, Validierung
Einordnung
Veniora, redaktionell

Die Bundesagentur für Arbeit trifft keine Aussage darüber, wie stark KI einen Beruf verändert. Die Einstufung stammt aus der ILO-Studie, die Verbindung zur regionalen Beschäftigung von Veniora.

Diese Seite zitieren

Veniora (2026): KI und Arbeit in Frankenthal (Pfalz). Regionale Analyse auf Basis der Statistik der Bundesagentur für Arbeit (Stichtag Januar 2026) und ILO Working Paper 140 (2025). Datenstand 2026-q1, Methodik v1.1. https://veniora.de/kreis/frankenthal-pfalz