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Befund · München, Landeshauptstadt · Beschäftigte am Arbeitsort

In der Landeshauptstadt München arbeiten 967.810 Menschen. Gut vier von zehn üben eine Tätigkeit aus, die KI nach heutiger Forschung deutlich verändern könnte — und der Anteil an Expertentätigkeiten ist der höchste bundesweit.

Beschäftigtenzahlen: Bundesagentur für Arbeit, Stichtag Januar 2026 · Berufsdaten: Forschungsstand v1.1 vom 2026-08-06

Block 1

Die Lage

967.810
Beschäftigte in München, Landeshauptstadt
417.530
in deutlich von KI betroffenen Tätigkeiten
213.545
in nicht von KI betroffenen Tätigkeiten

Bundesagentur für Arbeit, Stichtag Januar 2026 · alle Werte auf Zehner gerundet · Quellen im Detail

Block 2

Die Verteilung

So verteilen sich die 967.810 Beschäftigten in München, Landeshauptstadt.

Beschäftigte nach Kategorie
nicht betroffen213.545
nicht oder gering betroffen71.998
gering betroffen120.665
gering oder deutlich betroffen62.886
deutlich betroffen417.530
Stufe ungewiss38.656
keine Einstufung möglich8.600
nicht fein auflösbar32.900
ohne Angabe zum Beruf1.170
zusammen967.950

Zwischen 417.530 und 519.072 der 967.810 Beschäftigten arbeiten in deutlich betroffenen Tätigkeiten. Die Spanne entsteht, wo die amtliche Statistik mehrere Stufen offenlässt — aufgeteilt wird nichts.

Alle Werte auf Zehner gerundet; eine 0 heißt „unter 5“, nie „niemand“. Die Differenz zwischen Summenzeile und Gesamtzahl ist Rundung. Woher die Zuordnung stammt: Methodik

Qualifikationsebenen im Kreis

Beschäftigte nach Anforderungsniveau
Helfer93.710
Fachkräfte376.950
Spezialisten198.160
Experten297.850
ohne Angabe1.150
zusammen967.810

Block 3

Berufsfelder

Die Berufe in München, Landeshauptstadt, nach Berufsfeldern — aufklappbar bis zur einzelnen Tätigkeit.

Woher die Beschäftigtenzahlen stammen

Die Bundesagentur für Arbeit weist für München, Landeshauptstadt nicht jede Tätigkeit einzeln aus, sondern größere Berufsgruppen. Wo eine Gruppe mehrere Tätigkeiten umfasst, leiten wir die feinere Zahl aus regionalen Daten ab — die Gesamtzahl des Kreises bleibt dabei unverändert.

Beschäftigte nach Herkunft der Zahl
direkt aus der Kreisstatistik401.140
regional abgeleitet532.740
nicht fein auflösbar32.900
ohne Angabe zur Tätigkeit1.170

Regional abgeleitete Zahlen entstehen mit dem Schlüssel aus den Landesdaten der Bundesagentur für Bayern, Datenstand Dezember 2025. Wie die Ableitung geprüft wurde, steht in der Methodik.

Die Berufsfelder decken zusammen 933.880 Beschäftigte ab; 34.070 lassen sich keinem einzelnen Feld zuordnen. Abzüglich 140 aus Rundung ergibt das 967.810. Alle Werte auf Zehner gerundet; eine 0 heißt „unter 5“.

Block 4

Was daran bemerkenswert ist

Einordnung der Zahlen, keine Handlungsanweisung

Die Landeshauptstadt München ist der äußerste Fall dieses Pakets. Beim Anteil der Expertentätigkeiten steht sie an der Spitze aller Kreise, und die übrige Qualifikationsstruktur folgt: Spezialistentätigkeiten gehören ebenfalls zu den häufigsten, Fachkraft- und Helfertätigkeiten zu den seltensten überhaupt. Die Beschäftigung ist an beiden Enden verschoben.

