Befund · Mainz-Bingen · Beschäftigte am Arbeitsort
In Mainz-Bingen arbeiten 61.490 Menschen. Gut jede dritte Beschäftigung entfällt auf eine Tätigkeit, die KI nach heutiger Forschung deutlich verändern könnte — weit mehr als im typischen Kreis und weit mehr als im übrigen Rheinland-Pfalz.
Beschäftigtenzahlen: Bundesagentur für Arbeit, Stichtag Januar 2026 · Berufsdaten: Forschungsstand v1.1 vom 2026-08-06
Block 1
Die Lage
61.490
Beschäftigte in Mainz-Bingen
22.251
in deutlich von KI betroffenen Tätigkeiten
19.003
in nicht von KI betroffenen Tätigkeiten
Bundesagentur für Arbeit, Stichtag Januar 2026 · alle Werte auf Zehner gerundet · Quellen im Detail
Block 2
Die Verteilung
So verteilen sich die 61.490 Beschäftigten in Mainz-Bingen.
Beschäftigte nach Kategorie
nicht betroffen
19.003
nicht oder gering betroffen
5.704
gering betroffen
6.163
gering oder deutlich betroffen
3.449
deutlich betroffen
22.251
Stufe ungewiss
1.150
keine Einstufung möglich
369
nicht fein auflösbar
3.520
zusammen
61.609
Zwischen 22.251 und 26.850 der 61.490 Beschäftigten arbeiten in deutlich betroffenen Tätigkeiten. Die Spanne entsteht, wo die amtliche Statistik mehrere Stufen offenlässt — aufgeteilt wird nichts.
Alle Werte auf Zehner gerundet; eine 0 heißt „unter 5“, nie „niemand“. Die Differenz zwischen Summenzeile und Gesamtzahl ist Rundung. Woher die Zuordnung stammt: Methodik
Qualifikationsebenen im Kreis
Beschäftigte nach Anforderungsniveau
Helfer
9.010
Fachkräfte
30.350
Spezialisten
14.330
Experten
7.810
ohne Angabe
0
zusammen
61.490
Block 3
Berufsfelder
Die Berufe in Mainz-Bingen, nach Berufsfeldern — aufklappbar bis zur einzelnen Tätigkeit.
Dass eine Tätigkeit von KI berührbar ist, heißt nicht, dass Betriebe in Mainz-Bingen sie heute so einsetzen.
Dass eine Tätigkeit von KI berührbar ist, heißt nicht, dass Betriebe in Mainz-Bingen sie heute so einsetzen.
Dass eine Tätigkeit von KI berührbar ist, heißt nicht, dass Betriebe in Mainz-Bingen sie heute so einsetzen.
Dass eine Tätigkeit von KI berührbar ist, heißt nicht, dass Betriebe in Mainz-Bingen sie heute so einsetzen.
Dass eine Tätigkeit von KI berührbar ist, heißt nicht, dass Betriebe in Mainz-Bingen sie heute so einsetzen.
Dass eine Tätigkeit von KI berührbar ist, heißt nicht, dass Betriebe in Mainz-Bingen sie heute so einsetzen.
Dass eine Tätigkeit von KI berührbar ist, heißt nicht, dass Betriebe in Mainz-Bingen sie heute so einsetzen.
Dass eine Tätigkeit von KI berührbar ist, heißt nicht, dass Betriebe in Mainz-Bingen sie heute so einsetzen.
Dass eine Tätigkeit von KI berührbar ist, heißt nicht, dass Betriebe in Mainz-Bingen sie heute so einsetzen.
Dass eine Tätigkeit von KI berührbar ist, heißt nicht, dass Betriebe in Mainz-Bingen sie heute so einsetzen.
Woher die Beschäftigtenzahlen stammen
Die Bundesagentur für Arbeit weist für Mainz-Bingen nicht jede Tätigkeit einzeln aus, sondern größere Berufsgruppen. Wo eine Gruppe mehrere Tätigkeiten umfasst, leiten wir die feinere Zahl aus regionalen Daten ab — die Gesamtzahl des Kreises bleibt dabei unverändert.
Beschäftigte nach Herkunft der Zahl
direkt aus der Kreisstatistik
34.670
regional abgeleitet
23.420
nicht fein auflösbar
3.520
ohne Angabe zur Tätigkeit
0
Regional abgeleitete Zahlen entstehen mit dem Schlüssel aus den Landesdaten der Bundesagentur für Rheinland-Pfalz, Datenstand Dezember 2025. Wie die Ableitung geprüft wurde, steht in der Methodik.
