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Befund · Märkisch-Oderland · Beschäftigte am Arbeitsort

In Märkisch-Oderland arbeiten 52.630 Menschen. Deutlich berührbare Tätigkeiten sind hier seltener als im typischen deutschen Kreis — vor allem aber bleibt ungewöhnlich viel Beschäftigung zwischen zwei Einstufungen in der Schwebe.

Beschäftigtenzahlen: Bundesagentur für Arbeit, Stichtag Januar 2026 · Berufsdaten: Forschungsstand v1.1 vom 2026-08-06

Block 1

Die Lage

52.630
Beschäftigte in Märkisch-Oderland
11.205
in deutlich von KI betroffenen Tätigkeiten
19.310
in nicht von KI betroffenen Tätigkeiten

Bundesagentur für Arbeit, Stichtag Januar 2026 · alle Werte auf Zehner gerundet · Quellen im Detail

Block 2

Die Verteilung

So verteilen sich die 52.630 Beschäftigten in Märkisch-Oderland.

Beschäftigte nach Kategorie
nicht betroffen19.310
nicht oder gering betroffen7.148
gering betroffen6.172
gering oder deutlich betroffen4.281
deutlich betroffen11.205
Stufe ungewiss1.006
keine Einstufung möglich487
nicht fein auflösbar2.930
ohne Angabe zum Beruf280
zusammen52.819

Zwischen 11.205 und 16.492 der 52.630 Beschäftigten arbeiten in deutlich betroffenen Tätigkeiten. Die Spanne entsteht, wo die amtliche Statistik mehrere Stufen offenlässt — aufgeteilt wird nichts.

Alle Werte auf Zehner gerundet; eine 0 heißt „unter 5“, nie „niemand“. Die Differenz zwischen Summenzeile und Gesamtzahl ist Rundung. Woher die Zuordnung stammt: Methodik

Qualifikationsebenen im Kreis

Beschäftigte nach Anforderungsniveau
Helfer9.790
Fachkräfte30.910
Spezialisten6.280
Experten5.380
ohne Angabe280
zusammen52.630

Block 3

Berufsfelder

Die Berufe in Märkisch-Oderland, nach Berufsfeldern — aufklappbar bis zur einzelnen Tätigkeit.

Woher die Beschäftigtenzahlen stammen

Die Bundesagentur für Arbeit weist für Märkisch-Oderland nicht jede Tätigkeit einzeln aus, sondern größere Berufsgruppen. Wo eine Gruppe mehrere Tätigkeiten umfasst, leiten wir die feinere Zahl aus regionalen Daten ab — die Gesamtzahl des Kreises bleibt dabei unverändert.

Beschäftigte nach Herkunft der Zahl
direkt aus der Kreisstatistik27.500
regional abgeleitet22.110
nicht fein auflösbar2.930
ohne Angabe zur Tätigkeit280

Regional abgeleitete Zahlen entstehen mit dem Schlüssel aus den Landesdaten der Bundesagentur für Brandenburg, Datenstand Dezember 2025. Wie die Ableitung geprüft wurde, steht in der Methodik.

Die Berufsfelder decken zusammen 49.610 Beschäftigte ab; 3.210 lassen sich keinem einzelnen Feld zuordnen. Abzüglich 190 aus Rundung ergibt das 52.630. Alle Werte auf Zehner gerundet; eine 0 heißt „unter 5“.

Block 4

Was daran bemerkenswert ist

Einordnung der Zahlen, keine Handlungsanweisung

Der niedrige Betroffenheitswert von Märkisch-Oderland ist weniger ein Merkmal des Kreises als seiner Landeslage: Innerhalb Brandenburgs trifft der Wert den Landesmedian nahezu exakt. Bundesweit gehört er zum unteren Rand, im eigenen Land ist er der Normalfall.

Was den Kreis eigenständig prägt, ist etwas anderes: Der Anteil an Beschäftigung, der keiner einzelnen Stufe zugeordnet werden kann, sondern zwischen zwei Stufen offenbleibt, gehört bundesweit zu den höchsten. Ein erheblicher Teil der Einordnung bleibt hier unentschieden.

