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Befund · Freyung-Grafenau · Beschäftigte am Arbeitsort

In Freyung-Grafenau arbeiten 26.980 Menschen. Fast zwei Drittel üben Fachkrafttätigkeiten aus — so viele wie in kaum einem anderen Kreis; Expertentätigkeiten sind dafür ausgesprochen selten.

Beschäftigtenzahlen: Bundesagentur für Arbeit, Stichtag Januar 2026 · Berufsdaten: Forschungsstand v1.1 vom 2026-08-06

Block 1

Die Lage

26.980
Beschäftigte in Freyung-Grafenau
6.423
in deutlich von KI betroffenen Tätigkeiten
11.308
in nicht von KI betroffenen Tätigkeiten

Bundesagentur für Arbeit, Stichtag Januar 2026 · alle Werte auf Zehner gerundet · Quellen im Detail

Block 2

Die Verteilung

So verteilen sich die 26.980 Beschäftigten in Freyung-Grafenau.

Beschäftigte nach Kategorie
nicht betroffen11.308
nicht oder gering betroffen2.610
gering betroffen3.165
gering oder deutlich betroffen1.833
deutlich betroffen6.423
Stufe ungewiss497
keine Einstufung möglich475
nicht fein auflösbar440
ohne Angabe zum Beruf350
zusammen27.101

Zwischen 6.423 und 8.753 der 26.980 Beschäftigten arbeiten in deutlich betroffenen Tätigkeiten. Die Spanne entsteht, wo die amtliche Statistik mehrere Stufen offenlässt — aufgeteilt wird nichts.

Alle Werte auf Zehner gerundet; eine 0 heißt „unter 5“, nie „niemand“. Die Differenz zwischen Summenzeile und Gesamtzahl ist Rundung. Woher die Zuordnung stammt: Methodik

Qualifikationsebenen im Kreis

Beschäftigte nach Anforderungsniveau
Helfer4.540
Fachkräfte17.170
Spezialisten3.100
Experten1.810
ohne Angabe350
zusammen26.980

Block 3

Berufsfelder

Die Berufe in Freyung-Grafenau, nach Berufsfeldern — aufklappbar bis zur einzelnen Tätigkeit.

Woher die Beschäftigtenzahlen stammen

Die Bundesagentur für Arbeit weist für Freyung-Grafenau nicht jede Tätigkeit einzeln aus, sondern größere Berufsgruppen. Wo eine Gruppe mehrere Tätigkeiten umfasst, leiten wir die feinere Zahl aus regionalen Daten ab — die Gesamtzahl des Kreises bleibt dabei unverändert.

Beschäftigte nach Herkunft der Zahl
direkt aus der Kreisstatistik13.960
regional abgeleitet12.350
nicht fein auflösbar440
ohne Angabe zur Tätigkeit350

Regional abgeleitete Zahlen entstehen mit dem Schlüssel aus den Landesdaten der Bundesagentur für Bayern, Datenstand Dezember 2025. Wie die Ableitung geprüft wurde, steht in der Methodik.

Die Berufsfelder decken zusammen 26.310 Beschäftigte ab; 790 lassen sich keinem einzelnen Feld zuordnen. Abzüglich 120 aus Rundung ergibt das 26.980. Alle Werte auf Zehner gerundet; eine 0 heißt „unter 5“.

Block 4

Was daran bemerkenswert ist

Einordnung der Zahlen, keine Handlungsanweisung

Freyung-Grafenau ist ein Kreis der Mitte — nicht statistisch, sondern in der Qualifikationsstruktur. Fachkrafttätigkeiten machen einen Anteil aus, der bundesweit zu den höchsten gehört, während an den Rändern der Skala Masse fehlt: Expertentätigkeiten gehören zu den seltensten im ganzen Kreisvergleich.

