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Befund · Pforzheim · Beschäftigte am Arbeitsort

In Pforzheim arbeiten 57.160 Menschen. Der Anteil deutlich von KI berührbarer Tätigkeiten liegt über dem typischen deutschen Kreis — und die Einordnung ist hier ungewöhnlich eindeutig.

Beschäftigtenzahlen: Bundesagentur für Arbeit, Stichtag Januar 2026 · Berufsdaten: Forschungsstand v1.1 vom 2026-08-06

Block 1

Die Lage

57.160
Beschäftigte in Pforzheim
16.360
in deutlich von KI betroffenen Tätigkeiten
20.816
in nicht von KI betroffenen Tätigkeiten

Bundesagentur für Arbeit, Stichtag Januar 2026 · alle Werte auf Zehner gerundet · Quellen im Detail

Block 2

Die Verteilung

So verteilen sich die 57.160 Beschäftigten in Pforzheim.

Beschäftigte nach Kategorie
nicht betroffen20.816
nicht oder gering betroffen5.006
gering betroffen7.124
gering oder deutlich betroffen4.628
deutlich betroffen16.360
Stufe ungewiss755
keine Einstufung möglich911
nicht fein auflösbar1.130
ohne Angabe zum Beruf440
zusammen57.170

Zwischen 16.360 und 21.743 der 57.160 Beschäftigten arbeiten in deutlich betroffenen Tätigkeiten. Die Spanne entsteht, wo die amtliche Statistik mehrere Stufen offenlässt — aufgeteilt wird nichts.

Alle Werte auf Zehner gerundet; eine 0 heißt „unter 5“, nie „niemand“. Die Differenz zwischen Summenzeile und Gesamtzahl ist Rundung. Woher die Zuordnung stammt: Methodik

Qualifikationsebenen im Kreis

Beschäftigte nach Anforderungsniveau
Helfer10.290
Fachkräfte30.700
Spezialisten8.370
Experten7.370
ohne Angabe440
zusammen57.160

Block 3

Berufsfelder

Die Berufe in Pforzheim, nach Berufsfeldern — aufklappbar bis zur einzelnen Tätigkeit.

Woher die Beschäftigtenzahlen stammen

Die Bundesagentur für Arbeit weist für Pforzheim nicht jede Tätigkeit einzeln aus, sondern größere Berufsgruppen. Wo eine Gruppe mehrere Tätigkeiten umfasst, leiten wir die feinere Zahl aus regionalen Daten ab — die Gesamtzahl des Kreises bleibt dabei unverändert.

Beschäftigte nach Herkunft der Zahl
direkt aus der Kreisstatistik27.600
regional abgeleitet28.000
nicht fein auflösbar1.130
ohne Angabe zur Tätigkeit440

Regional abgeleitete Zahlen entstehen mit dem Schlüssel aus den Landesdaten der Bundesagentur für Baden-Württemberg, Datenstand Dezember 2025. Wie die Ableitung geprüft wurde, steht in der Methodik.

Die Berufsfelder decken zusammen 55.600 Beschäftigte ab; 1.570 lassen sich keinem einzelnen Feld zuordnen. Abzüglich 10 aus Rundung ergibt das 57.160. Alle Werte auf Zehner gerundet; eine 0 heißt „unter 5“.

Block 4

Was daran bemerkenswert ist

Einordnung der Zahlen, keine Handlungsanweisung

Pforzheim liegt beim Anteil deutlich berührbarer Tätigkeiten über dem typischen deutschen Kreis; gegenüber Baden-Württemberg ist der Abstand kleiner.

Der Kreis ist ein besonders deutliches Beispiel für den Kontrast zwischen seinen beiden größten Feldern. Die Techniker- und gleichrangigen Berufe, hier überdurchschnittlich besetzt, tragen kaum deutlich berührbare eingeordnete Beschäftigung; ihr Schwerpunkt liegt auf gering berührbaren Tätigkeiten und der offenen Kategorie dazwischen. Bei den Bürokräften, dem zweitgrößten Feld, gilt dagegen der weit überwiegende Teil als deutlich berührbar. Beide Felder liegen im selben Kreis, aber praktisch an entgegengesetzten Enden.

Als Gegengewicht steht das Handwerk daneben, dessen eingeordnete Beschäftigung fast vollständig als kaum berührbar gilt — allerdings nur in durchschnittlicher Größe.

Bemerkenswert ist, wie belastbar die Einordnung hier ausfällt: Der Anteil ohne eindeutige Stufe gehört zum unteren Zehntel bundesweit. Für einen Kreis mit überdurchschnittlicher Betroffenheit ist das eine ungewöhnlich gute Ausgangslage — der Befund steht auf sicherem Grund.

Diese Region vertiefen — was die Daten für eine konkrete Fragestellung bedeuten.

Block 5

Wo diese Aussage endet

Die Werte stammen aus Forschung zu generativer KI, nicht zu Robotik oder Automatisierung von Handarbeit.

Die Zuordnung deutscher zu internationalen Berufsgruppen ist nicht in jedem Fall eindeutig. Wo sie es nicht ist, nennen wir nur die Gesamtzahl der Gruppe, statt sie rechnerisch aufzuteilen.

Beschäftigtenzahlen sind Stichtagswerte am Arbeitsort. Sie sind keine Prognose und keine Aussage über einzelne Betriebe.

Diese Seite beschreibt, was technisch berührbar ist — nicht, was Betriebe in dieser Region tatsächlich einsetzen, und nicht, was daraus für Beschäftigung folgt. Regionale Einführungsdaten existieren nicht.

Block 6

Quellen

Jeder Datenstand behält seinen eigenen Pfad. Wer heute zitiert, dessen Link stimmt in zwei Jahren noch.

Quellen des Datenstands
BeschäftigungsstatistikStatistik der Bundesagentur für Arbeit, „Beschäftigte nach Berufen am Arbeitsort", Stichtag Januar 2026. Rohdatei mit Prüfsumme, Wiederhol-URL und Nutzungshinweis im BA-Manifest. Werte auf Vielfache von zehn gerundet.
VerteilungEigene Berechnung: Summen der BA-Werte je Berufsgruppe und Qualifikationsebene, übersetzt über den amtlichen Schlüssel der Berufsklassifikation (KldB 2010, Fassung 2020 → ISCO-08). Wo die Kreisstatistik nur eine übergeordnete Gruppe ausweist, wird die feinere Zahl regional abgeleitet — mit dem Schlüssel aus den BA-Landesdaten für Baden-Württemberg, Datenstand Dezember 2025. Die Gesamtzahl des Kreises bleibt dabei unverändert.
ZitierweiseVeniora (2026): Pforzheim. Berufsdaten v1.1. /kreis/pforzheim/2026-q1

Wer sagt was

Beschäftigung
Statistik der Bundesagentur für Arbeit, Stichtag Januar 2026
KI-Einstufung
International Labour Organization, Working Paper 140 (2025)
Verbindung
Veniora — Übersetzung der Berufsklassifikation, regionale Kaskade, Validierung
Einordnung
Veniora, redaktionell

Die Bundesagentur für Arbeit trifft keine Aussage darüber, wie stark KI einen Beruf verändert. Die Einstufung stammt aus der ILO-Studie, die Verbindung zur regionalen Beschäftigung von Veniora.

Diese Seite zitieren

Veniora (2026): KI und Arbeit in Pforzheim. Regionale Analyse auf Basis der Statistik der Bundesagentur für Arbeit (Stichtag Januar 2026) und ILO Working Paper 140 (2025). Datenstand 2026-q1, Methodik v1.1. https://veniora.de/kreis/pforzheim