Das Muster wiederholt sich in den Feldern. Im größten Feld, den Technikern, verteilt sich die eingeordnete Beschäftigung überwiegend auf gering berührbare Tätigkeiten und auf Kategorien, die zwischen zwei Stufen liegen. Ähnlich uneinheitlich sind die Dienstleistungsberufe und Verkäufer, die hier deutlich größer besetzt sind als im typischen Kreis. Klar fallen dagegen nur die Ränder aus. Bei den Bürokräften gilt der überwiegende Teil der eingeordneten Beschäftigung als deutlich berührbar, im Handwerk entfällt sie geschlossen auf kaum berührbare Tätigkeiten. Nur ist das Bürofeld hier deutlich kleiner als anderswo.

Unter dem Strich ist das ein Kreis, dessen Einordnung weniger scharf ausfällt als in vielen anderen — nicht wegen fehlender Daten, sondern weil die Tätigkeiten selbst sich weniger eindeutig zuordnen lassen.

Diese Region vertiefen — was die Daten für eine konkrete Fragestellung bedeuten.

Block 5

Wo diese Aussage endet

Die Werte stammen aus Forschung zu generativer KI, nicht zu Robotik oder Automatisierung von Handarbeit.

Die Zuordnung deutscher zu internationalen Berufsgruppen ist nicht in jedem Fall eindeutig. Wo sie es nicht ist, nennen wir nur die Gesamtzahl der Gruppe, statt sie rechnerisch aufzuteilen.

Beschäftigtenzahlen sind Stichtagswerte am Arbeitsort. Sie sind keine Prognose und keine Aussage über einzelne Betriebe.

Diese Seite beschreibt, was technisch berührbar ist — nicht, was Betriebe in dieser Region tatsächlich einsetzen, und nicht, was daraus für Beschäftigung folgt. Regionale Einführungsdaten existieren nicht.

Block 6

Quellen

Jeder Datenstand behält seinen eigenen Pfad. Wer heute zitiert, dessen Link stimmt in zwei Jahren noch.

Quellen des Datenstands
BeschäftigungsstatistikStatistik der Bundesagentur für Arbeit, „Beschäftigte nach Berufen am Arbeitsort", Stichtag Januar 2026. Rohdatei mit Prüfsumme, Wiederhol-URL und Nutzungshinweis im BA-Manifest. Werte auf Vielfache von zehn gerundet.
VerteilungEigene Berechnung: Summen der BA-Werte je Berufsgruppe und Qualifikationsebene, übersetzt über den amtlichen Schlüssel der Berufsklassifikation (KldB 2010, Fassung 2020 → ISCO-08). Wo die Kreisstatistik nur eine übergeordnete Gruppe ausweist, wird die feinere Zahl regional abgeleitet — mit dem Schlüssel aus den BA-Landesdaten für Brandenburg, Datenstand Dezember 2025. Die Gesamtzahl des Kreises bleibt dabei unverändert.
ZitierweiseVeniora (2026): Märkisch-Oderland. Berufsdaten v1.1. /kreis/maerkisch-oderland/2026-q1

Wer sagt was

Beschäftigung
Statistik der Bundesagentur für Arbeit, Stichtag Januar 2026
KI-Einstufung
International Labour Organization, Working Paper 140 (2025)
Verbindung
Veniora — Übersetzung der Berufsklassifikation, regionale Kaskade, Validierung
Einordnung
Veniora, redaktionell

Die Bundesagentur für Arbeit trifft keine Aussage darüber, wie stark KI einen Beruf verändert. Die Einstufung stammt aus der ILO-Studie, die Verbindung zur regionalen Beschäftigung von Veniora.

Diese Seite zitieren

Veniora (2026): KI und Arbeit in Märkisch-Oderland. Regionale Analyse auf Basis der Statistik der Bundesagentur für Arbeit (Stichtag Januar 2026) und ILO Working Paper 140 (2025). Datenstand 2026-q1, Methodik v1.1. https://veniora.de/kreis/maerkisch-oderland