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Befund · Rosenheim, Stadt · Beschäftigte am Arbeitsort

In der Stadt Rosenheim arbeiten 37.400 Menschen. Kein anderer Kreis in diesem Vergleich hat ein so stark besetztes technisches Berufsfeld — und ausgerechnet dort bleibt die Einordnung besonders oft zwischen zwei Stufen offen.

Beschäftigtenzahlen: Bundesagentur für Arbeit, Stichtag Januar 2026 · Berufsdaten: Forschungsstand v1.1 vom 2026-08-06

Block 1

Die Lage

37.400
Beschäftigte in Rosenheim, Stadt
11.021
in deutlich von KI betroffenen Tätigkeiten
11.184
in nicht von KI betroffenen Tätigkeiten

Bundesagentur für Arbeit, Stichtag Januar 2026 · alle Werte auf Zehner gerundet · Quellen im Detail

Block 2

Die Verteilung

So verteilen sich die 37.400 Beschäftigten in Rosenheim, Stadt.

Beschäftigte nach Kategorie
nicht betroffen11.184
nicht oder gering betroffen4.255
gering betroffen4.939
gering oder deutlich betroffen3.736
deutlich betroffen11.021
Stufe ungewiss646
keine Einstufung möglich299
nicht fein auflösbar780
ohne Angabe zum Beruf560
zusammen37.420

Zwischen 11.021 und 15.403 der 37.400 Beschäftigten arbeiten in deutlich betroffenen Tätigkeiten. Die Spanne entsteht, wo die amtliche Statistik mehrere Stufen offenlässt — aufgeteilt wird nichts.

Alle Werte auf Zehner gerundet; eine 0 heißt „unter 5“, nie „niemand“. Die Differenz zwischen Summenzeile und Gesamtzahl ist Rundung. Woher die Zuordnung stammt: Methodik

Qualifikationsebenen im Kreis

Beschäftigte nach Anforderungsniveau
Helfer4.750
Fachkräfte20.700
Spezialisten4.940
Experten6.460
ohne Angabe560
zusammen37.400

Block 3

Berufsfelder

Die Berufe in Rosenheim, Stadt, nach Berufsfeldern — aufklappbar bis zur einzelnen Tätigkeit.

Woher die Beschäftigtenzahlen stammen

Die Bundesagentur für Arbeit weist für Rosenheim, Stadt nicht jede Tätigkeit einzeln aus, sondern größere Berufsgruppen. Wo eine Gruppe mehrere Tätigkeiten umfasst, leiten wir die feinere Zahl aus regionalen Daten ab — die Gesamtzahl des Kreises bleibt dabei unverändert.

Beschäftigte nach Herkunft der Zahl
direkt aus der Kreisstatistik17.560
regional abgeleitet18.520
nicht fein auflösbar780
ohne Angabe zur Tätigkeit560

Regional abgeleitete Zahlen entstehen mit dem Schlüssel aus den Landesdaten der Bundesagentur für Bayern, Datenstand Dezember 2025. Wie die Ableitung geprüft wurde, steht in der Methodik.

Die Berufsfelder decken zusammen 36.080 Beschäftigte ab; 1.340 lassen sich keinem einzelnen Feld zuordnen. Abzüglich 20 aus Rundung ergibt das 37.400. Alle Werte auf Zehner gerundet; eine 0 heißt „unter 5“.

Block 4

Was daran bemerkenswert ist

Einordnung der Zahlen, keine Handlungsanweisung

Die Stadt Rosenheim ist von zwei Berufsfeldern geprägt, die zusammen fast die Hälfte der Beschäftigung ausmachen und dabei ganz unterschiedlich eingeordnet sind. Das technische und gleichrangige nichttechnische Feld gehört bundesweit zu den am stärksten besetzten überhaupt; dort gilt kaum eine Tätigkeit als deutlich berührbar, der größte Block bleibt zwischen gering und deutlich offen. Bei den akademischen Berufen, ebenfalls weit über dem typischen Kreis besetzt, entfällt dagegen deutlich mehr als die Hälfte der eingeordneten Beschäftigung auf deutlich berührbare Tätigkeiten.