Die Berufsfelder decken zusammen 58.090 Beschäftigte ab; 3.520 lassen sich keinem einzelnen Feld zuordnen. Abzüglich 120 aus Rundung ergibt das 61.490. Alle Werte auf Zehner gerundet; eine 0 heißt „unter 5“.
Block 4
Was daran bemerkenswert ist
Einordnung der Zahlen, keine Handlungsanweisung
Mainz-Bingen zeigt einen der schärfsten Feldbefunde überhaupt. Die akademischen Berufe bilden hier das größte Feld und gehören in ihrer Größe bundesweit zu den höchsten — und von ihrer eingeordneten Beschäftigung gilt fast alles als deutlich berührbar. Ein so hoher Anteil in einem so großen Feld ist ungewöhnlich.
Das zweitgrößte Feld liegt genau gegenteilig. Bei den Technikern gilt nur ein kleiner Bruchteil der eingeordneten Beschäftigung als deutlich berührbar; der Rest verteilt sich auf gering berührbare und zwischen zwei Stufen offene Kategorien. Zugleich gehört dieses Feld in seiner Größe zu den bundesweit kleinsten — der Kreis hat also gerade dort wenig Gewicht, wo das Bild uneindeutig bliebe.
Auch die Qualifikationsstruktur ist eindeutig: Der Anteil an Spezialistentätigkeiten ist bundesweit der höchste überhaupt, während Fachkrafttätigkeiten deutlich seltener sind als im typischen Kreis.
Bemerkenswert ist dabei die Konzentration: Ein einzelner Beruf — technischer und medizinischer Vertrieb — trägt allein einen erheblichen Teil der Kreisbeschäftigung, über die Hälfte dessen, was alle belastbar gezählten Berufe zusammen ausmachen. Der hohe Kreiswert ruht damit auf einer schmalen Basis.
Die Werte stammen aus Forschung zu generativer KI, nicht zu Robotik oder Automatisierung von Handarbeit.
Die Zuordnung deutscher zu internationalen Berufsgruppen ist nicht in jedem Fall eindeutig. Wo sie es nicht ist, nennen wir nur die Gesamtzahl der Gruppe, statt sie rechnerisch aufzuteilen.
Beschäftigtenzahlen sind Stichtagswerte am Arbeitsort. Sie sind keine Prognose und keine Aussage über einzelne Betriebe.
Diese Seite beschreibt, was technisch berührbar ist — nicht, was Betriebe in dieser Region tatsächlich einsetzen, und nicht, was daraus für Beschäftigung folgt. Regionale Einführungsdaten existieren nicht.
Block 6
Quellen
Jeder Datenstand behält seinen eigenen Pfad. Wer heute zitiert, dessen Link stimmt in zwei Jahren noch.
Quellen des Datenstands
Beschäftigungsstatistik
Statistik der Bundesagentur für Arbeit, „Beschäftigte nach Berufen am Arbeitsort", Stichtag Januar 2026. Rohdatei mit Prüfsumme, Wiederhol-URL und Nutzungshinweis im BA-Manifest. Werte auf Vielfache von zehn gerundet.
Verteilung
Eigene Berechnung: Summen der BA-Werte je Berufsgruppe und Qualifikationsebene, übersetzt über den amtlichen Schlüssel der Berufsklassifikation (KldB 2010, Fassung 2020 → ISCO-08). Wo die Kreisstatistik nur eine übergeordnete Gruppe ausweist, wird die feinere Zahl regional abgeleitet — mit dem Schlüssel aus den BA-Landesdaten für Rheinland-Pfalz, Datenstand Dezember 2025. Die Gesamtzahl des Kreises bleibt dabei unverändert.
Statistik der Bundesagentur für Arbeit, Stichtag Januar 2026
KI-Einstufung
International Labour Organization, Working Paper 140 (2025)
Verbindung
Veniora — Übersetzung der Berufsklassifikation, regionale Kaskade, Validierung
Einordnung
Veniora, redaktionell
Die Bundesagentur für Arbeit trifft keine Aussage darüber, wie stark KI einen Beruf verändert. Die Einstufung stammt aus der ILO-Studie, die Verbindung zur regionalen Beschäftigung von Veniora.
Diese Seite zitieren
Veniora (2026): KI und Arbeit in Mainz-Bingen. Regionale Analyse auf Basis der Statistik der Bundesagentur für Arbeit (Stichtag Januar 2026) und ILO Working Paper 140 (2025). Datenstand 2026-q1, Methodik v1.1. https://veniora.de/kreis/mainz-bingen