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Befund · Harz · Beschäftigte am Arbeitsort

Im Harz arbeiten 69.190 Menschen. Tätigkeiten, die KI nach heutiger Forschung deutlich verändern könnte, sind hier so selten wie in kaum einem anderen deutschen Kreis — noch seltener als im ohnehin niedrig liegenden Sachsen-Anhalt.

Beschäftigtenzahlen: Bundesagentur für Arbeit, Stichtag Januar 2026 · Berufsdaten: Forschungsstand v1.1 vom 2026-08-06

Block 1

Die Lage

69.190
Beschäftigte in Harz
12.910
in deutlich von KI betroffenen Tätigkeiten
26.506
in nicht von KI betroffenen Tätigkeiten

Bundesagentur für Arbeit, Stichtag Januar 2026 · alle Werte auf Zehner gerundet · Quellen im Detail

Block 2

Die Verteilung

So verteilen sich die 69.190 Beschäftigten in Harz.

Beschäftigte nach Kategorie
nicht betroffen26.506
nicht oder gering betroffen8.983
gering betroffen8.665
gering oder deutlich betroffen4.702
deutlich betroffen12.910
Stufe ungewiss1.501
keine Einstufung möglich1.402
nicht fein auflösbar3.600
ohne Angabe zum Beruf940
zusammen69.209

Zwischen 12.910 und 19.113 der 69.190 Beschäftigten arbeiten in deutlich betroffenen Tätigkeiten. Die Spanne entsteht, wo die amtliche Statistik mehrere Stufen offenlässt — aufgeteilt wird nichts.

Alle Werte auf Zehner gerundet; eine 0 heißt „unter 5“, nie „niemand“. Die Differenz zwischen Summenzeile und Gesamtzahl ist Rundung. Woher die Zuordnung stammt: Methodik

Qualifikationsebenen im Kreis

Beschäftigte nach Anforderungsniveau
Helfer11.830
Fachkräfte42.600
Spezialisten7.620
Experten6.210
ohne Angabe930
zusammen69.190

Block 3

Berufsfelder

Die Berufe in Harz, nach Berufsfeldern — aufklappbar bis zur einzelnen Tätigkeit.

Woher die Beschäftigtenzahlen stammen

Die Bundesagentur für Arbeit weist für Harz nicht jede Tätigkeit einzeln aus, sondern größere Berufsgruppen. Wo eine Gruppe mehrere Tätigkeiten umfasst, leiten wir die feinere Zahl aus regionalen Daten ab — die Gesamtzahl des Kreises bleibt dabei unverändert.

Beschäftigte nach Herkunft der Zahl
direkt aus der Kreisstatistik35.740
regional abgeleitet28.930
nicht fein auflösbar3.600
ohne Angabe zur Tätigkeit940

Regional abgeleitete Zahlen entstehen mit dem Schlüssel aus den Landesdaten der Bundesagentur für Sachsen-Anhalt, Datenstand Dezember 2025. Wie die Ableitung geprüft wurde, steht in der Methodik.

Die Berufsfelder decken zusammen 64.670 Beschäftigte ab; 4.540 lassen sich keinem einzelnen Feld zuordnen. Abzüglich 20 aus Rundung ergibt das 69.190. Alle Werte auf Zehner gerundet; eine 0 heißt „unter 5“.

Block 4

Was daran bemerkenswert ist

Einordnung der Zahlen, keine Handlungsanweisung

Der Harz liegt beim Anteil deutlich berührbarer Beschäftigung ganz am unteren Rand der bundesweiten Verteilung. Bemerkenswert ist, dass der Kreis auch innerhalb Sachsen-Anhalts noch darunter bleibt — er ist also nicht einfach ein typischer Fall seiner Region.

