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Befund · Fürth · Beschäftigte am Arbeitsort

Im Landkreis Fürth arbeiten 25.390 Menschen. Handwerk und Büro sind hier fast gleich groß — und liegen dabei so weit auseinander, wie zwei Felder nur können.

Beschäftigtenzahlen: Bundesagentur für Arbeit, Stichtag Januar 2026 · Berufsdaten: Forschungsstand v1.1 vom 2026-08-06

Block 1

Die Lage

25.390
Beschäftigte in Fürth
7.050
in deutlich von KI betroffenen Tätigkeiten
9.318
in nicht von KI betroffenen Tätigkeiten

Bundesagentur für Arbeit, Stichtag Januar 2026 · alle Werte auf Zehner gerundet · Quellen im Detail

Block 2

Die Verteilung

So verteilen sich die 25.390 Beschäftigten in Fürth.

Beschäftigte nach Kategorie
nicht betroffen9.318
nicht oder gering betroffen2.997
gering betroffen2.752
gering oder deutlich betroffen2.013
deutlich betroffen7.050
Stufe ungewiss298
keine Einstufung möglich373
nicht fein auflösbar570
zusammen25.371

Zwischen 7.050 und 9.361 der 25.390 Beschäftigten arbeiten in deutlich betroffenen Tätigkeiten. Die Spanne entsteht, wo die amtliche Statistik mehrere Stufen offenlässt — aufgeteilt wird nichts.

Alle Werte auf Zehner gerundet; eine 0 heißt „unter 5“, nie „niemand“. Die Differenz zwischen Summenzeile und Gesamtzahl ist Rundung. Woher die Zuordnung stammt: Methodik

Qualifikationsebenen im Kreis

Beschäftigte nach Anforderungsniveau
Helfer5.070
Fachkräfte14.870
Spezialisten3.300
Experten2.150
ohne Angabe0
zusammen25.390

Block 3

Berufsfelder

Die Berufe in Fürth, nach Berufsfeldern — aufklappbar bis zur einzelnen Tätigkeit.

Woher die Beschäftigtenzahlen stammen

Die Bundesagentur für Arbeit weist für Fürth nicht jede Tätigkeit einzeln aus, sondern größere Berufsgruppen. Wo eine Gruppe mehrere Tätigkeiten umfasst, leiten wir die feinere Zahl aus regionalen Daten ab — die Gesamtzahl des Kreises bleibt dabei unverändert.

Beschäftigte nach Herkunft der Zahl
direkt aus der Kreisstatistik13.830
regional abgeleitet10.970
nicht fein auflösbar570
ohne Angabe zur Tätigkeit0

Regional abgeleitete Zahlen entstehen mit dem Schlüssel aus den Landesdaten der Bundesagentur für Bayern, Datenstand Dezember 2025. Wie die Ableitung geprüft wurde, steht in der Methodik.

Die Berufsfelder decken zusammen 24.800 Beschäftigte ab; 570 lassen sich keinem einzelnen Feld zuordnen. Mit 20 aus Rundung ergibt das 25.390. Alle Werte auf Zehner gerundet; eine 0 heißt „unter 5“.

Block 4

Was daran bemerkenswert ist

Einordnung der Zahlen, keine Handlungsanweisung

Im Landkreis Fürth stehen sich zwei fast gleich große Felder mit entgegengesetzter Lage gegenüber. Bei den Handwerks- und verwandten Berufen fällt die gesamte eingeordnete Beschäftigung in die Stufe „nicht berührbar“. Bei den Bürokräften, kaum kleiner, gelten gut vier Fünftel der eingeordneten Beschäftigung als deutlich berührbar. Ein schärferer Gegensatz ist innerhalb eines Kreises kaum möglich.

Dazwischen liegt das größte Feld, die Techniker und gleichrangigen Berufe, das sich in weiten Teilen nicht festlegt. Der größte Block seiner eingeordneten Beschäftigung bleibt zwischen gering und deutlich offen, die deutliche Stufe spielt kaum eine Rolle. Bei den Dienstleistungs- und Verkaufsberufen, dem zweitgrößten Feld, gilt dagegen knapp die Hälfte als deutlich berührbar.

Über den ganzen Kreis liegt der Anteil deutlich berührbarer Tätigkeiten leicht über dem typischen deutschen Wert und innerhalb Bayerns praktisch auf Landesniveau. Anders als in vielen Kreisen dieser Größe steht dieses Bild auf sicherem Grund: Der Anteil ohne eindeutige Stufe oder ohne feine Auflösung gehört zu den niedrigen im Bundesvergleich.

Diese Region vertiefen — was die Daten für eine konkrete Fragestellung bedeuten.

Block 5

Wo diese Aussage endet

Die Werte stammen aus Forschung zu generativer KI, nicht zu Robotik oder Automatisierung von Handarbeit.

Die Zuordnung deutscher zu internationalen Berufsgruppen ist nicht in jedem Fall eindeutig. Wo sie es nicht ist, nennen wir nur die Gesamtzahl der Gruppe, statt sie rechnerisch aufzuteilen.

Beschäftigtenzahlen sind Stichtagswerte am Arbeitsort. Sie sind keine Prognose und keine Aussage über einzelne Betriebe.

Diese Seite beschreibt, was technisch berührbar ist — nicht, was Betriebe in dieser Region tatsächlich einsetzen, und nicht, was daraus für Beschäftigung folgt. Regionale Einführungsdaten existieren nicht.

Block 6

Quellen

Jeder Datenstand behält seinen eigenen Pfad. Wer heute zitiert, dessen Link stimmt in zwei Jahren noch.

Quellen des Datenstands
BeschäftigungsstatistikStatistik der Bundesagentur für Arbeit, „Beschäftigte nach Berufen am Arbeitsort", Stichtag Januar 2026. Rohdatei mit Prüfsumme, Wiederhol-URL und Nutzungshinweis im BA-Manifest. Werte auf Vielfache von zehn gerundet.
VerteilungEigene Berechnung: Summen der BA-Werte je Berufsgruppe und Qualifikationsebene, übersetzt über den amtlichen Schlüssel der Berufsklassifikation (KldB 2010, Fassung 2020 → ISCO-08). Wo die Kreisstatistik nur eine übergeordnete Gruppe ausweist, wird die feinere Zahl regional abgeleitet — mit dem Schlüssel aus den BA-Landesdaten für Bayern, Datenstand Dezember 2025. Die Gesamtzahl des Kreises bleibt dabei unverändert.
ZitierweiseVeniora (2026): Fürth. Berufsdaten v1.1. /kreis/fuerth/2026-q1

Wer sagt was

Beschäftigung
Statistik der Bundesagentur für Arbeit, Stichtag Januar 2026
KI-Einstufung
International Labour Organization, Working Paper 140 (2025)
Verbindung
Veniora — Übersetzung der Berufsklassifikation, regionale Kaskade, Validierung
Einordnung
Veniora, redaktionell

Die Bundesagentur für Arbeit trifft keine Aussage darüber, wie stark KI einen Beruf verändert. Die Einstufung stammt aus der ILO-Studie, die Verbindung zur regionalen Beschäftigung von Veniora.

Diese Seite zitieren

Veniora (2026): KI und Arbeit in Fürth. Regionale Analyse auf Basis der Statistik der Bundesagentur für Arbeit (Stichtag Januar 2026) und ILO Working Paper 140 (2025). Datenstand 2026-q1, Methodik v1.1. https://veniora.de/kreis/fuerth