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Befund · Trier · Beschäftigte am Arbeitsort

In Trier arbeiten 55.850 Menschen. Der Kreis hat ein ungewöhnlich hohes Qualifikationsprofil — Expertentätigkeiten sind hier deutlich häufiger, einfache Helfertätigkeiten deutlich seltener als im typischen Kreis.

Beschäftigtenzahlen: Bundesagentur für Arbeit, Stichtag Januar 2026 · Berufsdaten: Forschungsstand v1.1 vom 2026-08-06

Block 1

Die Lage

55.850
Beschäftigte in Trier
14.896
in deutlich von KI betroffenen Tätigkeiten
17.659
in nicht von KI betroffenen Tätigkeiten

Bundesagentur für Arbeit, Stichtag Januar 2026 · alle Werte auf Zehner gerundet · Quellen im Detail

Block 2

Die Verteilung

So verteilen sich die 55.850 Beschäftigten in Trier.

Beschäftigte nach Kategorie
nicht betroffen17.659
nicht oder gering betroffen5.187
gering betroffen7.241
gering oder deutlich betroffen5.099
deutlich betroffen14.896
Stufe ungewiss1.525
keine Einstufung möglich403
nicht fein auflösbar3.800
ohne Angabe zum Beruf210
zusammen56.020

Zwischen 14.896 und 21.520 der 55.850 Beschäftigten arbeiten in deutlich betroffenen Tätigkeiten. Die Spanne entsteht, wo die amtliche Statistik mehrere Stufen offenlässt — aufgeteilt wird nichts.

Alle Werte auf Zehner gerundet; eine 0 heißt „unter 5“, nie „niemand“. Die Differenz zwischen Summenzeile und Gesamtzahl ist Rundung. Woher die Zuordnung stammt: Methodik

Qualifikationsebenen im Kreis

Beschäftigte nach Anforderungsniveau
Helfer8.080
Fachkräfte31.370
Spezialisten7.580
Experten8.620
ohne Angabe210
zusammen55.850

Block 3

Berufsfelder

Die Berufe in Trier, nach Berufsfeldern — aufklappbar bis zur einzelnen Tätigkeit.

Woher die Beschäftigtenzahlen stammen

Die Bundesagentur für Arbeit weist für Trier nicht jede Tätigkeit einzeln aus, sondern größere Berufsgruppen. Wo eine Gruppe mehrere Tätigkeiten umfasst, leiten wir die feinere Zahl aus regionalen Daten ab — die Gesamtzahl des Kreises bleibt dabei unverändert.

Beschäftigte nach Herkunft der Zahl
direkt aus der Kreisstatistik27.980
regional abgeleitet24.030
nicht fein auflösbar3.800
ohne Angabe zur Tätigkeit210

Regional abgeleitete Zahlen entstehen mit dem Schlüssel aus den Landesdaten der Bundesagentur für Rheinland-Pfalz, Datenstand Dezember 2025. Wie die Ableitung geprüft wurde, steht in der Methodik.

Die Berufsfelder decken zusammen 52.010 Beschäftigte ab; 4.010 lassen sich keinem einzelnen Feld zuordnen. Abzüglich 170 aus Rundung ergibt das 55.850. Alle Werte auf Zehner gerundet; eine 0 heißt „unter 5“.

Block 4

Was daran bemerkenswert ist

Einordnung der Zahlen, keine Handlungsanweisung

Trier ist ein Kreis der hohen Qualifikationen. Expertentätigkeiten sind hier weit häufiger als im typischen Kreis, Helfertätigkeiten deutlich seltener. Die Feldstruktur passt dazu: Techniker und akademische Berufe sind beide stark besetzt, während Handwerk und Maschinenbedienung zu den schwächsten Werten bundesweit zählen.

Doch die beiden größten Felder liegen kategorial weit auseinander. Bei den Technikern verteilt sich die eingeordnete Beschäftigung fast vollständig auf geringe Berührbarkeit und auf eine Kategorie, die zwischen zwei Stufen offen bleibt — deutlich berührbare Tätigkeiten spielen dort so gut wie keine Rolle. Bei den akademischen Berufen dagegen gilt knapp die Hälfte als deutlich berührbar, bei den Bürokräften fast alles.

Daraus ergibt sich ein Gesamtwert nahe am typischen Kreis, während der Anteil nicht berührbarer Tätigkeiten unterdurchschnittlich ausfällt — die Felder, die anderswo dagegenhalten, fehlen hier weitgehend.

Zur Vorsicht mahnt allerdings die Datenlage: Ein deutlich überdurchschnittlicher Teil der Beschäftigung trägt keine eindeutige Stufe oder lässt sich nicht fein auflösen. Der Gesamtwert sollte deshalb nicht überstrapaziert werden.

Diese Region vertiefen — was die Daten für eine konkrete Fragestellung bedeuten.

Block 5

Wo diese Aussage endet

Die Werte stammen aus Forschung zu generativer KI, nicht zu Robotik oder Automatisierung von Handarbeit.

Die Zuordnung deutscher zu internationalen Berufsgruppen ist nicht in jedem Fall eindeutig. Wo sie es nicht ist, nennen wir nur die Gesamtzahl der Gruppe, statt sie rechnerisch aufzuteilen.

Beschäftigtenzahlen sind Stichtagswerte am Arbeitsort. Sie sind keine Prognose und keine Aussage über einzelne Betriebe.

Diese Seite beschreibt, was technisch berührbar ist — nicht, was Betriebe in dieser Region tatsächlich einsetzen, und nicht, was daraus für Beschäftigung folgt. Regionale Einführungsdaten existieren nicht.

Block 6

Quellen

Jeder Datenstand behält seinen eigenen Pfad. Wer heute zitiert, dessen Link stimmt in zwei Jahren noch.

Quellen des Datenstands
BeschäftigungsstatistikStatistik der Bundesagentur für Arbeit, „Beschäftigte nach Berufen am Arbeitsort", Stichtag Januar 2026. Rohdatei mit Prüfsumme, Wiederhol-URL und Nutzungshinweis im BA-Manifest. Werte auf Vielfache von zehn gerundet.
VerteilungEigene Berechnung: Summen der BA-Werte je Berufsgruppe und Qualifikationsebene, übersetzt über den amtlichen Schlüssel der Berufsklassifikation (KldB 2010, Fassung 2020 → ISCO-08). Wo die Kreisstatistik nur eine übergeordnete Gruppe ausweist, wird die feinere Zahl regional abgeleitet — mit dem Schlüssel aus den BA-Landesdaten für Rheinland-Pfalz, Datenstand Dezember 2025. Die Gesamtzahl des Kreises bleibt dabei unverändert.
ZitierweiseVeniora (2026): Trier. Berufsdaten v1.1. /kreis/trier/2026-q1

Wer sagt was

Beschäftigung
Statistik der Bundesagentur für Arbeit, Stichtag Januar 2026
KI-Einstufung
International Labour Organization, Working Paper 140 (2025)
Verbindung
Veniora — Übersetzung der Berufsklassifikation, regionale Kaskade, Validierung
Einordnung
Veniora, redaktionell

Die Bundesagentur für Arbeit trifft keine Aussage darüber, wie stark KI einen Beruf verändert. Die Einstufung stammt aus der ILO-Studie, die Verbindung zur regionalen Beschäftigung von Veniora.

Diese Seite zitieren

Veniora (2026): KI und Arbeit in Trier. Regionale Analyse auf Basis der Statistik der Bundesagentur für Arbeit (Stichtag Januar 2026) und ILO Working Paper 140 (2025). Datenstand 2026-q1, Methodik v1.1. https://veniora.de/kreis/trier