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Befund · Grafschaft Bentheim · Beschäftigte am Arbeitsort

In der Grafschaft Bentheim arbeiten 54.880 Menschen. Beim Ausmaß trifft der Kreis den typischen deutschen Wert fast genau — was ihn unterscheidet, ist die Eindeutigkeit: Kaum ein Kreis lässt so wenig offen.

Beschäftigtenzahlen: Bundesagentur für Arbeit, Stichtag Januar 2026 · Berufsdaten: Forschungsstand v1.1 vom 2026-08-06

Block 1

Die Lage

54.880
Beschäftigte in Grafschaft Bentheim
14.036
in deutlich von KI betroffenen Tätigkeiten
23.978
in nicht von KI betroffenen Tätigkeiten

Bundesagentur für Arbeit, Stichtag Januar 2026 · alle Werte auf Zehner gerundet · Quellen im Detail

Block 2

Die Verteilung

So verteilen sich die 54.880 Beschäftigten in Grafschaft Bentheim.

Beschäftigte nach Kategorie
nicht betroffen23.978
nicht oder gering betroffen5.020
gering betroffen5.585
gering oder deutlich betroffen3.359
deutlich betroffen14.036
Stufe ungewiss837
keine Einstufung möglich565
nicht fein auflösbar910
ohne Angabe zum Beruf640
zusammen54.930

Zwischen 14.036 und 18.232 der 54.880 Beschäftigten arbeiten in deutlich betroffenen Tätigkeiten. Die Spanne entsteht, wo die amtliche Statistik mehrere Stufen offenlässt — aufgeteilt wird nichts.

Alle Werte auf Zehner gerundet; eine 0 heißt „unter 5“, nie „niemand“. Die Differenz zwischen Summenzeile und Gesamtzahl ist Rundung. Woher die Zuordnung stammt: Methodik

Qualifikationsebenen im Kreis

Beschäftigte nach Anforderungsniveau
Helfer9.470
Fachkräfte33.480
Spezialisten6.120
Experten5.170
ohne Angabe640
zusammen54.880

Block 3

Berufsfelder

Die Berufe in Grafschaft Bentheim, nach Berufsfeldern — aufklappbar bis zur einzelnen Tätigkeit.

Woher die Beschäftigtenzahlen stammen

Die Bundesagentur für Arbeit weist für Grafschaft Bentheim nicht jede Tätigkeit einzeln aus, sondern größere Berufsgruppen. Wo eine Gruppe mehrere Tätigkeiten umfasst, leiten wir die feinere Zahl aus regionalen Daten ab — die Gesamtzahl des Kreises bleibt dabei unverändert.

Beschäftigte nach Herkunft der Zahl
direkt aus der Kreisstatistik28.440
regional abgeleitet24.940
nicht fein auflösbar910
ohne Angabe zur Tätigkeit640

Regional abgeleitete Zahlen entstehen mit dem Schlüssel aus den Landesdaten der Bundesagentur für Niedersachsen, Datenstand Dezember 2025. Wie die Ableitung geprüft wurde, steht in der Methodik.

Die Berufsfelder decken zusammen 53.380 Beschäftigte ab; 1.550 lassen sich keinem einzelnen Feld zuordnen. Abzüglich 50 aus Rundung ergibt das 54.880. Alle Werte auf Zehner gerundet; eine 0 heißt „unter 5“.

Block 4

Was daran bemerkenswert ist

Einordnung der Zahlen, keine Handlungsanweisung

Die Grafschaft Bentheim liegt beim Anteil deutlich berührbarer Beschäftigung praktisch exakt auf dem typischen deutschen Wert. Was den Kreis unterscheidet, ist nicht das Ausmaß, sondern die Eindeutigkeit der Einordnung. Nur ein kleiner Teil der Beschäftigung fällt in Kategorien, die zwei Stufen offenlassen — bundesweit einer der niedrigsten Werte —, und auch der Anteil ohne eindeutige Stufe oder ohne feine Auflösung gehört zu den geringsten.