Die Berufsfelder zeigen dasselbe. Akademische Berufe bilden das größte Feld und stehen bundesweit ganz oben; gut die Hälfte der dort eingeordneten Beschäftigung gilt als deutlich berührbar. Bei den Bürokräften ist es fast alles, was sich eindeutig zuordnen lässt. Die Gegenseite fehlt weitgehend: Handwerk, Hilfsarbeitskräfte und Maschinenbedienung gehören sämtlich zu den am schwächsten besetzten bundesweit.

Einen Gegenpol gibt es dennoch, und er liegt im zweitgrößten Feld: Bei den Technikerberufen trägt die eingeordnete Beschäftigung kaum deutlich berührbare Tätigkeiten; dort überwiegen geringe Berührbarkeit und Kategorien, die zwischen zwei Stufen offenbleiben.

Zur Einordnung gehört, dass gut die Hälfte der Zahlen regional abgeleitet entsteht.

Diese Region vertiefen — was die Daten für eine konkrete Fragestellung bedeuten.

Block 5

Wo diese Aussage endet

Die Werte stammen aus Forschung zu generativer KI, nicht zu Robotik oder Automatisierung von Handarbeit.

Die Zuordnung deutscher zu internationalen Berufsgruppen ist nicht in jedem Fall eindeutig. Wo sie es nicht ist, nennen wir nur die Gesamtzahl der Gruppe, statt sie rechnerisch aufzuteilen.

Beschäftigtenzahlen sind Stichtagswerte am Arbeitsort. Sie sind keine Prognose und keine Aussage über einzelne Betriebe.

Diese Seite beschreibt, was technisch berührbar ist — nicht, was Betriebe in dieser Region tatsächlich einsetzen, und nicht, was daraus für Beschäftigung folgt. Regionale Einführungsdaten existieren nicht.

Block 6

Quellen

Jeder Datenstand behält seinen eigenen Pfad. Wer heute zitiert, dessen Link stimmt in zwei Jahren noch.

Quellen des Datenstands
BeschäftigungsstatistikStatistik der Bundesagentur für Arbeit, „Beschäftigte nach Berufen am Arbeitsort", Stichtag Januar 2026. Rohdatei mit Prüfsumme, Wiederhol-URL und Nutzungshinweis im BA-Manifest. Werte auf Vielfache von zehn gerundet.
VerteilungEigene Berechnung: Summen der BA-Werte je Berufsgruppe und Qualifikationsebene, übersetzt über den amtlichen Schlüssel der Berufsklassifikation (KldB 2010, Fassung 2020 → ISCO-08). Wo die Kreisstatistik nur eine übergeordnete Gruppe ausweist, wird die feinere Zahl regional abgeleitet — mit dem Schlüssel aus den BA-Landesdaten für Bayern, Datenstand Dezember 2025. Die Gesamtzahl des Kreises bleibt dabei unverändert.
ZitierweiseVeniora (2026): München, Landeshauptstadt. Berufsdaten v1.1. /kreis/muenchen-landeshauptstadt/2026-q1

Wer sagt was

Beschäftigung
Statistik der Bundesagentur für Arbeit, Stichtag Januar 2026
KI-Einstufung
International Labour Organization, Working Paper 140 (2025)
Verbindung
Veniora — Übersetzung der Berufsklassifikation, regionale Kaskade, Validierung
Einordnung
Veniora, redaktionell

Die Bundesagentur für Arbeit trifft keine Aussage darüber, wie stark KI einen Beruf verändert. Die Einstufung stammt aus der ILO-Studie, die Verbindung zur regionalen Beschäftigung von Veniora.

Diese Seite zitieren

Veniora (2026): KI und Arbeit in München, Landeshauptstadt. Regionale Analyse auf Basis der Statistik der Bundesagentur für Arbeit (Stichtag Januar 2026) und ILO Working Paper 140 (2025). Datenstand 2026-q1, Methodik v1.1. https://veniora.de/kreis/muenchen-landeshauptstadt