Was anderswo Gegengewicht bildet, ist hier dünn: Handwerksberufe, Hilfsarbeitskräfte und besonders die Bedienung von Anlagen und Maschinen liegen alle klar unter dem typischen Kreis, letztere gehört bundesweit zu den niedrigsten. Auch die Qualifikationsstruktur zeigt in dieselbe Richtung — Expertentätigkeiten sind häufig, Helfertätigkeiten so selten wie in kaum einem anderen Kreis.

So liegt der Anteil deutlich berührbarer Beschäftigung über dem typischen Kreis, der Anteil kaum berührbarer deutlich darunter. Bemerkenswert ist dabei, wie belastbar dieses Bild ist: Der Anteil der Beschäftigung, die sich gar nicht einordnen lässt, gehört zu den niedrigsten bundesweit.

Diese Region vertiefen — was die Daten für eine konkrete Fragestellung bedeuten.

Block 5

Wo diese Aussage endet

Die Werte stammen aus Forschung zu generativer KI, nicht zu Robotik oder Automatisierung von Handarbeit.

Die Zuordnung deutscher zu internationalen Berufsgruppen ist nicht in jedem Fall eindeutig. Wo sie es nicht ist, nennen wir nur die Gesamtzahl der Gruppe, statt sie rechnerisch aufzuteilen.

Beschäftigtenzahlen sind Stichtagswerte am Arbeitsort. Sie sind keine Prognose und keine Aussage über einzelne Betriebe.

Diese Seite beschreibt, was technisch berührbar ist — nicht, was Betriebe in dieser Region tatsächlich einsetzen, und nicht, was daraus für Beschäftigung folgt. Regionale Einführungsdaten existieren nicht.

Block 6

Quellen

Jeder Datenstand behält seinen eigenen Pfad. Wer heute zitiert, dessen Link stimmt in zwei Jahren noch.

Quellen des Datenstands
BeschäftigungsstatistikStatistik der Bundesagentur für Arbeit, „Beschäftigte nach Berufen am Arbeitsort", Stichtag Januar 2026. Rohdatei mit Prüfsumme, Wiederhol-URL und Nutzungshinweis im BA-Manifest. Werte auf Vielfache von zehn gerundet.
VerteilungEigene Berechnung: Summen der BA-Werte je Berufsgruppe und Qualifikationsebene, übersetzt über den amtlichen Schlüssel der Berufsklassifikation (KldB 2010, Fassung 2020 → ISCO-08). Wo die Kreisstatistik nur eine übergeordnete Gruppe ausweist, wird die feinere Zahl regional abgeleitet — mit dem Schlüssel aus den BA-Landesdaten für Bayern, Datenstand Dezember 2025. Die Gesamtzahl des Kreises bleibt dabei unverändert.
ZitierweiseVeniora (2026): Rosenheim, Stadt. Berufsdaten v1.1. /kreis/rosenheim-stadt/2026-q1

Wer sagt was

Beschäftigung
Statistik der Bundesagentur für Arbeit, Stichtag Januar 2026
KI-Einstufung
International Labour Organization, Working Paper 140 (2025)
Verbindung
Veniora — Übersetzung der Berufsklassifikation, regionale Kaskade, Validierung
Einordnung
Veniora, redaktionell

Die Bundesagentur für Arbeit trifft keine Aussage darüber, wie stark KI einen Beruf verändert. Die Einstufung stammt aus der ILO-Studie, die Verbindung zur regionalen Beschäftigung von Veniora.

Diese Seite zitieren

Veniora (2026): KI und Arbeit in Rosenheim, Stadt. Regionale Analyse auf Basis der Statistik der Bundesagentur für Arbeit (Stichtag Januar 2026) und ILO Working Paper 140 (2025). Datenstand 2026-q1, Methodik v1.1. https://veniora.de/kreis/rosenheim-stadt