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Befund · Karlsruhe · Beschäftigte am Arbeitsort

Im Landkreis Karlsruhe arbeiten 151.090 Menschen. In fast allen Gesamtwerten liegt der Kreis nahe am typischen deutschen Kreis; die Spannung steckt im Verhältnis seiner beiden größten Berufsfelder.

Beschäftigtenzahlen: Bundesagentur für Arbeit, Stichtag Januar 2026 · Berufsdaten: Forschungsstand v1.1 vom 2026-08-06

Block 1

Die Lage

151.090
Beschäftigte in Karlsruhe
42.000
in deutlich von KI betroffenen Tätigkeiten
57.961
in nicht von KI betroffenen Tätigkeiten

Bundesagentur für Arbeit, Stichtag Januar 2026 · alle Werte auf Zehner gerundet · Quellen im Detail

Block 2

Die Verteilung

So verteilen sich die 151.090 Beschäftigten in Karlsruhe.

Beschäftigte nach Kategorie
nicht betroffen57.961
nicht oder gering betroffen15.189
gering betroffen15.347
gering oder deutlich betroffen11.120
deutlich betroffen42.000
Stufe ungewiss2.625
keine Einstufung möglich3.229
nicht fein auflösbar3.800
ohne Angabe zum Beruf20
zusammen151.291

Zwischen 42.000 und 55.745 der 151.090 Beschäftigten arbeiten in deutlich betroffenen Tätigkeiten. Die Spanne entsteht, wo die amtliche Statistik mehrere Stufen offenlässt — aufgeteilt wird nichts.

Alle Werte auf Zehner gerundet; eine 0 heißt „unter 5“, nie „niemand“. Die Differenz zwischen Summenzeile und Gesamtzahl ist Rundung. Woher die Zuordnung stammt: Methodik

Qualifikationsebenen im Kreis

Beschäftigte nach Anforderungsniveau
Helfer29.880
Fachkräfte79.490
Spezialisten23.780
Experten17.930
ohne Angabe10
zusammen151.090

Block 3

Berufsfelder

Die Berufe in Karlsruhe, nach Berufsfeldern — aufklappbar bis zur einzelnen Tätigkeit.

Woher die Beschäftigtenzahlen stammen

Die Bundesagentur für Arbeit weist für Karlsruhe nicht jede Tätigkeit einzeln aus, sondern größere Berufsgruppen. Wo eine Gruppe mehrere Tätigkeiten umfasst, leiten wir die feinere Zahl aus regionalen Daten ab — die Gesamtzahl des Kreises bleibt dabei unverändert.

Beschäftigte nach Herkunft der Zahl
direkt aus der Kreisstatistik74.530
regional abgeleitet72.940
nicht fein auflösbar3.800
ohne Angabe zur Tätigkeit20

Regional abgeleitete Zahlen entstehen mit dem Schlüssel aus den Landesdaten der Bundesagentur für Baden-Württemberg, Datenstand Dezember 2025. Wie die Ableitung geprüft wurde, steht in der Methodik.

Die Berufsfelder decken zusammen 147.470 Beschäftigte ab; 3.820 lassen sich keinem einzelnen Feld zuordnen. Abzüglich 200 aus Rundung ergibt das 151.090. Alle Werte auf Zehner gerundet; eine 0 heißt „unter 5“.

Block 4

Was daran bemerkenswert ist

Einordnung der Zahlen, keine Handlungsanweisung

Der Landkreis Karlsruhe ist in der Summe unauffällig. Der Anteil an Tätigkeiten, die KI nach heutiger Forschung deutlich verändern könnte, liegt leicht über dem typischen Kreis, der Anteil nicht berührbarer Tätigkeiten nahe daran. Auch die Berufsfelder sind gleichmäßig verteilt; keines fällt aus dem Rahmen.

Der eigentliche Befund liegt im Verhältnis der beiden größten Felder, die zusammen rund ein Drittel der Beschäftigung stellen. Bei den Technikerberufen gilt nur ein sehr kleiner Teil der eingeordneten Beschäftigung als eindeutig deutlich berührbar; die Kategorien verteilen sich breit über geringe Berührbarkeit, Unberührtheit und zwei offene Bänder. Bei den Bürokräften ist es fast umgekehrt: Dort gilt der weit überwiegende Teil als deutlich berührbar.

In der Qualifikationsstruktur fällt nur die Fachkräfteebene heraus, die unter dem typischen Kreis bleibt, während Helfer und Spezialisten leicht darüber liegen.

Der Kreis ist damit ein Beispiel dafür, wie sich ein durchschnittliches Gesamtbild aus sehr ungleich eingeordneten Teilen zusammensetzen kann.

Diese Region vertiefen — was die Daten für eine konkrete Fragestellung bedeuten.

Block 5

Wo diese Aussage endet

Die Werte stammen aus Forschung zu generativer KI, nicht zu Robotik oder Automatisierung von Handarbeit.

Die Zuordnung deutscher zu internationalen Berufsgruppen ist nicht in jedem Fall eindeutig. Wo sie es nicht ist, nennen wir nur die Gesamtzahl der Gruppe, statt sie rechnerisch aufzuteilen.

Beschäftigtenzahlen sind Stichtagswerte am Arbeitsort. Sie sind keine Prognose und keine Aussage über einzelne Betriebe.

Diese Seite beschreibt, was technisch berührbar ist — nicht, was Betriebe in dieser Region tatsächlich einsetzen, und nicht, was daraus für Beschäftigung folgt. Regionale Einführungsdaten existieren nicht.

Block 6

Quellen

Jeder Datenstand behält seinen eigenen Pfad. Wer heute zitiert, dessen Link stimmt in zwei Jahren noch.

Quellen des Datenstands
BeschäftigungsstatistikStatistik der Bundesagentur für Arbeit, „Beschäftigte nach Berufen am Arbeitsort", Stichtag Januar 2026. Rohdatei mit Prüfsumme, Wiederhol-URL und Nutzungshinweis im BA-Manifest. Werte auf Vielfache von zehn gerundet.
VerteilungEigene Berechnung: Summen der BA-Werte je Berufsgruppe und Qualifikationsebene, übersetzt über den amtlichen Schlüssel der Berufsklassifikation (KldB 2010, Fassung 2020 → ISCO-08). Wo die Kreisstatistik nur eine übergeordnete Gruppe ausweist, wird die feinere Zahl regional abgeleitet — mit dem Schlüssel aus den BA-Landesdaten für Baden-Württemberg, Datenstand Dezember 2025. Die Gesamtzahl des Kreises bleibt dabei unverändert.
ZitierweiseVeniora (2026): Karlsruhe. Berufsdaten v1.1. /kreis/karlsruhe/2026-q1

Wer sagt was

Beschäftigung
Statistik der Bundesagentur für Arbeit, Stichtag Januar 2026
KI-Einstufung
International Labour Organization, Working Paper 140 (2025)
Verbindung
Veniora — Übersetzung der Berufsklassifikation, regionale Kaskade, Validierung
Einordnung
Veniora, redaktionell

Die Bundesagentur für Arbeit trifft keine Aussage darüber, wie stark KI einen Beruf verändert. Die Einstufung stammt aus der ILO-Studie, die Verbindung zur regionalen Beschäftigung von Veniora.

Diese Seite zitieren

Veniora (2026): KI und Arbeit in Karlsruhe. Regionale Analyse auf Basis der Statistik der Bundesagentur für Arbeit (Stichtag Januar 2026) und ILO Working Paper 140 (2025). Datenstand 2026-q1, Methodik v1.1. https://veniora.de/kreis/karlsruhe