Zur Feldstruktur passt das genau. Die Bürokräfte, in fast allen Kreisen das Feld mit dem höchsten Anteil deutlich berührbarer Tätigkeiten, sind hier so schwach besetzt wie in keinem anderen Kreis Deutschlands. Was das Feld an Eindeutigkeit mitbringt, fällt hier also kaum ins Gewicht. Stark vertreten sind stattdessen die Dienstleistungsberufe und Verkäufer sowie das Handwerk, in dem die eingeordnete Beschäftigung vollständig als nicht berührbar gilt.

Die Qualifikationsstruktur zeigt einen ungewöhnlich breiten Mittelbau: Fachkrafttätigkeiten liegen deutlich über dem typischen Kreis, Spezialisten und Experten darunter.

Einzuschränken ist die Belastbarkeit: Fast jede zehnte Beschäftigung trägt keine eindeutige Stufe oder lässt sich nicht fein auflösen — mehr als im typischen Kreis, wenn auch im landesüblichen Bereich. Der niedrige Wert ist also ein klares, aber kein scharf gezogenes Bild.

Diese Region vertiefen — was die Daten für eine konkrete Fragestellung bedeuten.

Block 5

Wo diese Aussage endet

Die Werte stammen aus Forschung zu generativer KI, nicht zu Robotik oder Automatisierung von Handarbeit.

Die Zuordnung deutscher zu internationalen Berufsgruppen ist nicht in jedem Fall eindeutig. Wo sie es nicht ist, nennen wir nur die Gesamtzahl der Gruppe, statt sie rechnerisch aufzuteilen.

Beschäftigtenzahlen sind Stichtagswerte am Arbeitsort. Sie sind keine Prognose und keine Aussage über einzelne Betriebe.

Diese Seite beschreibt, was technisch berührbar ist — nicht, was Betriebe in dieser Region tatsächlich einsetzen, und nicht, was daraus für Beschäftigung folgt. Regionale Einführungsdaten existieren nicht.

Block 6

Quellen

Jeder Datenstand behält seinen eigenen Pfad. Wer heute zitiert, dessen Link stimmt in zwei Jahren noch.

Quellen des Datenstands
BeschäftigungsstatistikStatistik der Bundesagentur für Arbeit, „Beschäftigte nach Berufen am Arbeitsort", Stichtag Januar 2026. Rohdatei mit Prüfsumme, Wiederhol-URL und Nutzungshinweis im BA-Manifest. Werte auf Vielfache von zehn gerundet.
VerteilungEigene Berechnung: Summen der BA-Werte je Berufsgruppe und Qualifikationsebene, übersetzt über den amtlichen Schlüssel der Berufsklassifikation (KldB 2010, Fassung 2020 → ISCO-08). Wo die Kreisstatistik nur eine übergeordnete Gruppe ausweist, wird die feinere Zahl regional abgeleitet — mit dem Schlüssel aus den BA-Landesdaten für Sachsen-Anhalt, Datenstand Dezember 2025. Die Gesamtzahl des Kreises bleibt dabei unverändert.
ZitierweiseVeniora (2026): Harz. Berufsdaten v1.1. /kreis/harz/2026-q1

Wer sagt was

Beschäftigung
Statistik der Bundesagentur für Arbeit, Stichtag Januar 2026
KI-Einstufung
International Labour Organization, Working Paper 140 (2025)
Verbindung
Veniora — Übersetzung der Berufsklassifikation, regionale Kaskade, Validierung
Einordnung
Veniora, redaktionell

Die Bundesagentur für Arbeit trifft keine Aussage darüber, wie stark KI einen Beruf verändert. Die Einstufung stammt aus der ILO-Studie, die Verbindung zur regionalen Beschäftigung von Veniora.

Diese Seite zitieren

Veniora (2026): KI und Arbeit in Harz. Regionale Analyse auf Basis der Statistik der Bundesagentur für Arbeit (Stichtag Januar 2026) und ILO Working Paper 140 (2025). Datenstand 2026-q1, Methodik v1.1. https://veniora.de/kreis/harz