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Befund · Rottal-Inn · Beschäftigte am Arbeitsort

In Rottal-Inn arbeiten 42.180 Menschen. Für einen Landkreis dieser Größe ist das Büro hier ungewöhnlich stark vertreten — und genau dort ist die Einordnung am eindeutigsten.

Beschäftigtenzahlen: Bundesagentur für Arbeit, Stichtag Januar 2026 · Berufsdaten: Forschungsstand v1.1 vom 2026-08-06

Block 1

Die Lage

42.180
Beschäftigte in Rottal-Inn
12.029
in deutlich von KI betroffenen Tätigkeiten
15.735
in nicht von KI betroffenen Tätigkeiten

Bundesagentur für Arbeit, Stichtag Januar 2026 · alle Werte auf Zehner gerundet · Quellen im Detail

Block 2

Die Verteilung

So verteilen sich die 42.180 Beschäftigten in Rottal-Inn.

Beschäftigte nach Kategorie
nicht betroffen15.735
nicht oder gering betroffen4.459
gering betroffen5.110
gering oder deutlich betroffen2.810
deutlich betroffen12.029
Stufe ungewiss716
keine Einstufung möglich409
nicht fein auflösbar970
ohne Angabe zum Beruf10
zusammen42.248

Zwischen 12.029 und 15.555 der 42.180 Beschäftigten arbeiten in deutlich betroffenen Tätigkeiten. Die Spanne entsteht, wo die amtliche Statistik mehrere Stufen offenlässt — aufgeteilt wird nichts.

Alle Werte auf Zehner gerundet; eine 0 heißt „unter 5“, nie „niemand“. Die Differenz zwischen Summenzeile und Gesamtzahl ist Rundung. Woher die Zuordnung stammt: Methodik

Qualifikationsebenen im Kreis

Beschäftigte nach Anforderungsniveau
Helfer8.130
Fachkräfte25.300
Spezialisten5.160
Experten3.580
ohne Angabe10
zusammen42.180

Block 3

Berufsfelder

Die Berufe in Rottal-Inn, nach Berufsfeldern — aufklappbar bis zur einzelnen Tätigkeit.

Woher die Beschäftigtenzahlen stammen

Die Bundesagentur für Arbeit weist für Rottal-Inn nicht jede Tätigkeit einzeln aus, sondern größere Berufsgruppen. Wo eine Gruppe mehrere Tätigkeiten umfasst, leiten wir die feinere Zahl aus regionalen Daten ab — die Gesamtzahl des Kreises bleibt dabei unverändert.

Beschäftigte nach Herkunft der Zahl
direkt aus der Kreisstatistik22.210
regional abgeleitet19.060
nicht fein auflösbar970
ohne Angabe zur Tätigkeit10

Regional abgeleitete Zahlen entstehen mit dem Schlüssel aus den Landesdaten der Bundesagentur für Bayern, Datenstand Dezember 2025. Wie die Ableitung geprüft wurde, steht in der Methodik.

Die Berufsfelder decken zusammen 41.270 Beschäftigte ab; 980 lassen sich keinem einzelnen Feld zuordnen. Abzüglich 70 aus Rundung ergibt das 42.180. Alle Werte auf Zehner gerundet; eine 0 heißt „unter 5“.

Block 4

Was daran bemerkenswert ist

Einordnung der Zahlen, keine Handlungsanweisung

Was Rottal-Inn über den typischen Kreis hebt, ist ein einziges Feld: die Bürokräfte. Sie sind hier deutlich stärker besetzt als anderswo, und von der dort eingeordneten Beschäftigung entfällt der weit überwiegende Teil auf Tätigkeiten, die KI nach heutiger Forschung deutlich verändern könnte. Das allein erklärt weitgehend, warum der Kreis beim Anteil deutlich berührbarer Beschäftigung über dem typischen deutschen Kreis liegt.

Dem steht das größte Feld gegenüber. Bei den technischen und gleichrangigen nichttechnischen Berufen gilt kaum eine der eingeordneten Tätigkeiten als deutlich berührbar; das Gewicht liegt dort auf geringer Betroffenheit und auf offenen Bändern. Noch klarer ist die Lage bei den Handwerksberufen und der Anlagen- und Maschinenbedienung: In beiden Feldern gilt die eingeordnete Beschäftigung vollständig als nicht berührbar.

Die Qualifikationsstruktur ist nach unten verschoben, mit vielen Helfer- und Fachkrafttätigkeiten und wenigen Expertentätigkeiten. Anders als in vielen vergleichbaren Kreisen steht dieser Befund auf sicherem Grund: Der Anteil der Beschäftigung, die sich nicht einordnen lässt, ist hier ungewöhnlich niedrig.

Diese Region vertiefen — was die Daten für eine konkrete Fragestellung bedeuten.

Block 5

Wo diese Aussage endet

Die Werte stammen aus Forschung zu generativer KI, nicht zu Robotik oder Automatisierung von Handarbeit.

Die Zuordnung deutscher zu internationalen Berufsgruppen ist nicht in jedem Fall eindeutig. Wo sie es nicht ist, nennen wir nur die Gesamtzahl der Gruppe, statt sie rechnerisch aufzuteilen.

Beschäftigtenzahlen sind Stichtagswerte am Arbeitsort. Sie sind keine Prognose und keine Aussage über einzelne Betriebe.

Diese Seite beschreibt, was technisch berührbar ist — nicht, was Betriebe in dieser Region tatsächlich einsetzen, und nicht, was daraus für Beschäftigung folgt. Regionale Einführungsdaten existieren nicht.

Block 6

Quellen

Jeder Datenstand behält seinen eigenen Pfad. Wer heute zitiert, dessen Link stimmt in zwei Jahren noch.

Quellen des Datenstands
BeschäftigungsstatistikStatistik der Bundesagentur für Arbeit, „Beschäftigte nach Berufen am Arbeitsort", Stichtag Januar 2026. Rohdatei mit Prüfsumme, Wiederhol-URL und Nutzungshinweis im BA-Manifest. Werte auf Vielfache von zehn gerundet.
VerteilungEigene Berechnung: Summen der BA-Werte je Berufsgruppe und Qualifikationsebene, übersetzt über den amtlichen Schlüssel der Berufsklassifikation (KldB 2010, Fassung 2020 → ISCO-08). Wo die Kreisstatistik nur eine übergeordnete Gruppe ausweist, wird die feinere Zahl regional abgeleitet — mit dem Schlüssel aus den BA-Landesdaten für Bayern, Datenstand Dezember 2025. Die Gesamtzahl des Kreises bleibt dabei unverändert.
ZitierweiseVeniora (2026): Rottal-Inn. Berufsdaten v1.1. /kreis/rottal-inn/2026-q1

Wer sagt was

Beschäftigung
Statistik der Bundesagentur für Arbeit, Stichtag Januar 2026
KI-Einstufung
International Labour Organization, Working Paper 140 (2025)
Verbindung
Veniora — Übersetzung der Berufsklassifikation, regionale Kaskade, Validierung
Einordnung
Veniora, redaktionell

Die Bundesagentur für Arbeit trifft keine Aussage darüber, wie stark KI einen Beruf verändert. Die Einstufung stammt aus der ILO-Studie, die Verbindung zur regionalen Beschäftigung von Veniora.

Diese Seite zitieren

Veniora (2026): KI und Arbeit in Rottal-Inn. Regionale Analyse auf Basis der Statistik der Bundesagentur für Arbeit (Stichtag Januar 2026) und ILO Working Paper 140 (2025). Datenstand 2026-q1, Methodik v1.1. https://veniora.de/kreis/rottal-inn