Wo andernorts vieles offenbleibt, verteilt sich die Beschäftigung hier klar auf die Stufen. Entsprechend hoch fällt der Anteil nicht berührbarer Tätigkeiten aus; er gehört bundesweit zu den höchsten. Getragen wird das vom Handwerk, dem zweitgrößten Feld, das deutlich stärker besetzt ist als üblich und dessen eingeordnete Beschäftigung praktisch vollständig als nicht berührbar gilt.

Den Gegenpol bilden wie üblich die Bürokräfte, wo gut vier Fünftel der eingeordneten Beschäftigung als deutlich berührbar eingestuft sind, sowie die Dienstleistungs- und Verkaufsberufe mit knapp der Hälfte. In der Qualifikationsstruktur überwiegen Fachkrafttätigkeiten. Die Grafschaft Bentheim ist damit ein Kreis, über den sich vergleichsweise sicher sprechen lässt — was in diesem Vergleich selten ist.

Diese Region vertiefen — was die Daten für eine konkrete Fragestellung bedeuten.

Block 5

Wo diese Aussage endet

Die Werte stammen aus Forschung zu generativer KI, nicht zu Robotik oder Automatisierung von Handarbeit.

Die Zuordnung deutscher zu internationalen Berufsgruppen ist nicht in jedem Fall eindeutig. Wo sie es nicht ist, nennen wir nur die Gesamtzahl der Gruppe, statt sie rechnerisch aufzuteilen.

Beschäftigtenzahlen sind Stichtagswerte am Arbeitsort. Sie sind keine Prognose und keine Aussage über einzelne Betriebe.

Diese Seite beschreibt, was technisch berührbar ist — nicht, was Betriebe in dieser Region tatsächlich einsetzen, und nicht, was daraus für Beschäftigung folgt. Regionale Einführungsdaten existieren nicht.

Block 6

Quellen

Jeder Datenstand behält seinen eigenen Pfad. Wer heute zitiert, dessen Link stimmt in zwei Jahren noch.

Quellen des Datenstands
BeschäftigungsstatistikStatistik der Bundesagentur für Arbeit, „Beschäftigte nach Berufen am Arbeitsort", Stichtag Januar 2026. Rohdatei mit Prüfsumme, Wiederhol-URL und Nutzungshinweis im BA-Manifest. Werte auf Vielfache von zehn gerundet.
VerteilungEigene Berechnung: Summen der BA-Werte je Berufsgruppe und Qualifikationsebene, übersetzt über den amtlichen Schlüssel der Berufsklassifikation (KldB 2010, Fassung 2020 → ISCO-08). Wo die Kreisstatistik nur eine übergeordnete Gruppe ausweist, wird die feinere Zahl regional abgeleitet — mit dem Schlüssel aus den BA-Landesdaten für Niedersachsen, Datenstand Dezember 2025. Die Gesamtzahl des Kreises bleibt dabei unverändert.
ZitierweiseVeniora (2026): Grafschaft Bentheim. Berufsdaten v1.1. /kreis/grafschaft-bentheim/2026-q1

Wer sagt was

Beschäftigung
Statistik der Bundesagentur für Arbeit, Stichtag Januar 2026
KI-Einstufung
International Labour Organization, Working Paper 140 (2025)
Verbindung
Veniora — Übersetzung der Berufsklassifikation, regionale Kaskade, Validierung
Einordnung
Veniora, redaktionell

Die Bundesagentur für Arbeit trifft keine Aussage darüber, wie stark KI einen Beruf verändert. Die Einstufung stammt aus der ILO-Studie, die Verbindung zur regionalen Beschäftigung von Veniora.

Diese Seite zitieren

Veniora (2026): KI und Arbeit in Grafschaft Bentheim. Regionale Analyse auf Basis der Statistik der Bundesagentur für Arbeit (Stichtag Januar 2026) und ILO Working Paper 140 (2025). Datenstand 2026-q1, Methodik v1.1. https://veniora.de/kreis/grafschaft-bentheim