Zum Inhalt springen

Befund · St. Wendel · Beschäftigte am Arbeitsort

In St. Wendel arbeiten 28.700 Menschen. Bevor man über die Verteilung spricht, gehört hier die Datenlage genannt: Ein ungewöhnlich großer Teil der Beschäftigung lässt sich nicht fein auflösen.

Beschäftigtenzahlen: Bundesagentur für Arbeit, Stichtag Januar 2026 · Berufsdaten: Forschungsstand v1.1 vom 2026-08-06

Block 1

Die Lage

28.700
Beschäftigte in St. Wendel
6.783
in deutlich von KI betroffenen Tätigkeiten
9.924
in nicht von KI betroffenen Tätigkeiten

Bundesagentur für Arbeit, Stichtag Januar 2026 · alle Werte auf Zehner gerundet · Quellen im Detail

Block 2

Die Verteilung

So verteilen sich die 28.700 Beschäftigten in St. Wendel.

Beschäftigte nach Kategorie
nicht betroffen9.924
nicht oder gering betroffen3.159
gering betroffen3.059
gering oder deutlich betroffen1.670
deutlich betroffen6.783
Stufe ungewiss432
keine Einstufung möglich693
nicht fein auflösbar3.010
zusammen28.730

Zwischen 6.783 und 8.885 der 28.700 Beschäftigten arbeiten in deutlich betroffenen Tätigkeiten. Die Spanne entsteht, wo die amtliche Statistik mehrere Stufen offenlässt — aufgeteilt wird nichts.

Alle Werte auf Zehner gerundet; eine 0 heißt „unter 5“, nie „niemand“. Die Differenz zwischen Summenzeile und Gesamtzahl ist Rundung. Woher die Zuordnung stammt: Methodik

Qualifikationsebenen im Kreis

Beschäftigte nach Anforderungsniveau
Helfer5.980
Fachkräfte16.960
Spezialisten3.360
Experten2.400
ohne Angabe0
zusammen28.700

Block 3

Berufsfelder

Die Berufe in St. Wendel, nach Berufsfeldern — aufklappbar bis zur einzelnen Tätigkeit.

Woher die Beschäftigtenzahlen stammen

Die Bundesagentur für Arbeit weist für St. Wendel nicht jede Tätigkeit einzeln aus, sondern größere Berufsgruppen. Wo eine Gruppe mehrere Tätigkeiten umfasst, leiten wir die feinere Zahl aus regionalen Daten ab — die Gesamtzahl des Kreises bleibt dabei unverändert.

Beschäftigte nach Herkunft der Zahl
direkt aus der Kreisstatistik14.040
regional abgeleitet11.680
nicht fein auflösbar3.010
ohne Angabe zur Tätigkeit0

Regional abgeleitete Zahlen entstehen mit dem Schlüssel aus den Landesdaten der Bundesagentur für Saarland, Datenstand Dezember 2025. Wie die Ableitung geprüft wurde, steht in der Methodik.

Die Berufsfelder decken zusammen 25.720 Beschäftigte ab; 3.010 lassen sich keinem einzelnen Feld zuordnen. Abzüglich 30 aus Rundung ergibt das 28.700. Alle Werte auf Zehner gerundet; eine 0 heißt „unter 5“.

Block 4

Was daran bemerkenswert ist

Einordnung der Zahlen, keine Handlungsanweisung

In St. Wendel rahmt die Datenqualität alles andere. Ein deutlich erhöhter Teil der Beschäftigung trägt keine eindeutige Stufe oder lässt sich nicht fein auflösen — mehr als im typischen Kreis und auch mehr als im Land. Aussagen zur Verteilung ruhen hier auf schmalerer Basis als anderswo.

Soweit die Einordnung trägt, zeigt sich ein Kreis mit unterdurchschnittlicher Berührbarkeit und einem praktisch geprägten Profil. Die Hilfsarbeitskräfte sind überdurchschnittlich besetzt und tragen ganz überwiegend Tätigkeiten, die als nicht berührbar eingeordnet sind. Die Dienstleistungsberufe und Verkäufer bilden das zweitgrößte Feld und sind deutlich stärker besetzt als üblich.

Der Gegenpol ist wieder das Bürokräftefeld — schwächer besetzt als im typischen Kreis, aber mit fast neun Zehnteln deutlich berührbarer eingeordneter Beschäftigung. Die Akademischen Berufe sind unterdurchschnittlich vertreten.

In der Qualifikationsstruktur ragt der Helferanteil heraus, der zu den hohen bundesweit gehört, während Expertentätigkeiten seltener sind. Das Bild ist stimmig — nur eben mit dem Vorbehalt, dass ein Teil davon nicht scharf gezeichnet werden kann.

Diese Region vertiefen — was die Daten für eine konkrete Fragestellung bedeuten.

Block 5

Wo diese Aussage endet

Die Werte stammen aus Forschung zu generativer KI, nicht zu Robotik oder Automatisierung von Handarbeit.

Die Zuordnung deutscher zu internationalen Berufsgruppen ist nicht in jedem Fall eindeutig. Wo sie es nicht ist, nennen wir nur die Gesamtzahl der Gruppe, statt sie rechnerisch aufzuteilen.

Beschäftigtenzahlen sind Stichtagswerte am Arbeitsort. Sie sind keine Prognose und keine Aussage über einzelne Betriebe.

Diese Seite beschreibt, was technisch berührbar ist — nicht, was Betriebe in dieser Region tatsächlich einsetzen, und nicht, was daraus für Beschäftigung folgt. Regionale Einführungsdaten existieren nicht.

Block 6

Quellen

Jeder Datenstand behält seinen eigenen Pfad. Wer heute zitiert, dessen Link stimmt in zwei Jahren noch.

Quellen des Datenstands
BeschäftigungsstatistikStatistik der Bundesagentur für Arbeit, „Beschäftigte nach Berufen am Arbeitsort", Stichtag Januar 2026. Rohdatei mit Prüfsumme, Wiederhol-URL und Nutzungshinweis im BA-Manifest. Werte auf Vielfache von zehn gerundet.
VerteilungEigene Berechnung: Summen der BA-Werte je Berufsgruppe und Qualifikationsebene, übersetzt über den amtlichen Schlüssel der Berufsklassifikation (KldB 2010, Fassung 2020 → ISCO-08). Wo die Kreisstatistik nur eine übergeordnete Gruppe ausweist, wird die feinere Zahl regional abgeleitet — mit dem Schlüssel aus den BA-Landesdaten für Saarland, Datenstand Dezember 2025. Die Gesamtzahl des Kreises bleibt dabei unverändert.
ZitierweiseVeniora (2026): St. Wendel. Berufsdaten v1.1. /kreis/st-wendel/2026-q1

Wer sagt was

Beschäftigung
Statistik der Bundesagentur für Arbeit, Stichtag Januar 2026
KI-Einstufung
International Labour Organization, Working Paper 140 (2025)
Verbindung
Veniora — Übersetzung der Berufsklassifikation, regionale Kaskade, Validierung
Einordnung
Veniora, redaktionell

Die Bundesagentur für Arbeit trifft keine Aussage darüber, wie stark KI einen Beruf verändert. Die Einstufung stammt aus der ILO-Studie, die Verbindung zur regionalen Beschäftigung von Veniora.

Diese Seite zitieren

Veniora (2026): KI und Arbeit in St. Wendel. Regionale Analyse auf Basis der Statistik der Bundesagentur für Arbeit (Stichtag Januar 2026) und ILO Working Paper 140 (2025). Datenstand 2026-q1, Methodik v1.1. https://veniora.de/kreis/st-wendel