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Befund · Oldenburg · Beschäftigte am Arbeitsort

Im Landkreis Oldenburg arbeiten 43.010 Menschen. Fast die Hälfte der Beschäftigung entfällt auf Tätigkeiten, die KI nach heutiger Forschung kaum berührt — bundesweit einer der höchsten Werte.

Beschäftigtenzahlen: Bundesagentur für Arbeit, Stichtag Januar 2026 · Berufsdaten: Forschungsstand v1.1 vom 2026-08-06

Block 1

Die Lage

43.010
Beschäftigte in Oldenburg
9.653
in deutlich von KI betroffenen Tätigkeiten
20.289
in nicht von KI betroffenen Tätigkeiten

Bundesagentur für Arbeit, Stichtag Januar 2026 · alle Werte auf Zehner gerundet · Quellen im Detail

Block 2

Die Verteilung

So verteilen sich die 43.010 Beschäftigten in Oldenburg.

Beschäftigte nach Kategorie
nicht betroffen20.289
nicht oder gering betroffen5.125
gering betroffen3.750
gering oder deutlich betroffen2.309
deutlich betroffen9.653
Stufe ungewiss628
keine Einstufung möglich475
nicht fein auflösbar660
ohne Angabe zum Beruf230
zusammen43.119

Zwischen 9.653 und 12.590 der 43.010 Beschäftigten arbeiten in deutlich betroffenen Tätigkeiten. Die Spanne entsteht, wo die amtliche Statistik mehrere Stufen offenlässt — aufgeteilt wird nichts.

Alle Werte auf Zehner gerundet; eine 0 heißt „unter 5“, nie „niemand“. Die Differenz zwischen Summenzeile und Gesamtzahl ist Rundung. Woher die Zuordnung stammt: Methodik

Qualifikationsebenen im Kreis

Beschäftigte nach Anforderungsniveau
Helfer9.730
Fachkräfte25.820
Spezialisten4.320
Experten2.910
ohne Angabe230
zusammen43.010

Block 3

Berufsfelder

Die Berufe in Oldenburg, nach Berufsfeldern — aufklappbar bis zur einzelnen Tätigkeit.

Woher die Beschäftigtenzahlen stammen

Die Bundesagentur für Arbeit weist für Oldenburg nicht jede Tätigkeit einzeln aus, sondern größere Berufsgruppen. Wo eine Gruppe mehrere Tätigkeiten umfasst, leiten wir die feinere Zahl aus regionalen Daten ab — die Gesamtzahl des Kreises bleibt dabei unverändert.

Beschäftigte nach Herkunft der Zahl
direkt aus der Kreisstatistik20.760
regional abgeleitet21.470
nicht fein auflösbar660
ohne Angabe zur Tätigkeit230

Regional abgeleitete Zahlen entstehen mit dem Schlüssel aus den Landesdaten der Bundesagentur für Niedersachsen, Datenstand Dezember 2025. Wie die Ableitung geprüft wurde, steht in der Methodik.

Die Berufsfelder decken zusammen 42.230 Beschäftigte ab; 890 lassen sich keinem einzelnen Feld zuordnen. Abzüglich 110 aus Rundung ergibt das 43.010. Alle Werte auf Zehner gerundet; eine 0 heißt „unter 5“.

Block 4

Was daran bemerkenswert ist

Einordnung der Zahlen, keine Handlungsanweisung

Der Landkreis Oldenburg ist ein Kreis der praktischen Arbeit, und die Zahlen zeigen das ungewöhnlich klar. Handwerks- und verwandte Berufe stellen das größte Feld, Bediener von Anlagen und Maschinen gehören bundesweit zu den am stärksten besetzten. In beiden Feldern fällt die gesamte eingeordnete Beschäftigung in die Kategorie kaum berührbar.

Die Gegenseite ist auffallend dünn. Akademische Berufe sind so schwach vertreten wie in keinem anderen Kreis, Techniker- und gleichrangige Berufe gehören ebenfalls zu den schwächsten bundesweit. Entsprechend flach ist die Spitze der Qualifikationsskala: Spezialisten und Experten liegen beide ganz unten im bundesweiten Vergleich, der Helferanteil dagegen ganz oben.

Besonders bemerkenswert ist, wie belastbar dieser Befund ist. Der Anteil der Beschäftigung, für den keine eindeutige Stufe vorliegt, gehört zu den niedrigsten in Deutschland, und auch der nicht fein auflösbare Anteil ist sehr klein.

Oldenburg ist damit einer der Kreise, in denen die Einordnung besonders weit trägt — und sie trägt hier eindeutig in eine Richtung.

Diese Region vertiefen — was die Daten für eine konkrete Fragestellung bedeuten.

Block 5

Wo diese Aussage endet

Die Werte stammen aus Forschung zu generativer KI, nicht zu Robotik oder Automatisierung von Handarbeit.

Die Zuordnung deutscher zu internationalen Berufsgruppen ist nicht in jedem Fall eindeutig. Wo sie es nicht ist, nennen wir nur die Gesamtzahl der Gruppe, statt sie rechnerisch aufzuteilen.

Beschäftigtenzahlen sind Stichtagswerte am Arbeitsort. Sie sind keine Prognose und keine Aussage über einzelne Betriebe.

Diese Seite beschreibt, was technisch berührbar ist — nicht, was Betriebe in dieser Region tatsächlich einsetzen, und nicht, was daraus für Beschäftigung folgt. Regionale Einführungsdaten existieren nicht.

Block 6

Quellen

Jeder Datenstand behält seinen eigenen Pfad. Wer heute zitiert, dessen Link stimmt in zwei Jahren noch.

Quellen des Datenstands
BeschäftigungsstatistikStatistik der Bundesagentur für Arbeit, „Beschäftigte nach Berufen am Arbeitsort", Stichtag Januar 2026. Rohdatei mit Prüfsumme, Wiederhol-URL und Nutzungshinweis im BA-Manifest. Werte auf Vielfache von zehn gerundet.
VerteilungEigene Berechnung: Summen der BA-Werte je Berufsgruppe und Qualifikationsebene, übersetzt über den amtlichen Schlüssel der Berufsklassifikation (KldB 2010, Fassung 2020 → ISCO-08). Wo die Kreisstatistik nur eine übergeordnete Gruppe ausweist, wird die feinere Zahl regional abgeleitet — mit dem Schlüssel aus den BA-Landesdaten für Niedersachsen, Datenstand Dezember 2025. Die Gesamtzahl des Kreises bleibt dabei unverändert.
ZitierweiseVeniora (2026): Oldenburg. Berufsdaten v1.1. /kreis/oldenburg/2026-q1

Wer sagt was

Beschäftigung
Statistik der Bundesagentur für Arbeit, Stichtag Januar 2026
KI-Einstufung
International Labour Organization, Working Paper 140 (2025)
Verbindung
Veniora — Übersetzung der Berufsklassifikation, regionale Kaskade, Validierung
Einordnung
Veniora, redaktionell

Die Bundesagentur für Arbeit trifft keine Aussage darüber, wie stark KI einen Beruf verändert. Die Einstufung stammt aus der ILO-Studie, die Verbindung zur regionalen Beschäftigung von Veniora.

Diese Seite zitieren

Veniora (2026): KI und Arbeit in Oldenburg. Regionale Analyse auf Basis der Statistik der Bundesagentur für Arbeit (Stichtag Januar 2026) und ILO Working Paper 140 (2025). Datenstand 2026-q1, Methodik v1.1. https://veniora.de/kreis/oldenburg