Das Handwerk ist hier das zweitgrößte Feld und im Bundesvergleich ungewöhnlich stark besetzt; seine gesamte eingeordnete Beschäftigung gilt als nicht von KI berührt. Die Bürokräfte, im Feldanteil unauffällig, bilden den erwartbaren Gegenpol mit gut drei Vierteln deutlich berührbarer eingeordneter Beschäftigung. Und die akademischen Berufe, die anderswo den Ausschlag geben, sind hier eines der schwächsten Felder überhaupt.

Insgesamt liegt der Anteil deutlich berührbarer Tätigkeiten unter dem typischen deutschen Kreis, der Anteil nicht berührbarer deutlich darüber. Bemerkenswert ist dabei, wie belastbar das Bild ist: Nur ein kleiner Rest der Beschäftigung bleibt ohne eindeutige Stufe oder ist nicht fein auflösbar. Was hier gemessen wird, trägt vergleichsweise weit.

Diese Region vertiefen — was die Daten für eine konkrete Fragestellung bedeuten.

Block 5

Wo diese Aussage endet

Die Werte stammen aus Forschung zu generativer KI, nicht zu Robotik oder Automatisierung von Handarbeit.

Die Zuordnung deutscher zu internationalen Berufsgruppen ist nicht in jedem Fall eindeutig. Wo sie es nicht ist, nennen wir nur die Gesamtzahl der Gruppe, statt sie rechnerisch aufzuteilen.

Beschäftigtenzahlen sind Stichtagswerte am Arbeitsort. Sie sind keine Prognose und keine Aussage über einzelne Betriebe.

Diese Seite beschreibt, was technisch berührbar ist — nicht, was Betriebe in dieser Region tatsächlich einsetzen, und nicht, was daraus für Beschäftigung folgt. Regionale Einführungsdaten existieren nicht.

Block 6

Quellen

Jeder Datenstand behält seinen eigenen Pfad. Wer heute zitiert, dessen Link stimmt in zwei Jahren noch.

Quellen des Datenstands
BeschäftigungsstatistikStatistik der Bundesagentur für Arbeit, „Beschäftigte nach Berufen am Arbeitsort", Stichtag Januar 2026. Rohdatei mit Prüfsumme, Wiederhol-URL und Nutzungshinweis im BA-Manifest. Werte auf Vielfache von zehn gerundet.
VerteilungEigene Berechnung: Summen der BA-Werte je Berufsgruppe und Qualifikationsebene, übersetzt über den amtlichen Schlüssel der Berufsklassifikation (KldB 2010, Fassung 2020 → ISCO-08). Wo die Kreisstatistik nur eine übergeordnete Gruppe ausweist, wird die feinere Zahl regional abgeleitet — mit dem Schlüssel aus den BA-Landesdaten für Bayern, Datenstand Dezember 2025. Die Gesamtzahl des Kreises bleibt dabei unverändert.
ZitierweiseVeniora (2026): Freyung-Grafenau. Berufsdaten v1.1. /kreis/freyung-grafenau/2026-q1

Wer sagt was

Beschäftigung
Statistik der Bundesagentur für Arbeit, Stichtag Januar 2026
KI-Einstufung
International Labour Organization, Working Paper 140 (2025)
Verbindung
Veniora — Übersetzung der Berufsklassifikation, regionale Kaskade, Validierung
Einordnung
Veniora, redaktionell

Die Bundesagentur für Arbeit trifft keine Aussage darüber, wie stark KI einen Beruf verändert. Die Einstufung stammt aus der ILO-Studie, die Verbindung zur regionalen Beschäftigung von Veniora.

Diese Seite zitieren

Veniora (2026): KI und Arbeit in Freyung-Grafenau. Regionale Analyse auf Basis der Statistik der Bundesagentur für Arbeit (Stichtag Januar 2026) und ILO Working Paper 140 (2025). Datenstand 2026-q1, Methodik v1.1. https://veniora.de/kreis/freyung-grafenau