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Befund · Schwandorf · Beschäftigte am Arbeitsort

In Schwandorf arbeiten 58.860 Menschen. Mehr als vier von zehn Beschäftigten üben eine Tätigkeit aus, die KI nach heutiger Forschung kaum berührt — einer der höchsten Werte bundesweit.

Beschäftigtenzahlen: Bundesagentur für Arbeit, Stichtag Januar 2026 · Berufsdaten: Forschungsstand v1.1 vom 2026-08-06

Block 1

Die Lage

58.860
Beschäftigte in Schwandorf
13.779
in deutlich von KI betroffenen Tätigkeiten
24.826
in nicht von KI betroffenen Tätigkeiten

Bundesagentur für Arbeit, Stichtag Januar 2026 · alle Werte auf Zehner gerundet · Quellen im Detail

Block 2

Die Verteilung

So verteilen sich die 58.860 Beschäftigten in Schwandorf.

Beschäftigte nach Kategorie
nicht betroffen24.826
nicht oder gering betroffen5.715
gering betroffen6.028
gering oder deutlich betroffen4.503
deutlich betroffen13.779
Stufe ungewiss906
keine Einstufung möglich1.253
nicht fein auflösbar1.420
ohne Angabe zum Beruf500
zusammen58.930

Zwischen 13.779 und 19.188 der 58.860 Beschäftigten arbeiten in deutlich betroffenen Tätigkeiten. Die Spanne entsteht, wo die amtliche Statistik mehrere Stufen offenlässt — aufgeteilt wird nichts.

Alle Werte auf Zehner gerundet; eine 0 heißt „unter 5“, nie „niemand“. Die Differenz zwischen Summenzeile und Gesamtzahl ist Rundung. Woher die Zuordnung stammt: Methodik

Qualifikationsebenen im Kreis

Beschäftigte nach Anforderungsniveau
Helfer11.600
Fachkräfte35.530
Spezialisten6.630
Experten4.620
ohne Angabe490
zusammen58.860

Block 3

Berufsfelder

Die Berufe in Schwandorf, nach Berufsfeldern — aufklappbar bis zur einzelnen Tätigkeit.

Woher die Beschäftigtenzahlen stammen

Die Bundesagentur für Arbeit weist für Schwandorf nicht jede Tätigkeit einzeln aus, sondern größere Berufsgruppen. Wo eine Gruppe mehrere Tätigkeiten umfasst, leiten wir die feinere Zahl aus regionalen Daten ab — die Gesamtzahl des Kreises bleibt dabei unverändert.

Beschäftigte nach Herkunft der Zahl
direkt aus der Kreisstatistik29.130
regional abgeleitet27.880
nicht fein auflösbar1.420
ohne Angabe zur Tätigkeit500

Regional abgeleitete Zahlen entstehen mit dem Schlüssel aus den Landesdaten der Bundesagentur für Bayern, Datenstand Dezember 2025. Wie die Ableitung geprüft wurde, steht in der Methodik.

Die Berufsfelder decken zusammen 57.010 Beschäftigte ab; 1.920 lassen sich keinem einzelnen Feld zuordnen. Abzüglich 70 aus Rundung ergibt das 58.860. Alle Werte auf Zehner gerundet; eine 0 heißt „unter 5“.

Block 4

Was daran bemerkenswert ist

Einordnung der Zahlen, keine Handlungsanweisung

Schwandorf gehört zu den Kreisen, in denen kaum berührbare Beschäftigung besonders schwer wiegt. Drei Felder tragen dazu unmittelbar bei: Bei den Handwerksberufen — dem zweitgrößten Feld und deutlich stärker besetzt als im typischen Kreis — sowie bei der Bedienung von Anlagen und Maschinen gilt die eingeordnete Beschäftigung jeweils vollständig als nicht berührbar; bei den Hilfsarbeitskräften nahezu vollständig.

Entsprechend liegt der Anteil deutlich berührbarer Beschäftigung unter dem typischen deutschen Kreis — und noch deutlicher unter dem bayerischen Vergleichswert. Innerhalb Bayerns fällt der Kreis also stärker heraus als im Bundesbild.

Die Qualifikationsstruktur zeigt in dieselbe Richtung: viele Helfer- und Fachkrafttätigkeiten, wenige Spezialisten und besonders wenige Experten. Auch das Feld der akademischen Berufe ist bundesweit schwach besetzt.

Dagegen steht allein das Bürofeld, das leicht über dem typischen Kreis liegt und in dem knapp drei Viertel der eingeordneten Beschäftigung auf deutlich berührbare Tätigkeiten entfallen. Es bleibt aber ein Gegengewicht unter mehreren — das Gesamtbild wird von den produktionsnahen Feldern bestimmt.

Diese Region vertiefen — was die Daten für eine konkrete Fragestellung bedeuten.

Block 5

Wo diese Aussage endet

Die Werte stammen aus Forschung zu generativer KI, nicht zu Robotik oder Automatisierung von Handarbeit.

Die Zuordnung deutscher zu internationalen Berufsgruppen ist nicht in jedem Fall eindeutig. Wo sie es nicht ist, nennen wir nur die Gesamtzahl der Gruppe, statt sie rechnerisch aufzuteilen.

Beschäftigtenzahlen sind Stichtagswerte am Arbeitsort. Sie sind keine Prognose und keine Aussage über einzelne Betriebe.

Diese Seite beschreibt, was technisch berührbar ist — nicht, was Betriebe in dieser Region tatsächlich einsetzen, und nicht, was daraus für Beschäftigung folgt. Regionale Einführungsdaten existieren nicht.

Block 6

Quellen

Jeder Datenstand behält seinen eigenen Pfad. Wer heute zitiert, dessen Link stimmt in zwei Jahren noch.

Quellen des Datenstands
BeschäftigungsstatistikStatistik der Bundesagentur für Arbeit, „Beschäftigte nach Berufen am Arbeitsort", Stichtag Januar 2026. Rohdatei mit Prüfsumme, Wiederhol-URL und Nutzungshinweis im BA-Manifest. Werte auf Vielfache von zehn gerundet.
VerteilungEigene Berechnung: Summen der BA-Werte je Berufsgruppe und Qualifikationsebene, übersetzt über den amtlichen Schlüssel der Berufsklassifikation (KldB 2010, Fassung 2020 → ISCO-08). Wo die Kreisstatistik nur eine übergeordnete Gruppe ausweist, wird die feinere Zahl regional abgeleitet — mit dem Schlüssel aus den BA-Landesdaten für Bayern, Datenstand Dezember 2025. Die Gesamtzahl des Kreises bleibt dabei unverändert.
ZitierweiseVeniora (2026): Schwandorf. Berufsdaten v1.1. /kreis/schwandorf/2026-q1

Wer sagt was

Beschäftigung
Statistik der Bundesagentur für Arbeit, Stichtag Januar 2026
KI-Einstufung
International Labour Organization, Working Paper 140 (2025)
Verbindung
Veniora — Übersetzung der Berufsklassifikation, regionale Kaskade, Validierung
Einordnung
Veniora, redaktionell

Die Bundesagentur für Arbeit trifft keine Aussage darüber, wie stark KI einen Beruf verändert. Die Einstufung stammt aus der ILO-Studie, die Verbindung zur regionalen Beschäftigung von Veniora.

Diese Seite zitieren

Veniora (2026): KI und Arbeit in Schwandorf. Regionale Analyse auf Basis der Statistik der Bundesagentur für Arbeit (Stichtag Januar 2026) und ILO Working Paper 140 (2025). Datenstand 2026-q1, Methodik v1.1. https://veniora.de/kreis/schwandorf